Sprengel Osnabrück, KK Syke-Hoya | Patrozinium: Michael (1962)1 | KO: Lüneburger KO von 1643

Orts- und Kirchengeschichte

Schriftlich lässt sich der Ort erstmals im 13. Jh. als Hillengenuelde im ältesten Lehenbuch der Gf. von Oldenburg-Bruchhausen belegt (13./14. Jh.).2 In einer Urkunde aus dem Jahr 1244 erscheint der Ort als Heligenuelde.3 Um 1250 ist Hilighenvelde in einem Verzeichnis der jährlichen Beiträge aufgeführt, welche die Orte im Bremer Umland zum Unterhalt der dortigen Weserbrücke zu zahlen hatten.4 Der Ortsname lässt vermuten, dass die Gründung Heiligenfelds im Zusammenhang mit der christlichen Missionierung zu sehen ist. Heiligenfelde kam nach dem Aussterben der Gf. von Bruchhausen in der zweiten Hälfte des 14. Jh. an die Gf. von Hoya und gehörte zur Vogtei bzw. zum Amt Syke der Gft. Hoya. Als wiederum diese Grafenfamilie 1582 in männlicher Linie ausstarb, fiel die Gft. an die welfischen Hzg. zu Braunschweig-Lüneburg (überwiegend Fsm. Calenberg).5 In französischer Zeit zählte Heiligenfeld 1810 kurzzeitig zum Kgr. Westphalen und dann bis 1813 zum Kanton Syke im Arrondissement Bremen des Departements Wesermündung im Kaiserreich Frankreich. Danach war der Ort wieder Teil des Amtes Syke, zunächst im Kgr. Hannover und nach der Annexion von 1866 im Kgr. Preußen. Mit Einführung der Kreisverfassung 1885 kam Heiligenfelde zum Lkr. Syke, 1932 zum Lkr. Grafschaft Hoya und 1977 zum Lkr. Diepholz. 1974 wurde Heiligenfelde in die Stadt Syke eingemeindet. Zur sozialen Schichtung der KG schrieb der Ortspastor 1950: „Bauern, Pächter, Häuslinge, Arbeiter (besonders in Bremen beschäftigt)“.6 Im Jahr 1821 lebten gut 220 Menschen in Heiligenfelde, 1905 rund 480, 1950 etwa 980 und 2006 fast 1.460.

Kirche, Ansicht von Nordwesten, Luftbild, um 1960

Kirche, Ansicht von Nordwesten, Luftbild, um 1960

Ältestes Zeugnis der örtlichen Kirchengeschichte Heiligenfeldes ist die Kirche selbst, deren Bau wohl im 12. oder 13. Jh. begann. Das Taufbecken stammt vermutlich aus dem 13. Jh. Schriftlich ist das Kirchspiel Heiligenfelde, die parochia in Hilgenvelde erstmals 1290 belegt.7 Zwischen 1328 und 1341 ist Heinrich, Sohn des Ritters Johann von Stenden, mehrfach als presbiter (Priester) und rector ecclesiae (Pfarrer) in Heiligenfelde belegt.8 Weitere vorref. Geistliche sind nicht bekannt.
In der zweiten Hälfte der 1520er Jahre führte Gf. Jobst II. die Reformation in der Gft. Hoya ein. Etwa 1527 holte er den Lutherschüler Adrian Buxschott an seinen Hof, später Pastor in Hoya und erster Sup. der Gft. sowie um 1533 vermutlich Mitautor der ersten Hoyaer KO (Cristlike ordeninghe, yn der karken unser hersschup gestellt).9 Als erster ev. Prediger in Heiligenfelde gilt P. Johann Fricke (amt. 1526–1545), der auch ein neues Pfarrhaus (Wedeme) erbauen ließ.10 P. Albertus Richardus (amt. 1554–1594) hatte nach den Angaben in den Visitationsprotokollen von 1588 in Loccum und in Paris studiert.11
Das Heiligenfelder Pfarrhaus brannte 1719 ab und das Feuer zerstörte auch Kirchenbücher und Archiv der Gemeinde.12 Gut ein Jahrhundert später wurden Entwürfe für einen Kirchenneubau angefertigt, die jedoch nicht zur Ausführung kamen.13

Kirche, Blick zur Orgel, Foto: Ernst Witt, Hannover, September 1964

Kirche, Blick zur Orgel, Foto: Ernst Witt, Hannover, September 1964

Während der NS-Zeit wirkte zunächst P. Johannes Hoffmann (amt. 1931–1939) in Heiligenfelde und später P. Friedrich Meyberg (amt. 1940–1951). In seinen Antworten zum „Fragebogen zur Geschichte der Landeskirche von 1933 bis Kriegsende“ schrieb P. Meyberg, er selbst sei seit 1934 Mitglied der Hannoverschen Bekenntnisgemeinschaft gewesen.14 Über seinen Vorgänger gibt der Bericht des Sup. des KK Syke nach der Visitation 1937 Auskunft: Während des Kirchenkampfs sei P. Hoffmann „ein wütender DC-er“ gewesen.15 Als Mitglied der NSDAP war er zudem zeitweise Kreiswalter der NSV und des WHW. Wohl Ende 1934 habe sich P. Hoffmann zu einem Gegner der DC gewandelt. Sein kirchenpolitischer Standpunkt und seine politischen Aktivitäten hatten nach Einschätzung von Sup. Eberhard Hafermann greifbare Folgen für das kirchliche Leben in Heiligenfelde: „Bis ins Jahr 1936 war der Kirchenbesuch verheerend abgesunken, bis die Gemeinde, deren Glieder z[um] T[eil] nach Syke zur Kirche gingen, dahinterkam, daß er tatsächlich von den DC abgerückt war.“16 Auch das kirchliche Vereinsleben – Jungmädchenverein, Frauenverein, Kirchenchor – löste sich 1933 schnell auf.17 Zur Neuwahl des KV gab P. Meyburg im erwähnten Fragebogen an: „Die 1933 gewählten Mitglieder kamen als P[artei]g[enossen] in den Kirchenvorstand, haben sich aber kirchlich bewährt und sind heute noch Mitglieder.“18
Mit dem Zuzug Geflüchteter stieg nach Ende des Zweiten Weltkriegs die Zahl der Katholiken im Kirchspiel (1950: etwa 400). In den 1950er Jahren versammelte sich die kath. Gemeinde alle zwei Wochen zum Gottesdienst in der ev. Kirche.19 Auch die Vielfalt der ev. Gemeinde selbst wuchs: In den 1950er Jahren existierte ein bessarabischer Bruderkreis, dessen Mitglieder am gottesdienstlichen Leben teilnahmen und sich überdies wöchentliche Zusammenkünfte veranstalteten.20
In der Nachkriegszeit stellte die KG eine Gemeindeschwester an und 1949 gründete sich ein Posaunenchor.21 Im Rahmen der Partnerschaft zwischen den Landeskirchen Hannovers und Sachsens (seit 1949) baute die KG Heiligenfelde Kontakte zur sächsischen Kirchgemeinde Eibenstock im Erzgebirge auf.22 In der zweiten Hälfte der 1980er Jahre nahm das Gemeindeleben mit der Gründung neuer Gruppen und Kreise einen spürbaren Aufschwung, wie der LSup. nach der Visitation 1991 konstatierte.23 Ab 1998 war zeitweise ein ehrenamtlicher Pastor in der Gemeinde tätig.
Seit 2015 kooperieren die Bartholomäus-KG Barrien, die Michaels-KG Heiligenfelde und die Christus-KG Syke in der Arbeitsgemeinschaft „Kirchenregion Dreiklang“ (gemeinsamer Gemeindebrief, regionale Gottesdienste und Veranstaltungen). Bereits 1999 hatten die drei Gemeinden zusammen mit der kath. KG Syke einen ehrenamtlichen Hospizdienst gegründet.

Umfang

Die Orte Clues, Falldorf, Gödestorf (1290)24, Halbetzen, Heiligenfelde, Henstedt, Hillerse, Jardinghausen, Leggenhausen (1502)25, Nienstedt, Reerßen, Wachendorf und Wickbranzen; das Landgut Hoopen und der Hof Hude. Seit 1908 auch Fuldenriede (vorher KG Bassum).26

Aufsichtsbezirk

Archidiakonat Bücken der Diözese Bremen, Archidiakon war der Propst des Stifts Bücken.27 – Nach der Reformation zur Insp. Stolzenau (1560 nachweisbar), 1588 zur Insp. Sulingen und 1794 zur neu errichteten Insp. Weyhe (1924: KK).28 Aufsichtsbezirke Bassum und Weyhe 1934 zum KK Syke zusammengeschlossen.29 KK Syke und KK Hoya zum 1. Januar 2001 zum Syke-Hoya vereinigt.30

Patronat

Der Landesherr (bis 1871).

Kirchenbau
Kirche, Blick zum Altar, Foto: Ernst Witt, Hannover, September 1964

Kirche, Blick zum Altar, Foto: Ernst Witt, Hannover, September 1964

Spätromanische Saalkirche mit Rechteckchor und Sakristeianbau an südlicher Chorwand, erbaut vielleicht Anfang des 13. Jh., Chorraum später.31 Satteldach; verputztes Feld- und Backsteinmauerwerk. Mehrere Stützpfeiler; große Rundbogenfenster am Schiff, drei stumpfe Spitzbogenfenster in Ostwand, im Giebeldreieck drei gestaffelte, spitzbogige Blendnischen; rundbogiger Eingang an Südseite, leicht versetzt darüber kleines, stumpfes Spitzbogenfenster. Im Innern Domikalgewölbe mit dekorativ bemalten Bandrippen; leicht spitzer Triumphbogen zwischen Chor und Schiff, Spitzbogen zwischen Turmhalle und Schiff. Sakramentsnische mit Kragbogen in Ostwand; flachbogige Nische in Nordwand des Schiffs. Vielleicht um 1270/80 Gewölbe errichtet. Wohl im 17./18. Jh. Fenster vergrößert. Um 1705 neue Priechen erbaut.32 1889 Reparatur nach Blitzeinschlag. Nach 1889 massiver Sakristeianbau an Südseite (Ersatz für älteren Fachwerkbau). 1936 Neuausmalung Innenraum. Mitte 1950er Jahre Dachsanierung. 1961/62 Sanierung und Neugestaltung (u. a. vergrößerter Sakristeinanbau, Emporen an West-, Süd- und Ostwand entfernt, Kanzel auf Südseite versetzt und Fuß entfernt). 1997–99 Sanierung und Restaurierung.

Fenster

Drei figürliche Buntglasfenster in Ostwand (1961/62, Hans Matschinski, Braunschweig), Hochzeit zu Kana (Joh 2,1–12), Auferstehung, Wunderbare Brotvermehrung (Joh 6,10–14). Ein figürliches Westfenster (1961/62, Hans Matschinski, Braunschweig), Erzengel Michael mit Drachen. Fenster mit Lutherrose über Südeingang.

Grablege

„In der Kirche hat der von Trampe zum Hoepe [Gut Hoope] ein Erbbegräbnis, so anno 1668 von deßen Vorfahren acquiriret worden“, 1837 zugeschüttet.33

Turm

Quadratischer Westturm aus Backsteinmauerwerk mit hohem, achtseitig ausgezogenem Turmhelm, bekrönt mit Kugel und Wetterhahn, vier Uhrgauben. Im Glockengeschoss je zwei Rundbogennischen mit gekuppelten Schallfenstern; ein Rundbogenfenster nach Westen; rundbogiges Portal nach Süden. Turmhalle zum Schiff geöffnet, Orgelpodest vor Westwand. Turmuhr 1735 vorhanden.34 1988 Kupferdeckung des Turmhelms.

Ausstattung

Schlichter Blockaltar (1961/62), Stipes gemauert, Mensa aus Sandstein. – Schlichte, hölzerne Kanzel (1752). – Taufe aus romanischem Becken (13. Jh.), verziert mit Rankenfries, und jüngerem Fuß (16. Jh.).35 – Korpus eines Vortragekreuzes (15. Jh.). – Ehemaliges Altarretabel (wohl 17. Jh.), architektonisch gestaltet mit Pilastern und Dreiecksgiebel, im Mittelfeld Kreuzigungsgemälde, in Sockelzone kleines Abendmahlsgemälde. – Reich gestaltetes Epitaph für Fritz Trampe († 1610), im Mittelfeld Kreuzigungsszene (Gemälde, Relief), 1961/62 restauriert (Hermann Oetken, Delmenhorst). – Hölzerner Opferstock mit Metallbeschlägen. – Außen: Mehrere Grabsteine (19. Jh.), u. a. für P. Eberhard Ludwig Hansemann (amt. 1794–1821), P. Johann Heinrich Daniel Halven (amt. 1822–1846) und P. Carl Adolph (amt. 1847–1873); an Nordseite Grabplatte mit Rittergestalt. – Ehemalige Ausstattung: Neugotisches Altarretabel mit Kreuzigungsgemälde (wohl um 1900), Gemälde 1961/62 neu gerahmt und in Sakristei aufgehängt.36 – Hölzerner Altar mit seitlichen Schranken, 1961/62 entfernt.

Kirche, Blick zum Altar und zur Orgel, vor 1961

Kirche, Blick zum Altar und zur Orgel, vor 1961

Orgel

1735 keine Orgel vorhanden.37 Möglicherweise Bau einer Orgel nach 1791 oder um 1837.38 Orgelneubau 1860, ausgeführt von Philipp Furtwängler (Elze), I/P, mechanische Traktur, Schleifladen; Orgel aufgestellt auf Ostempore.39 Orgelneubau um 1850, vielleicht Heinrich Schaper (Hildesheim), 15 II/P, mechanische Traktur, Schleifladen.40 Prospektpfeifen im Ersten Weltkrieg zu Rüstungszwecken abgegeben. 1950 Dispositionsänderungen im Pedal, ausgeführt von Emil Hammer Orgelbau (Hannover).41 Instrument bei Neugestaltung der Kirche 1961/62 abgebaut. Neue Orgel auf Orgelpodest im Westen, eingeweiht 1965, erbaut von Firma Hillebrand (Altwarmbüchen), 11 I/P, mechanische Traktur, Schleifladen (außerdem ein vakantes Reg. im Pedal); Inschrift: „Jauchzet Gott alle Lande lobsinget zu Ehren seinem Namen“.

Geläut

Zwei LG, I: fʼ (Bronze, Gj. 1950, F. Otto, Hemelingen), Inschrift: „Kommt, wir wollen wieder zum Herrn. Hosea 6,1. Unseren lieben Gefallenen zum Gedächtnis“; II: gʼ (Bronze, Gj. 1883, Firma Radler, Hildesheim), Inschriften: „Jesus Christus, gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit“, „O Land, Land, Land, hoere des Herrn Wort“ sowie „Uns goss J. J. Radler u. Soehne in Hildesheim 1883“, Bilder: Kreuz und Kelch. – Früherer Bestand: 1735 zwei Glocken (Bronze) vorhanden. Neues Zweiergeläut 1883 angeschafft. Große LG (Bronze, Gj. 1883, Firma Radler, Hildesheim) im Ersten Weltkrieg zu Rüstungszwecken abgegeben. Als Ersatz eine neu LG angeschafft (Bronze, Gj. 1925, F. Otto, Hemelingen), Inschrift: „Nachfolgerin der im großen Weltkriege dem Vaterlande geopferten Glocke. 1925. Ehre sei Gott in der Höhe“, im Zweiten Weltkrieg zu Rüstungszwecken abgegeben.42

Weitere kirchliche Gebäude

Pfarr- und Gemeindehaus (Bj. 1851), ehemalige Stallungen 1980 zu Gemeinderäumen umgebaut. – Küsterhaus (18. Jh.)

Friedhof

Alter kirchlicher Friedhof rund um die Kirche, 1928 geschlossen, einige Grabsteine erhalten (17./18. Jh.). Neuer kirchlicher Friedhof am östlichen Ortsrand, erweitert 1936, 1946 und 1972, FKap (Bj. 1967).

Liste der Pastoren (bis 1940)

1526–1545 Johann Frisius (Fricke). – 1545–1554 Martin Kruse. – 1554–1594 Albert Richardus. – 1594–1601 Laurentius Steinkirchner. – 1610–1626 Magister Johannes Mesius. – 1626–1648 Franziskus Müller. – 1648–1671 Johannes Höpke. – 1671–1695 Henricus Mejolius. – 1695–1747 Johann Adolf Elers. – 1748–1773 Johann Christoph Arnemann. – 1774–1794 Otto Christian Friedrich Nölting. – 1794–1821 Eberhard Ludwig Hansemann. – 182?–1846 Johann Heinrich Daniel Halven. – 1847–1873 Johann Heinrich Karl Adolph. – 1873–1899 Eduard Theodor Ludwig Schaumann. – 1899–1930 Franz Hermann Christel Schaumann. – 1931–1939 Johann Wilhelm Berthold Hoffmann.
Angaben nach: Meyer, Pastoren I, S. 480

Landeskirchliches Archiv Hannover (LkAH)

A 1 Nr. 5073–5093 (Pfarroffizialsachen); A 6 Nr. 3460–3470 (Pfarrbestellungsakten); A 8 Nr. 173 (CB); A 9 Nr. 1000–1004 (Visitationen); D 96 (EphA Syke); L 5a Nr. 174–175, 1843 (LSuptur. Calenberg-Hoya mit Verden-Hoya und Celle); S 2 Witt Nr. 3, 15 (Fotosammlung); S 9 rep Nr. 1332 (Presseausschnittsammlung); S 11a Nr. 7513 (Findbuch PfA).

Literatur

A: Amt, Dorfkirchen, S. 14–15; Dehio, Bremen/Niedersachsen, S. 665–666; Dienwiebel, Ortsverzeichnis Hoya/Diepholz I, S. 249–251; Gade, Hoya und Diepholz I, S. 422–424; Kratzsch, Glocken Gft. Hoya, S. 62–65; Meyer, Pastoren I, S. 479–480; Mithoff, Kunstdenkmale V, S. 160–161.
B: Heinz-Hermann Böttcher, Heiner Büntemeyer, Hermann Greve & Wilfried Meyer: Syke und umzu. Barrien, Gessel, Gödestorf, Heiligenfelde, Henstedt, Jardinghausen, Okel, Osterholz, Ristedt, Schnepke, Steimke, Wachendorf, Syke [um 1982], bes. S. 150–157 [Bildband]; Walter Wichmann: 750 Jahre Kirchspiel Heiligenfelde. Henstedt, Gödestorf, Heiligenfelde, Jardinghausen, Wachendorf, Heiligenfelde 1980; Walter Wichmann: 40 Jahre Posaunenchor der Kirchengemeinde Heiligenfelde. Kleine Festschrift zur Feier des 40-jährigen Jubiläums, Syke 1989.

GND

1028279043, Ev.-Luth. Kirchengemeinde Heiligenfelde


Fußnoten

  1. Wichmann, 750 Jahre, S. 27. Hennecke/Krumwiede, Kirchen- und Altarpatrozinien I, S. 59: mittelalterliches Patrozinium unbekannt.
  2. Hoyer UB I, Heft IV, S. 5; vgl. auch Lehenbuch der Grafen von Oldenburg-Bruchhausen, http://www.geschichtsquellen.de/werk/3286, 27.04.2020.
  3. Hoyer UB II, Nr. 17.
  4. Bremisches UB I, Nr. 247 (sogenannte Weserbrückenurkunde).
  5. Detailliert: Gade, Hoya und Diepholz I, S. 114 ff.
  6. LkAH, L 5a, Nr. 174 (Visitation 1950).
  7. Hoyer UB II, Nr. 107.
  8. Hoyer UB III, Nr. 91 (1328: Johannis dicto de stenderum militi et hinrico rectori ecclesie in hilgenuelde eius filio), 92 (1329), 105 (1333: hinricus de Stenderum Rector Ecclesie in hiligenuelde) und 111 (1341).
  9. Vgl. zur Reformation in der Gft. Hoya zuletzt Bösche, Holste, bes. S. 75 ff., zur KO S. 115 f. Vgl. zudem Sehling, Kirchenordnungen 16. Jh. Bd. 6,2, S. 1122 ff. Zeitgenössische Quellen zur Reformation in der Gft. Hoya fehlen weitgehend; Die Kenntnisse stammen überwiegend aus historischen Arbeiten der zweiten Hälfte des 18. Jh., die „urkundlich und archivalisch nicht mehr belegt werden“ können (ebd., S. 1122). Neben Buxschott waren die Reformatoren Johann Tiemann und Nikolaus Krage in der Gft. Hoya aktiv (letzterer besonders in den Ämtern Stolzenau und Steyerberg).
  10. Hoyer UB I, Nr. 1414.
  11. Kayser, General-Kirchenvisitation II, S. 63.
  12. Wichmann, 750 Jahre, S. 21 f.
  13. NLA HA Hann. 74 Syke, Nr. 1183, 28.04.2020; sechs Risse erhalten, u. a.: NLA HA Kartensammlung, Nr. 13 l Heiligenfelde 1pm, 28.04.2020.
  14. LkAH, S 1 H III Nr. 716, Bl. 31r. Allgemein zum Fragebogen: Kück, Ausgefüllt, S. 341 ff.
  15. Dieses und die folgenden Zitate: LkAH, L 5a, Nr. 174 (Visitation 1937).
  16. LkAH, L 5a, Nr. 174 (Visitation 1937). Sechs Jahre später schrieb P. Meyberg: „Mit der Pensionierung des Pastors Hoffmann entfiel die unglückliche Verbindung des Pfarramtsverwesers mit politischen Beauftragungen, durch die viel Entfremdung in der Gemeinde entstanden war“, ebd. (Visitation 1943).
  17. LkAH, L 5a, Nr. 174 (Visitation 1937).
  18. LkAH, S 1 H III Nr. 716, Bl. 31r.
  19. LkAH, L 5a, Nr. 174 (Visitationen 1950 und 1956).
  20. LkAH, L 5a, Nr. 174 (Visitation 1956).
  21. Wichmann, 40 Jahre, S. 7.
  22. Allgemein: Cordes, Gemeindepartnerschaften, S. 38 ff.
  23. LkAH, L 5a, Nr. 1843 (Visitation 1991).
  24. Hoyer UB II, Nr. 107.
  25. Hoyer UB I, Nr. 1192.
  26. KABl. 1908, S. 49 f.
  27. Hodenberg, Diöcese Bremen I, S. 246.
  28. LkAH, D 96, Beschreibung, 21.04.2020.
  29. KABl. 1934, S. 158 (bereits seit 1925 ein Kirchenkreisverband, KABl. 1925, S. 10).
  30. KABl. 2000, S. 139 f.
  31. Amt, Dorfkirchen, S. 14: „Die Datierung des Ursprungsbaus in den Anfang des 13. Jhs. sowie die Annahme der nachträglichen Einwölbung um 1270/1280 sind nicht gesichert.“ Mit Verweis auf Konsistorialbaumeister Ernst Witt nimmt Wichmann, 750 Jahre, S. 7, eine Bauzeit um 1150 an. Zum Chor vgl. ebd., S. 9.
  32. LkAH, A 8, Nr. 173, pag. 2.
  33. LkAH, A 8, Nr. 173, pag. 18; Wichmann, 750 Jahre, S. 15.
  34. LkAH, A 8, Nr. 173, pag. 3.
  35. Winde, Taufbecken, S. 39 und Abb. 4. Stand um 1878 „unbenutzt im Thurm“, Mithoff, Kunstdenkmale V, S. 160
  36. Wichmann, 750 Jahre, S. 19; Abb. ebd., S. 10.
  37. LkAH, A 8, Nr. 173, pag. 1.
  38. NLA HA Hann. 74 Syke, Nr. 1185 (Bau einer neuen Orgel in der Kirche zu Heiligenfelde, 1791–1838), http://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction?detailid=v2193547, 28.04.2020; NLA HA Hann. 80 Hannover, Nr. 12573 (Neubau einer Orgel in der Kirche zu Heiligenfelde, 1837), http://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction?detailid=v2961884, 28.04.2020.
  39. LkAH, L 5a, Nr. 174 (Visitation 1956). Bei Pape/Schloetmann, Hammer, nicht verzeichnet.
  40. LKA, G 9 B/Heiligenfelde Bd. I, Bl. 1.
  41. LKA, G 9 B/Heiligenfelde Bd. I, Bl. 9 und 24.
  42. Insgesamt zum Geläut vgl. Kratzsch, Glocken Gft. Hoya, S. 62 ff.