Sprengel Hildesheim-Göttingen, KK Harzer Land | Patrozinium: St. Andreas1 | KO: Lüneburger KO von 1643

Orts- und Kirchengeschichte

Schriftlich lässt sich der Burg- und spätere Ortsname Lauterberg erstmals mit Sigebodo de Luterberch im Jahr 1183 als Personenname belegen.2 Die Gf. von Lauterberg waren eine Nebenlinie der seit der ersten Hälfte des 12. Jh. belegten Gf. von Scharzfeld; die Burg Lauterberg auf dem Hausberg ließen sie vermutlich in der zweiten Hälfte des 12. Jh. erbauen (zerstört um 1415). Die Gründungszeit der gleichnamigen, unterhalb der Burg gelegenen Siedlung ist nicht bekannt, möglicherweise entstand sie ungefähr gleichzeitig mit der Burg.3 1460 ist ein hofft to Lutterberge belegt, 1490 das Dorf Lutterbergk.4 Die Gf. von Scharzfeld bzw. von Lauterberg besaßen ihre Grafschaft zunächst als Reichslehen, ab 1157/58 als Lehen Heinrichs des Löwen und später der welfischen Hzg. zu Braunschweig-Lüneburg. Lutterberge fiel 1202 bei der Erbteilung zwischen den Söhnen Heinrichs des Löwen an den späteren Ks. Otto IV. (amt. 1209–1218).5 Bei der welfischen Besitzteilung 1267/69 kam Lauterberg zum Teilfsm. Braunschweig und bei dessen Dreiteilung im Jahr 1291 zum kleinen Fsm. Grubenhagen (Name „Grubenhagen“ erst 1567 belegt).6 Nachdem die Gf. von Lauterberg Ende des 14. Jh. in männlicher Linie ausgestorben waren, gaben die welfischen Hzg. die Gft. Scharzfeld-Lauterberg an die Gf. von Hohnstein.7 Als diese Familie 1593 ausstarb, fiel das Territorium zurück an das welfische Teilfsm. Grubenhagen und bildete hier das Amt Scharzfeld bzw. Scharzfels. Drei Jahre später, nach Aussterben der Grubenhagener Linie der Welfen, kam der Marktflecken Lauterberg mit dem Amt Scharzfels an das Fsm. Braunschweig, 1617 an das Fsm. Lüneburg und 1665 an das Fsm. Calenberg-Göttingen (1692: Kfsm. Braunschweig-Lüneburg bzw. Kurhannover). Wohl Anfang des 17. Jh. erhielt Lauterberg Fleckenrechte.8 Die älteste Ortsansicht Lauterbergs stammt aus der Mitte des 17. Jh. (Matthäus Merian).9 In französischer Zeit war Lauterberg von 1807 bis 1813/14 Hauptort des gleichnamigen Kantons im Distrikt Osterode des Harzdepartements im Kgr. Westphalen. Danach gehörte Lauterberg, nun im Kgr. Hannover, wieder zum Amt Scharzfels, das 1859 im Amt Herzberg aufging. Mit der Annexion des Kgr. Hannover fiel der Ort 1866 an das Kgr. Preußen. Seit Einführung der Kreisverfassung 1885 zählte der Lauterberg zum Kr. Osterode am Harz (seit 1939 Lkr.), der 2016 im Lkr. Göttingen aufging. Seit 1906 trägt der Ort den Namen Bad Lauterberg, 1929 erhielt er Stadtrechte. 1972 wurden Barbis, Bartolfelde und Osterhagen eingemeindet. Erzbergbau gab es bei Lauterberg wohl schon im Mittelalter (überwiegend Kupfer); Bergfreiheit für die Gft. Lauterberg verkündeten die Gf. von Hohnstein 1521 und 1527.10 Der Erzbergbau endete in der zweiten Hälfte des 19. Jh.11 Für die wirtschaftliche Entwicklung des Ortes war die Errichtung der Königshütte wichtig (1733). Der Kurbetrieb setzte in der ersten Hälfte des 19. Jh. ein (1839 Kaltwasserheilbad). Zur Sozialstruktur der Gemeinde heißt es in den Unterlagen zur Visitation 1965: „Stark vertreten ist der Mittel-, Arbeiter- und Rentnerstand, wenige Akademiker.“12 Um 1810 lebten knapp 2.350 Menschen in Lauterberg, 1900 rund 5.300, 1949 fast 11.100 und 2020 gut 6.400 (ohne Eingemeindungen).

Kirche, Außenansicht, 1948

Kirche, Außenansicht, 1948

In der ersten Hälfte des 13. Jh. lässt sich auf der Burg Lauterberg eine Burgkapelle nachweisen: Ein Johannes ist um 1230 als Priester und 1239 als capellanus de Lutterberge nachgewiesen13 und in einer Urkunde aus dem Jahr 1242, ausgestellt von den Grafenbrüdern Burchard der Weiße und Burchard der Krause von Lauterberg, ist als Ausstellungsort angegeben iuxta capellam castri nostri (nahe der Kapelle unserer Burg).14 Zur Kirche im Dorf Lauterberg findet sich nur eine Nachricht aus vorref. Zeit: Im Jahr 1536 soll die Kirche in Sankt Andreasberg errichtet worden sein, um der dortigen Gemeinde den langen Weg nach Lauterberg zu ersparen.15
Die Reformation setzte sich in der Gft. Hohnstein erst in der zweiten Hälfte des 16. Jh. durch.16 Gf. Ernst V. von Hohnstein († 1552) hatte ihr ablehnend gegenübergestanden. Nach seinem Tod führten seine Söhne Ernst VI. († 1562), Volkmar († 1580) und Eberwein († 1568) die neue Lehre ein. Sie stellten einen ev. Hofprediger an und 1556 bekannte sich die in Walkenried versammelte Synode sämtlicher Prediger der Grafschaft zur Confessio Augustana von 1530. Der letzte Hohnsteiner Gf. Ernst VII. († 1593) richtete 1583 in Walkenried ein Konsistorium ein; eine KO für die Gft. Hohnstein ist nicht überliefert. Zur Entwicklung in Lauterberg selbst sind nur wenige Einzelheiten bekannt. Der Lauterberger P. Gedich beklagte sich 1556, dass er nach vierzig Dienstjahren seines Amtes enthoben worden sei, wobei unklar bleibt, ob er diese Zeit allein im Lauterberger Pfarramt verbracht hatte. Möglicherweise ist P. Gedich als letzter altgläubiger Geistlicher in Lauterberg anzusehen und sein Nachfolger P. Ernst Schrader (amt. 1561, 1577/78) als erster ev. Prediger.17 In seine Amtszeit fiel vermutlich der Bau der Kirche, an den die Bauinschrift erinnert, die sich heute in einem Türsturz an der Nordseite befindet: „Erbauet MDLXXI“.
Das Gründungsjahr der Schule in Lauterberg ist unbekannt. Im Protokoll der Visitation von 1610 heißt es, sie sei „mit dreyen collegis [Lehrern] zimlich wolbestelt“, allerdings schickten die Leute „ihre kinder sehr unfleißig zur schule“.18 Im Visitationsbericht 1617 ist vermerkt: „Pfar-, schul- und kirchengebeude sind in gar guten wollstande.“19. Die Kirche brannte 1641 während des Dreißigjährigen Krieges (1618–1648) aus, als kaiserliche Truppen Lauterberg plünderten; 1644 wurde sie wieder aufgebaut. Auch der Stadtbrand von 1667 beschädigte das Gotteshaus, allerdings wohl in deutlich geringerem Maße.20 Die älteste Ansicht der Kirche ist im Merian Stich von etwa 1654 überliefert; zu erkennen ist ein Gebäude mit hohem Satteldach und kleinem Dachreiter.21 Die größeren Glocken sind seit der ersten Hälfte des 18. Jh. ein einem Glockenhaus am Hausberg untergebracht; im Dachreiter hängen lediglich eine kleine Betglocke und die Uhrschlagglocke.

Kirche, Außenansicht, um 1953

Kirche, Außenansicht, um 1953

Schon in der ersten Hälfte des 19. Jh. wies P. Franz Georg Ferdinand Schläger (amt. 1815–1822) das Hannoveraner Konsistorium darauf hin, dass die Gemeinde Lauterberg zu groß geworden sei für einen Pastor.22 Er schlug vor, Steina mit Lauterberg zu verbinden und unter Einbeziehung des Rektorats der Schule eine weitere Pfarrstelle zu schaffen. Verwirklicht wurden diese Pläne nicht. Zwischen 1860 und 1875 unterstützten nacheinander mehrere Hilfsgeistliche den langjährigen P. Karl Christian Gerstacker (amt. 1823–1875), der 1878 im Alter von 90 Jahren starb. Um 1900 lebten etwa 5.300 Menschen in Lauterberg und im April 1904 richtete das Konsistorium schließlich eine ständige Pfarrkollaboratur ein, die als erster P. Karl Kayser (amt. 1904–1907) übernahm. Die schon 1928 beschlossene Umwandlung der Kollaboratur in eine Pfarrstelle konnte erst nach Ende des Zweiten Weltkriegs verwirklicht werden.23 Noch während der Amtszeit von P. Karl Wilhelm Ludwig Hanebuth (amt. 1895–1918) wurde die Gemeinde in zwei Seelsorgebezirke aufgeteilt.24 Die Gründung von „Jünglingshort“ und „Jungfrauenverein“ im Jahr 1911 markieren den Beginn der Jugendarbeit in der KG Lauterberg.25 Schon 1904 hatte sich P. Hanebuth um den Bau eines Gemeindehauses bemüht, aber erst 1927 konnte die Gemeinde das sogenannte Jugendheim einweihen.26 Nach Ende des Ersten Weltkriegs setzte in Bad Lauterberg, eingeleitet „von Seiten radikaler politischer Parteien“ eine Kirchenaustrittsbewegung ein und im Jahr 1919 traten insgesamt 70 Gemeindeglieder aus.27
Im Jahr 1903 hatte sich in Lauterberg ein kath. Kirchbauverein gegründet. 1920 schließlich erwarb das Bistum Hildesheim ein Gebäude und richtete das Bennostift ein. „Zunächst werden in dem Stifte Messen gelesen, außerdem scheinen sich Kinder, Schwestern, Geistliche zur Erholung dort aufhalten sollen“ schrieb P. Ludwig Kuhlgatz (amt. 1921–1930) in seinen Antworten zu den Visitationsfragen im Mai 1921.28 Die kleine kath. Gemeinde hatte seinerzeit etwa 150 Gemeindeglieder.
Während der NS-Zeit hatte P. Paul Jacobshagen (amt. 1930–1945, ab 1939 im Kriegsdienst) das ev. Pfarramt in Lauterberg inne. Kirchenpolitisch gehörte er zu den DC Thüringer Richtung.29 In den Unterlagen zur Visitation 1933 schrieb P. Jacobshagen: „Mit der N.S.D.A.P. wurde freundschaftliche Verbindung aufgenommen, sie wurde in mancher Hinsicht ein wertvoller Bundesgenosse“.30 Der Sup. des KK Herzberg notierte gleichzeitig: „Als Nationalsozialist und Deutscher Christ ist er zum Unterbevollmächtigten für die Kirchenkreise Herzberg u[nd] Clausthal ernannt.“31 Gut 430 Bad Lauterberger Gemeindeglieder traten zwischen 1935 und 1945 aus der Kirche aus.32
1947 hatte das Landeskirchenamt die Pfarrkollaboratur schließlich in eine zweite Pfarrstelle umgewandelt; erster Inhaber war P. Ernst Ludwig Wilhelm Lehmann (amt. 1947–1962, seit 1945 P. coll.).33 Mit dem Zuzug Geflüchteter war die ev. Gemeinde nach Ende des Zweiten Weltkriegs gewachsen und zählte 1949 rund 8.840 Gemeindeglieder; innerhalb der Gemeinde entstand, in erster Linie getragen durch die Geflüchteten, eine Gruppe der Landeskirchlichen Gemeinschaft.34 Gleichzeitig wuchs auch die kath. Gemeinde, zu der im gleichen Jahr etwa 1.520 Gemeindeglieder zählten (1933: 200; 1963 Weihe der neuerbauten Kirche St. Benno von Meißen). 1972 gründete sich überdies eine Neuapostolische Gemeinde (Gottesdienste seit 1951, eigene Kirche 1990).35

Kanzelaltar, um 1953

Kanzelaltar, um 1953

Im Bericht zur Visitation 1959 charakterisierte der Sup. des KK Herzberg die Situation in Bad Lauterberg als „außerordentlich schwierig“. Früher hätten hier „Kommunismus und Atheismus viele Anhänger gehabt“, später sei „auch der Nationalsozialismus hier ungewöhnlich erfolgreich“ gewesen. P. Jacobshagen habe „hier die radikale Richtung der Thüringer DC ins Leben gerufen“ und viele Anhänger gewonnen. Zudem seien „eine ganze Anzahl Angehörige der Waffen-SS, die in den Südharz-Tälern den letzten Widerstand leisteten, auch zahlreiche Mitglieder anderer Parteiformationen in Lauterberg ‚hängen geblieben‘. Ein Teil hat den Weg zur Kirche zurückgefunden, andere stehen nach wie vor in Opposition zu ihr.“36 Positiv vermerkte er, dass man „in Bad Lauterberg von einem für südhannoversche Verhältnisse regen kirchlichen Leben der ev. luth. Gemeinde sprechen kann“. Es sei gelungen, so heißt es sechs Jahre später, „durch intensive volksmissionarische und seelsorgerliche Kleinarbeit weite Kreise für die Kirche zu gewinnen“.37
Im Jahr 1965, die Zahl der Gemeindeglieder lag bei knapp 8.500, begannen im Bad Lauterberger Stadtteil Aue die Bauarbeiten für ein neues Gemeindezentrum mit Kirche. Ein Jahr später richtete das LKA Hannover eine weitere Pfarrstelle ein und 1967 errichtete es für den Stadtteil Aue die neue Paulus-KG Bad Lauterberg.38 Die Andreasgemeinde zählte nach dieser Verkleinerung noch rund 6.800 Gemeindeglieder (1973). Nach Einschätzung des Sup. besaß die Gemeinde 1973 einen festen Kern, der „erfreulich vielseitige Aktivitäten entfaltet vom Jugendbibelkreis, Studiobühne, Jugendkantorei über Kirchenchor, Freundeskreis der Akademie bis hin zum Frauen- und gut besuchten Großmütterkreis“.39 Speziell für die Kurgäste Bad Lauterbergs bot die Gemeinde wöchentliche kirchliche Veranstaltungen im Haus des Kurgastes an (1979 bestanden 8 Sanatorien und 18 Kurheime in Bad Lauterberg mit etwa 1.925 Betten).40
Von 1999 bis 2008 war die Andreasgemeinde pfarramtlich mit der Paulus-KG verbunden.41 Die Andreasgemeinde gehört zur Bäderregion im KK Harzer Land.

Pfarrstellen

I: vorref. – II: 1. Juni 1947–2009 (übergegangen auf Paulusgemeinde.42 – III: 1966–1967 (übergegangen auf die neue Paulusgemeinde.43

Umfang

Die Stadt Bad Lauterberg (Kernstadt, Dietrichstal, Odertal, Kupferhütte, Heikenberg, Butterberg). Bis 1966 auch der Stadtteil Aue (dann zur neuen Paulus-KG Bad Lauterberg.

Aufsichtsbezirk

Wohl Archidiakonat Nörten (sedes Berka) der Erzdiözese Mainz.44 – Seit 1593 Suptur. bzw. GSuptur. des Fsm. Grubenhagen. Seit 1708 Insp. Osterode. Vor 1735 zur Insp. Clausthal. 1795 zur neuen Insp. Herzberg (1924: KK). Seit 1. Januar 2013 KK Harzer Land.45

Patronat

Der Landesherr (bis 1871).

Kirchenbau
Kirche, Blick zum Altar, 1912

Kirche, Blick zum Altar, 1912

Rechteckbau mit dreiseitigem Chorschluss und zweistöckiger Sakristeianbau im Nordosten, ausgerichtet nach Nordosten, erbaut 1571. Hohes Satteldach mit Dachgauben, abgewalmt nach Nordosten, Sakristei mit Satteldach. Verputztes Mauerwerk mit steinsichtigem Sockel und Eckquaderung an der Sakristei; Südwestgiebel mit Ziegelbehang. Hochrechteckige Fenster; zwei Portale an Südostseite; Sakristei mit Südosteingang. An Nordseite Eingang mit Inschriftenstein „Erbauet MDLXXI“ im Sturz (befand sich bis 1912 über dem südlichen Chorfenster);46 an Nordseite Eingang mit Inschriftenstein „Repariret A[nn]o MDCCXXXVI“ (befand sich bis 1912 über dem Südportal beim Chor).47 Im Innern umlaufende, zweistöckige Empore auf hölzernen Stützen, untere Südwestempore mit balkonartiger Erweiterung, Emporenbrüstungen mit ornamentaler Bemalung und mit Bibelsprüchen verziert; flache Bretterdecke mit Vouten; Deckengemälde (1912/13, u. a. St. Andreas mit Balkenkreuz, Symbole der vier Evangelisten, Kreuze). 1641 Kirche ausgebrannt. Bis 1644 repariert. 1667 beschädigt bei Stadtbrand, Schäden bis 1669 beseitigt.48 1701 Südwestgiebel gesichert. 1736 Umbau (Baumeister Bähr, Sankt Andreasberg; u. a. Doppelempore, Dachgauben, neuer Fachwerkanbau als Sakristei). 1792 Neuausmalung. 1821 Dacherneuerung. 1859 Ausmalung Decke (Sternenhimmel). 1912/13 Sanierung und Umgestaltung (Architekt Alfred Sasse, Hannover; u. a. Neuausmalung, neuer, massiver Sakristeianbau).49 1953 Dacherneuerung. 1957 Innenrenovierung. 1964 Außenrenovierung. 1990 Außenrenovierung.

Grablege

Zwischen 1632 und 1758 gut vierzig Bestattungen in der Kirche belegt.50

Turm

Über Südwestgiebel vierseitiger Dachreiter mit achtseitigem Aufsatz sowie geschwungener Haube mit geschlossener, achtseitiger Laterne, bekrönt mit Kugel und Wetterfahne (Jahreszahl 1880), zuletzt neu errichtet 1880.51 Rechteckige Schallfenster, Uhrziffernblatt nach Südosten, Auslegestuhl für Uhrschlagglocke nach Nordosten. 1627 Turmuhr vorhanden. Nach 1706 Dachreiter erneuert, 1725 mit Schieferdeckung versehen. 1821 Dachreiter erneuert. 1829 neue Turmuhr. 1877 Dachreiter abgetragen und 1880 neu errichtet. Um 1912 neue Turmuhr (Firma Wilhelm Kühn, Gräfenroda). 1921 neue Verschieferung. 1984 neue Turmuhr. 1986 Schieferverkleidung durch Kupferverkleidung ersetzt. Glockenhaus am Hausberg, erbaut 1728, neu erbaut 1828.

Vorgängerbau

Wohl kleiner Holzbau an gleicher Stelle.52

Kirche, Blick zum Altar, 1948 (?)

Kirche, Blick zum Altar, 1948 (?)

Ausstattung

Zweistöckiger Kanzelaltar vor der Nordostempore (1736 zusammengesetzt aus Altar und Kanzel des 17. Jh., Altar möglicherweise nach 1641, Werkstatt Andreas Gröber, Osterode), im Hauptfeld geschnitztes Kruzifix mit zwei flankierenden Figuren (Maria und Johannes), in den von Säulchen gerahmten Seitenfeldern Schnitzfiguren der Evangelisten Lukas und Johannes; oberhalb des Gebälks polygoner Kanzelkorb mit Ecksäulchen, rechts und links der Kanzel Schnitzfiguren der Evangelisten Markus und Matthäus; schlichter, holzverkleideter Altarblock; nach der Renovierung stand im Hauptfeld des Altars zeitweise ein Segnender Christus (nach Bertel Thorvaldsen).53 – Geschnitzter Taufengel (1713), Geschenk des Lauterberger Bürgers H. Hermann; 1801 durch ein hölzernes Taufbecken ersetzt; 1992 restauriert und über dem Taufbecken aufgehängt.54 – Hölzerne Taufe (1912, Tischlermeister aus Bad Lauterberg), achtseitiger Fuß, achtseitiger Schaft, achtseitiges Becken, kuppelförmiger Deckel (Metall); Seitenfelder des Beckens verziert mit Goldstickereien auf rotem Stoff (Symbole der vier Evangelisten, vier Sterne). – Gusseiserner, knieender Engel mit Opferkasten (1894, Entwurf: Bildhauer Georg Hurtzig, Hannover, hergestellt in Bad Lauterberger Königshütte), einer von zehn Opferengeln, die der Hannoveraner P. Hermann Wilhelm Bödeker zum Sammeln von Spenden in Auftrag gegeben hatte; drei Exemplare erhalten. – Vier Gemälde an der Brüstung des südwestlichen Emporenbalkons (18. Jh.), Jonathan warnt David vor Saul, Joseph und Pharao, Befreiung Josephs aus dem Brunnen, Abschied Jonathan und David; gestiftet von Johann Georg Homberg und Johann Zimmerman. – Antependium (1891), Agnus Dei. – Gefallenendenkmal 1870/71 (Holztafel). – Außen an der Südostseite: Gefallenendenkmal Erster Weltkrieg. – Außen neben der Sakristeitür: Zwei Tafeln mit den Zehn Geboten (2001, Gusseisen). – Ehemalige Ausstattung: Holztaufe (1801), aus einem Baumstamm gedrechselt; flacher, achtseitiger Sockel, bauchiger Schaft, flaches Becken mit aufgesetzter, achtseitiger Platte und Deckel; bis 1912 in Gebrauch; 1994 als Leihgabe an Heimatmuseum abgegeben.55

Kirche, Blick zur Orgel, nach 1913

Kirche, Blick zur Orgel, nach 1913

Orgel

1626 Organist in Kirchenrechnungen belegt.56 Orgel („unser zwar geringe Orgelwerk“) beim Brand 1641 zerstört. Um 1643 Orgelpositiv angeschafft; bei Brand 1667 beschädigt, 1680 verkauft. 1680 Orgelneubau, Martin Vater (Hannover), 15 II/P (laut Vertrag von 1678); 1750, 1755 und 1822 Reparaturen; Instrument 1859 abgebaut. 1859 Orgelneubau, Johann Andreas Engelhardt (Herzberg), 19 II/P, neugotischer Prospekt. 1912 Reparatur und Dispositionsänderungen, P. Furtwängler & Hammer (Hannover). 1917 zinnerne Prospektpfeifen zu Rüstungszwecken abgegeben. 1946 Umbau und Änderung der Disposition, Firma Gieseckes Erben und W. Furtwängler (Göttingen). 1956/57 Reparatur, 20 II/P. 1974/75 Reparatur, Paul Ott (Göttingen). 1987/88 Neubau des Orgelwerks unter Verwendung des vorhandenen Materials, ausgeführt von Rudolf Janke (Bovenden), 25 II/P, mechanische Traktur, Schleifladen.

Geläut

Im Kirchturm: Eine LG, f’’ (Bronze, Gj. 1967, Firma Bachert, Karlsruhe), Inschrift: „Wachet auf!“. Schalenförmige SG, es’’’ (Eisen). – Im Glockenturm am Hausberg: Drei LG, I: f’, Gedenkglocke, Inschriften: „Christus triumphat“, „1951“, „Den Opfern und Brüdern deutscher Not zum Gedenken“ und „Verleih uns Frieden gnädiglich, Herrgott zu unsern Zeiten“, Bild: Kreuz mit Krone; II: as’, Traditionsglocke, Inschriften: „Christus regnat“, „1951“, „Gott allein die Ehre“ und „1726 *** 1951“, Bild: Lutherrose; III: b’, Jugendglocke, Inschriften: „Christus vincit“, „1951“ und „Den Kommenden zur Lehre“, Bild: Kugelkreuz (alle Stahl, Gj. 1951, Bochumer Verein). – Früherer Bestand: Laut Angaben der CB aus der ersten Hälfte des 18. Jh. wurden nach dem Brand der Kirche im Jahr 1641 neue Glocken angeschafft, „eine kleine von 948 lb [Pfund], so die Gemeine von der Gemeine zu Sachsa in der Grafschaft Klettenberg erkaufet und noch eine größere von 6 Ztr 74 lb, welche anno 1642 die Gemeine alhir von H. Bertram Ludolph von Wintzingerode aus Adelsporn für 100 rth. erkaufet“.57 Letztere 1713 beschädigt und daher beide Bronzeglocken eingeschmolzen und umgegossen zu drei neuen Glocken (Bronze, Gj. 1714, Nordhausen), LG I und II im hölzernen Glockenstuhl vor dem Südwestgiebel der Kirche aufgehängt, LG III im Dachreiter. LG I und II 1726 in Lauterberg neu gegossen, LG I: 685 Kilogramm, as, Inschriften etwa: „Gott allein die Ehre. Lauterberg Anno 1726“ und „St[at]z Georg Nanne. Jacobi Miller“; Bild: springendes Pferd mit Krone, darunter Inschrift: „Georg Ludwig Rex“; II: etwa 226 Kilogramm, Inschriften etwa: „Gott allein die Ehre. Gos mir Meister Jobst Ludolph Lampen aus Hameln“ und „St[at]z Georg Nanne. Jacobi Miller“; beide Glocken 1728 im neuen Glockenhaus am Hausberg aufgehängt. LG I gegen Ende des Zweiten Weltkriegs beschädigt und unbrauchbar („Infolge des Beschusses sind Splitter abgesprungen, so daß sie schepperte. Dazu war sie doppelt gerissen“58), 1951 verkauft. LG II 1829 geborsten und umgegossen zu einer neuen LG (Bronze, Gj. 1829, Glockengießer Bock, Einbeck), im Ersten Weltkrieg zu Rüstungszwecken abgegeben (August 1918); als Ersatz eine neue LG angeschafft, 242 Kilogramm, b (Bronze, Gj. 1924, Firma Radler, Hildesheim), Inschriften: „Geopfert für des Landes Wehr 1918 – Erneuert zu unseres Gottes Ehr 1924“, Bilder: Eisernes Kreuz und segnender Christus (nach Bertel Thorvaldsen); im Zweiten Weltkrieg zu Rüstungszwecken abgegeben (1942). LG III (im Dachreiter) 1856 geborsten und umgegossen zu einer neuen LG, 175 Kilogramm, e, (Bronze, Gj. 1856, Ch. Stutzer, Beneckenstein), Inschriften: „Gott allein die Ehre“ und „Ch. Stutzer, Beneckenstein gegossen 1856“, im Zweiten Weltkrieg zu Rüstungszwecken abgegeben; als Ersatz eine neue LG, des’’, Betglocke (Stahl, Gj. 1951, Bochumer Verein), Inschriften: „1951“ und „Land, Land, höre des Herrn Wort“, 1968 abgenommen und durch leichtere Bronzeglocke ersetzt; alte Glocke ab 1970 im Glockenhaus der FKap. Neue dritte Glocke im Glockenhaus (größte Glocke dort), 815 Kilogramm, f (Bronze, Gj. 1928, Firma Radler, Hildesheim), Inschriften: „Ein feste Burg ist unser Gott, ein gute Wehr und Waffen“ und „1914–1918, gestiftet zur Ehre der gefallenen Heldensöhne der Gemeinde Bad Lauterberg von Ernst Brune und Frau Alma, geb. Peper Bad Lauterberg – Wilhelmshaven“; Bilder: Luther und Eisernes Kreuz; im Zweiten Weltkrieg zu Rüstungszwecken abgegeben.

Weitere kirchliche Gebäude

Pfarrhaus (Bj. 1846). – Pfarrhaus II (Bj. 1964). – Gemeindehaus (Bj. 1956). – Pfarrwitwenhaus (1788 erworben, 1947–64 zweites Pfarrhaus, 1967 abgerissen),

Friedhof

Ursprünglich wohl kleiner Friedhof nordwestlich der Kirche.59 Alter kirchlicher Friedhof an der heutigen Stützerstraße, geschlossen 1850, um 1880 eingeebnet (1903 das Schulgebäude errichtet). Kirchlicher Friedhof an der Herrenwiese, genutzt 1850 bis 1883. Kirchlicher Friedhof in der Aue, genutzt 1883 bis 1906. Neuer kirchlicher Friedhof im Süden der Stadt Bad Lauterberg (Bergfriedhof), erste Beerdigung 1906; FKap mit Dachreiter (Bj. 1908, Architekt Eduard Wendebourg, Hannover), im Turm eine LG, a’’ (Bronze, Gj. 1957, Friedrich Wilhelm Schilling, Heidelberg), Inschrift: „Ich bin die Auferstehung und das Leben; wer an mich glaubt, der wird leben, ob er gleich stürbe“ und „Den Toten zur Ruhe, den Lebenden zur Mahnung“, Glocke gestiftet von Frau Klenke (Berlin); früherer Bestand: Eine LG, 48 Kilogramm, a (Bronze, Gj. 1924, Firma Radler, Hildesheim), Inschrift: „Die Lebenden rufe ich, die Toten geleite ich“, Glocke gestiftet von Wilhelm Brune (Wilhelmshaven), im Zweiten Weltkrieg zu Rüstungszwecken abgegeben (1942). Glockenhaus hinter der Kapelle (Bj. 1970), eine LG, des’’ (Stahl, Gj. 1951, Bochumer Verein), Inschriften: „1951“ und „Land, Land, höre des Herrn Wort“, bis 1967/68 im Dachreiter der Kirche.

Liste der Pastoren (bis 1940)

Bis 1556 Gedich (Entsetzung nach 40jährigem Dienst). – 1561, 1577/78 Ernst Schrader. – 1580 Heinrich Hauell.60 – 1581–1598 Zacharias Becker. – 1598–1641 Johannes Brauhart (Burckhard). – 1642–1665 Nikolaus Trümper. – 1666–1713 Jakobus Müller. – 1713–1747 Johann Wilhelm Heine. – 1748–1761 Georg Christoph Meyer. – 1761–1762 Johann Konrad Hanstein. – 1762–1788 Johann Ludolf Leue. – 1788–1799 Friedrich August Crome. – 1799–1815 Joseph Schleiter. – 1815–1822 Franz Georg Ferdinand Schläger. – 1823–1875 Karl Christian Gerstacker. – 1876–1880 Eduard Immanuel Friedrich Emil Rettig. – 1881–1895 Heinrich August Hermann Spanuth. – 1895–1918 Karl Wilhelm Ludwig Hanebuth. – 1918–1920 Heinrich Karl Blumenberg. – 1921–1930 Ludwig Theodor Emil Otto Heinrich Kuhlgatz. – 1930–1945 Paul August Emil Hermann Jacobshagen.
Hilfsgeistliche. 1860–1865 Friedrich Wilhelm Müller. – 1865–1869 Karl Heinrich August Ohnesorge. – 1869–1872 Hermann Wilhelm Julius Crusius. – 1872–1874 Friedrich August Otto Lindenberg. – 1874–1875 Franz Ferdinand Rambke. – 1875 Friedrich August Otto Lindenberg. – 1904–1907 Heinrich Hermann Wilhelm Karl Kayser. – 1907–1908 Heinrich Wilhelm Karl Kretzmeyer. – 1908 Bodo Albert Franz Friedrich Seidel. – 1908–1912 Johann Wilhelm Hermann Crusius. – 1912–1914 Ernst Johannes Theodor Krüer. – 1914–1916 Johannes Paul Schwägermann. – 1916–1918 Georg Volkhardt. – 1920 Otto Galama Thiemens. – 1920–1921 Georg Wilhelm Claus Paul Hermann Ungewitter. – 1921 Heinrich August Walter Mügge. – 1921–1925 Heinrich August Hermann Rautenberg. – 1925–1926 Hans Wiesenfeld. – 1926–1928 Eugen August Bernhard Mattiat. – 1928–1929 Bernhard Otto Konrad Friedrich Visbeck. – 1930–1931 Reinhard Schmidt. – 1931–1932 Robert Hesse. – 1932–1934 Martin Storch. – 1934–1936 Paul August Heinrich Rieckborn. – 1937 Thomas Karl Johannes Eggers. – 1938–1939 Hans Emil Rudolf Heidrich.
Angaben nach: Meyer, Pastoren II, S. 58–59 und III, S. 30

Landeskirchliches Archiv Hannover

A 1 Nr. 6971–6988 (Pfarroffizialsachen); A 6 Nr. 4799–4812 (Pfarrbestallungsakten); A 8 Nr. 249 (CB); A 9 Nr. 1400–1404 (Visitationen); N 43 (Nachlass Ludwig Kuhlgatz); S 09 rep Nr. 647 (Presseausschnittsammlung); S 11a, Nr. 7095 und 7095a (Findbuch PfA).

Kirchenbücher

Taufen: ab 1669 (Lücken: 1697–1699; unvollständig: 1690, 1691, 1693–1696, 1700–1712)
Trauungen: ab 1666 (Lücken: 1676–1712)
Begräbnisse: ab 1666 (Lücken: 1677–1714)
Kommunikanten: ab 1832
Konfirmationen: ab 1748 (Lücken: 1875, 1939, 1940)

Literatur & Links

A: Gemeindebuch KK Herzberg, S. 17–19; Kirchen KK Herzberg, S. 28–29; Aye/Kronenberg, Taufbecken, S. 64–65, Nr. 22 und S. 296, Nr. 6; Dehio, Bremen/Niedersachsen, S. 164–165 [mit falschen Angaben zur Kirche]; Ohainski/Udolph, Ortsnamen Lkr. Osterode, S. 8–10.
B: 825 Jahre Bad Lauterberg, hrsg. von der Archivgemeinschaft Bad Lauterberg und C. Kohlmann Druck & Verlag GmbH, Bad Lauterberg 2008, bes. S. 40–47; Helmut Bode: Kleine Chronik der St. Andreas-Kirchengemeinde zu Bad Lauterberg [Typoskript 1971]; Helmut Bode: Geschichte der Kirchengemeinde Bad Lauterberg im Harz [Typoskript 1974], mit: Zusätze und Anlagen zur Geschichte der Kirchengemeinde Bad Lauterberg am Harz von P. Helmut Bode [Typoskript um 1988]; Helmut Bode: Zur Geschichte des Turmes der St. Andreaskirche in Bad Lauterberg, in: Rund um den Hausberg 58 (1986), Nr. 12a; Karin Hösch: St. Andreaskirche in Bad Lauterberg im Harz (= Peda-Kunstführer 145/1995), Passau 1995; Axel Schmidt: St. Andreas hat seine Orgel, in: Rund um den Hausberg, 122 (1975), Nr. 9–10.
Internet: Bildindex der Kunst & Architektur: Innenraum Kirche.

GND

108733523X, Evangelisch-Lutherische St.-Andreas-Gemeinde Bad Lauterberg; 2114061-3, Evangelisch-Lutherische Sankt-Andreas-Gemeinde (Bad Lauterberg im Harz); 4453910-1, Sankt-Andreas-Kirche Lauterberg, Harz


Fußnoten

  1. Kein mittelalterlicher Beleg, vgl. 825 Jahre, S. 40; Hennecke/Krumwiede, Kirchen- und Altarpatrozinien I, S. 159.
  2. UB HS Hildesheim I, Nr. 421.
  3. 825 Jahre, S. 9 f.
  4. 1460: Zit. bei Bode, Geschichte, S. 6. 1490: Streitparth, Urkunden, Nr. 219.
  5. Pischke, Landesteilungen, S. 15.
  6. Pischke, Landesteilungen, S. 35 ff. und S. 45 ff. Für einen knappen Überblick zur Geschichte des Fsm. Grubenhagen vgl. Pischke, Grubenhagen, S. 143 ff., zum Territorium ebd., S. 151 ff., zum Namen ebd., S. 161 ff.
  7. Insgesamt: Max, Grubenhagen I, S. 86 ff. (§ 12–15). Zu den Gf. von Hohnstein: Paravicini, Residenzen IV,1, S. 649 ff.
  8. 825 Jahre, S. 10.
  9. Digitalisat: http://digital.slub-dresden.de/id404350887/260.
  10. Bode, Geschichte, S. 5; Streitparth, Urkunden, S. 244ff. und S. 248 ff.
  11. 825 Jahre, S. 10 ff.
  12. LkAH, L 5c, unverz., Bad Lauterberg, St. Andreas, Visitation 1965.
  13. Regesta Thuringiae III, Nr. 160; Streitparth, Urkunden, Nr. 126 und Nachträge, Nr. 5.
  14. UB Walkenried I, Nr. 252.
  15. Bode, Geschichte, S. 4.
  16. Vgl. dazu knapp Sehling, Kirchenordnungen 16. Jh. Bd. 2, S. 250 ff.; Max, Grubenhagen II, S. 231; Bode, Geschichte, S. 8 ff.
  17. Bode, Geschichte, S. 89; Max, Grubenhagen II, S. 233.
  18. Spanuth, Grubenhagensche Kirchenvisitation, S. 106 (mit falscher Datierung 1579/80, richtig: 1610, vgl. Lange, Spanuth, S. 71 ff.). Zur Schule in Lauterberg vgl. Bode, Geschichte, S. 135 ff. und S. 264 ff. und 825 Jahre, S. 48 ff. (in beiden Fällen Visitationsprotokoll ebenfalls falsch datiert).
  19. Spanuth, Generalvisitation, S. 53.
  20. Bode, Geschichte, S. 23 f. Das Corpus bonorum von 1670 erwähnt die Zerstörung von 1641, aber nicht den Stadtbrand; LkAH, A 8 Nr. 249; Bl. 7v; Bode, Geschichte, S. 171.
  21. Digitalisat: http://digital.slub-dresden.de/id404350887/260.
  22. Bode, Geschichte, S. 103.
  23. KABl. 1904, S. 20; Bode, Geschichte, S. 101.
  24. Bode, Geschichte, S. 101.
  25. Bode, Geschichte, S. 251 f.
  26. Bode, Geschichte, S. 77 ff.
  27. LkAH, A 9, Nr. 1404 (Visitation 1921).
  28. LkAH, A 9, Nr. 1404 (Visitation 1921); 825 Jahre, S. 46 f.
  29. LkAH, S 1 H III, Nr. 416, Bl. 27. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs betreute P. Jacobshagen in mehreren Städten Südniedersachsen die Nachfolgeorganisation der DC, vgl. LkAH, L 5c, unverz., Bad Lauterberg, St. Andreas, Visitation 1959.
  30. LkAH, A 9, Nr. 1404 (Visitation 1933). P. Jacobshagen schreibt zudem: „Bei der nationalen Revolution nahm sich Pastor der inhaftierten Kommunisten an und konnte manchen zur Wiedereinstellung in den Arbeitsprozess verhelfen.“
  31. LkAH, A 9, Nr. 1404 (Visitation 1933).
  32. LkAH, L 5c, unverz., Bad Lauterberg, St. Andreas, Visitation 1946; Bode, Geschichte, S. 247.
  33. KABl. 1947, S. 26; KABl. 1948, S. 26.
  34. Bode, Geschichte, S. 247 und S. 250.
  35. 825 Jahre, S. 47.
  36. LkAH, L 5c, unverz., Bad Lauterberg, St. Andreas, Visitation 1959.
  37. LkAH, L 5c, unverz., Bad Lauterberg, St. Andreas, Visitation 1965.
  38. KABl. 1966, S. 110 f.; KABl. 1967, S. 185 f.
  39. LkAH, L 5c, unverz., Bad Lauterberg, St. Andreas, Visitation 1973.
  40. LkAH, L 5c, unverz., Bad Lauterberg, St. Andreas, Visitationen 1979 und 1985.
  41. KABl. 1999, S. 156; KABl. 2008, S. 249.
  42. KABl. 1947, S. 26; 2008, S. 249.
  43. KABl. 1966, S. 110 f.; KABl. 1967, S. 185 f.
  44. Bode, Geschichte, S. 2 f.
  45. KABl. 2012, S. 344 f.
  46. Bode, Geschichte, S. 22.
  47. Bode, Geschichte, S. 29.
  48. Bode, Geschichte des Turmes, [S. 3].
  49. Abb. vor 1912 (Blick von Osten): 825 Jahre, S. 40.
  50. Liste in: Bode, Geschichte, Zusätze und Anlagen.
  51. Bode, Geschichte des Turmes, [S. 3 ff.].
  52. Bode, Geschichte, S. 22.
  53. Zur Ausstattung insgesamt vgl. ausführlich Bode, Geschichte, S. 36 ff. (mit Nachträgen).
  54. Bode, Geschichte, S. 38: „Der Engel hat dann [nach 1801] jahrzehntelang ungenutzt, lediglich als Schmuckstück, in der Kirche gehangen und ist dann in den 50 er Jahren des 19. Jahrhunderts auf den Kirchenboden gebracht, wo er bis 1895 ein beschauliches Dasein geführt hat. Seit 1895 hat er Aufstellung im Treppenhaus des Pfarrhauses gefunden, nachdem er in den alten Farben wieder hergestellt war. Heute [1974] liegt er wieder auf dem Kirchenboden.“
  55. Aye/Kronenberg, Taufbecken, S. 64 f.
  56. Zum Folgenden: Bode, Geschichte, S. 39 ff.
  57. Zit. bei Bode, Geschichte, S. 48. Zum Folgenden vgl. ebd., S. 48 ff.
  58. Bode, Geschichte, S. 52.
  59. Zum Folgenden: Bode, Geschichte, S. 82 ff.
  60. Bode, Geschichte, S. 89.