KK ROTENBURG
Der Kirchenkreis (bzw. die Inspektion) Rotenburg besteht seit 1826. Als Vorläufer ist die 1651 eingerichteten Präpositur Rotenburg anzusehen, die in der zweiten Hälfte des 18. Jh. aufgehoben wurde.
19 Einträge für Kategorie KK ROTENBURG gefunden.
Reinsehlen lässt sich schriftlich erstmals 1553 nachweisen: Im sogenannten „16 Pennig Schatz“, einem Steuerregister, ist Joachim zu Reinsehlen verzeichnet. Der kleine Ort mit seinen vier Höfen gehört zu Insel, das 1974 nach Schneverdingen eingemeindet wurde. 1938/39 legte die Wehrmacht einen Militärflugplatz (Fliegerhorst) in Reinsehlen an, der von 1946 bis 1950 als Lager für Geflüchtete diente („Dorf der 1.000 Sorgen“).
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Urkundlich ist Neuenkirchen erstmals im Jahr 1288 nachgewiesen, als Hzg. Albrecht II. von Sachsen seinem Onkel dem Verdener Bf. Konrad I. die bona, que Vriban vulgariter nuncupantur, in Neyenkerken et Hellewede, übertrug (die ‚Freibann‘ genannten Güter in Neuenkirchen und Hellwege).
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Im heutigen Lauenbrück lag Mitte des 14. Jh. das Dorf Palinghebrughe, das zum weltlichen Territorium der Verdener Bischöfe gehörte (Hochstift Verden>). Bf. Daniel von Verden (amt. 1342–1364) überließ das Gebiet den Hzg. zu Braunschweig-Lüneburg. die ihn in den Auseinandersetzungen mit dem Verdener Domherrn Gottfried von Werpe unterstützt hatten.
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Der Ort ist urkundlich erstmals als Walsede in einem bischöflichen Tafelgutverzeichnis nachgewiesen, das aus der Amtszeit des Verdener Bf. Nikolaus stammt, also zwischen 1312 und 1331 angelegt wurde. Das gleiche Verzeichnis nennt auch Suderwalsede; Westerwalsede ist bereits 1231 nachgewiesen (domum in Westerwalsede).
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findet sich in einem Tafelgutverzeichnis des Verdener Bf. Luder von Borch (amt. 1231–1251), das vermutlich zwischen 1237 und 1246 entstand; das Dorf ist hier als Hostede verzeichnet. Horstedt lag im Hochstift Bremen, dem weltlichen Territorium der Bremer Erzbischöfe, nahe der Grenze zum Hochstift Verden; der genaue Grenzverlauf blieb lange ein Streitthema.
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Schriftlich ist Heber in einem Tafelgutverzeichnis des Verdener Bf. Luder von Borch (amt. 1231–1251) nachgewiesen, das vermutlich zwischen 1237 und 1246 entstand: Als Teil der Villikation Schneverdingen ist ein Hof in Hedheber genannt. Seit der zweiten Hälfte des 13. Jh. zählte Heber zum weltlichen Territorium der Bischöfe von Verden (Hochstift Verden) und gehörte seit Herausbildung der Ämterstruktur zum Amt Rotenburg.
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Fintel wird als Ort 1105 erstmals urkundlich erwähnt. Wohl im späten 14. oder frühen 15. Jh. ließ ein Verdener Bf. dort eine dem heiligen Antonius geweihte Kapelle errichten (1426 bezeugt) und geriet damit in Gegensatz zum Antoniterorden, dem durch päpstliches Privileg das alleinige Recht auf den Bau von Antoniuskapellen und das Sammeln von Almosen zugestanden war.
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Brockel wird 1124 in einer Urkunde Papst Coelestins II. als Besitz des Klosters Rastede genannt. Ein erster Kapellenbau, wohl Eigenkirche des Klosters Rastede, wird auf das 12. Jh. datiert.
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Die auf einer Anhöhe inmitten des Dorfes gelegene Kirche geht vielleicht auf eine dem Verdener Dom zugehörige Kapelle zurück und wurde wohl ursprünglich durch einen Vikar des Doms betreut.
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