CALENBERGER KO VON 1569
Kirchenordnung Unnser, von Gottes Genaden, Julii Hertzogen zu Braunschweig und Lüneburg, etc. Wie es mit Lehr und Ceremonien unsers Fürstenthumbs Braunschweig, Wulffenbütlischen Theils, Auch derselben Kirchen anhangenden sachen und verrichtungen hinfurt (vermittelst Göttlicher Gnaden) gehalten werden sol, Wolfenbüttel 1569 (Digitalisat der KO)
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Lüdersen
Schriftlich ist Lüdersen erstmals in der zweiten Hälfte des 10. Jh. belegt: Eine undatierte Urkunde Bf. Milos von Minden (amt. 969–996) nennt das Dorf Liudgereshem; die Urkunde ist in einer Abschrift des 18. Jh. überliefert.Ludolfshausen
Schriftlich ist das Dorf im Grenzgebiet zwischen Niedersachsen, Hessen und Thüringen erstmals als Ludulfinhusun im Verzeichnis der Schenkungen (Traditionen) an das Kloster Corvey erwähnt; der Eintrag lässt sich auf die Zeit um 1016/20 datieren.Lühnde
Lühnde, heute Ortsteil von Algermissen, ist schriftlich erstmals in einer Urkunde von 1117 als villa Lulende erwähnt. Der Ort gehörte zum Amt Ruthe des Hochstifts Hildesheim, das in der Hildesheimer Stiftsfehde (1519–1523) an die Welfen fiel.Lüntorf
Urkundlich ist der Ort erstmals im Jahr 1349 erwähnt: Gf. Heinrich VIII. von Schwalenberg († 1365) übertrug dat ghance dorp to luderinchtorpe an Gf. Hermann III. von Everstein († 1350). Die eversteinschen Besitzungen kamen 1408 an die Hzg. zu Braunschweig-Lüneburg (Fsm. Calenberg, 1495: Fsm. Calenberg-Göttingen, „Kernlande Hannover“, 1692: Kfsm. Braunschweig-Lüneburg bzw. Kurhannover).Lütgenrode
Schriftlich ist der kleine Ort erstmals 1333 als to dem Luettekerode belegt. Das Dorf gehörte zum Herrschaftsbereich der Familie von Hardenberg, die ihre Besitztümer als Lehen der Ebf. von Mainz inne hatten (Burg Hardenberg seit 1357 im Pfandbesitz).Luthe
Schriftlich ist das Haufendorf erstmals im Jahr 1220 belegt, als Gf. Hildebold III. von Limmer nach einem Schiedsspruch des Mindener Bischofs dem Stift Wunstorf den sogenannten Osterhof in Lute überließ (curtem unam in Lute que dicitur Osterhoff).Lüthorst
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Lutter
Urkundlich ist das kleine Dorf erstmals in einer undatierten Urkunde Bf. Eilberts von Minden (amt. 1055–1080) als Lutteron belegt. Das Dorf gehörte zur Gogft. Mandelsloh, die im Spätmittelalter als Lehen der Hzg. von Sachsen-Lauenburg im Besitz der Familie von Mandelsloh war.Lutterbeck
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