CALENBERGER KO VON 1569
Kirchenordnung Unnser, von Gottes Genaden, Julii Hertzogen zu Braunschweig und Lüneburg, etc. Wie es mit Lehr und Ceremonien unsers Fürstenthumbs Braunschweig, Wulffenbütlischen Theils, Auch derselben Kirchen anhangenden sachen und verrichtungen hinfurt (vermittelst Göttlicher Gnaden) gehalten werden sol, Wolfenbüttel 1569 (Digitalisat der KO)
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Lechstedt
Lechstedt erscheint schriftlich erstmals um 1175/78 in einer undatierten Urkunde Bf. Adelogs von Hildesheim: der Bischof belehnte Gräfin Adelheid, geb. von Hallermund und Witwe des Hildesheimer Vizedominus Konrad II. von Wassel mit Gütern und Land in Henethe, in Lecstide, in Hockenem und in Listringe.Lemmie
Urkundlich ist der Ort erstmals im Jahr 1216 als Lemmethe (oder Leminethe) genannt. Das Kloster Barsinghausen besaß seinerzeit Land in Lemmie (zwei Hufen); im 13. Jh. kam das Dorf weitgehend in den Besitz des Klosters Wennigsen.Lemshausen
Das Dorf erscheint schriftlich erstmals als Lyammanneshusun bzw. Liammaneshus im Verzeichnis der Schenkungen (Traditionen) an das Kloster Corvey. Die Einträge, überliefert in einer Abschrift aus dem frühen 15. Jh., lassen sich auf das späte 10. Jh. datieren (986–988 bzw. 989–992).Lengder Burg
Die „Ev.-luth. KG Lengder Burg“ gründete sich zum 1. Januar 2024 als Zusammenschluss der beiden Gemeinden Groß Lengden und Klein Lengden.Lengede
Erstmals urkundlich erwähnt wird der Ort 1151 als Lengethe in einer Auflistung der Besitzungen des Hildesheimer Moritzstiftes.Lenglern
Schriftlich ist das Dorf erstmals 966 in einer Urkunde Ks. Ottos I. († 973) als Lenglere belegt; die Zuordnung ist jedoch nicht gänzlich gesichert. Lenglern gehörte zu den Dörfern des Leinegaus; die dortigen Grafenrechte waren ab 1152 im Besitz Hzg. Heinrichs des Löwen († 1195), 1180 fielen sie an die Lgf. von Thüringen, bis zur zweiten Hälfte des 13. Jh. kamen sie größtenteils an die welfischen Hzg. zu Braunschweig-Lüneburg.Lenthe
1055 findet sich die älteste überlieferte Erwähnung des Ortes als vorewerch Lente in einer Urkunde Bf. Egilberts von Minden (amt. 1055–1080). Die ortsansässige Ritterfamilie von Lenthe, nachweisbar seit 1225, teilte sich später in verschiedene Linien und besaß im 14. Jh. insgesamt vier Sattelhöfe in Lenthe: Burghof (heute: Obergut), Dreckhof (heute: Untergut), Eickhof und Mittelhof.Letter
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