Sprengel Osnabrück, KK Bramsche | Patrozinium: Sylvester1 | KO: Keine Kirchenordnung

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Orts- und Kirchengeschichte

Schriftlich wird Quakenbrück erstmals im Jahr 1235 erwähnt – noch nicht als Stadt, sondern als Dorf (villa).2 Vermutlich während einer Fehde mit den Gf. von Tecklenburg hatte der Osnabrücker Bf. Konrad I. in der ersten Hälfte des 13. Jh. in Quakenbrück eine Burg anlegen lassen. Um 1250 sind castellanis in Quakenbrugge belegt (Burgmannen), 1278 führten sie ein eigenes Siegel (burgmannorum in Quakenbrugge sigillis) und 1279 wird auch die Burg selbst urkundlich genannt.3 In einer Urkunde aus dem Jahr 1261 ist Quakenbrück erstmals als opidum bezeichnet,4 ein konkreter Zeitpunkt einer etwaigen Stadtrechtverleihung lässt sich jedoch nicht ausmachen. Im 14. Jh. finden sich in den Quellen sowohl die Bezeichnungen Stadt als auch Flecken. Bis in die zweite Hälfte des 15. Jh. waren die Burgmannen die beherrschende Gruppe in der Stadt; erst 1469 lassen sich auch Bürger im Rat nachweisen.5 Die Burgmannen überließen den Rat später den Bürgern und bildeten ein eigenes Kollegium, um ihr Mitspracherecht zu wahren; erst 1811 wurden die Rechte der Burgmannsfamilien aufgehoben.6 Die Quakenbrücker Stadtbuchchronik beginnt 1462, die Mitgliedschaft in der Hanse lässt sich 1554 belegen.7 Quakenbrück war eine landesherrliche Stadt im Amt Fürstenau des Hochstifts Osnabrück; sie lag an der Nordgrenze des Hochstifts. Seit Ende des Dreißigjährigen Krieges regierten abwechselnd ein kath. Bf. und ein luth. Bf. das Hochstift, letzterer stammte jeweils aus dem Haus Braunschweig-Lüneburg.8 Nach den Bestimmungen des Reichsdeputationshauptschlusses von 1803 wurde das Hochstift als Fsm. Osnabrück Teil des Kfsm. Braunschweig-Lüneburg (Hannover). Von 1807 bis 1810 gehörte Quakenbrück zum französischen Satellitenkgr. Westphalen und war Hauptort des gleichnamigen Kantons im Distrikt Osnabrück des Departements Weser. Der Kanton kam 1810 an das Kaiserreich Frankreich und war dort Teil des Arrondissements Quakenbrück im Departement Obere Ems. Ab 1815 zählte die Stadt, nun im Kgr. Hannover, wieder zum Amt Fürstenau und ab 1817 zum Amt Bersenbrück. Ab 1852 war Quakenbrück selbständige (amtsfreie) Stadt und gleichzeitig Sitz des Amtes Quakenbrück, das 1859 wieder im Amt Bersenbrück aufging. Nach der preußischen Annexion von 1866 blieb die Ämterstruktur zunächst bestehen. Bei Einführung der Kreisverfassung kam Quakenbrück 1885 zum Kr. Bersenbrück (1972 Lkr. Osnabrück). Zusammen mit den Gemeinden Badbergen, Menslage und Nortrup gründete die Stadt Quakenbrück 1972 die Samtgemeinde Artland. Unter den Handwerkern spielten im Mittelalter die Wollweber und Tuchhändler die wichtigste Rolle in Quakenbrück. Mit dem Bau der Bahnlinie Oldenburg–Osnabrück erhielt die Stadt 1875/76 einen Bahnhof. Der 1928 im Merschland angelegte Flugplatz diente während der NS-Zeit als Militärflugplatz; nach Ende des Zweiten Weltkriegs entwickelte sich von diesem Gebiet aus die Quakenbrücker Neustadt. Um 1512 lebten etwa 900 Menschen in Quakenbrück, 1630 rund 2.400, 1816 knapp 2.000, 1925 etwa 4.350 und 2017 rund 13.350.

Kirche, Ansicht von Südosten, Teilansicht vor 1915, Foto: Knackstedt, Hamburg

Kirche, Ansicht von Südosten, Teilansicht vor 1915, Foto: Knackstedt, Hamburg

Kirchlich gehörte Quakenbrück ursprünglich zum Kirchspiel Badbergen. Die Urkunde von 1235 mit der Ersterwähnung des Ortes steht auch am Anfang der örtlichen Kirchengeschichte: Bf. Konrad von Osnabrück errichtete in Quakenbrück zu Ehren der Jungfrau Maria eine Kirche (ad honorem beate et gloriose semper virginis Marie in Quakenbrugge basilicam construximus) und gründete ein Kanonikerstift.9 Gleichzeitig übertrug er dem neuen Stift die Mühlen des Ortes (molendina ejusdem ville) und die Pfarrkirche in Badbergen. Die Kanoniker lebten zunächst auch in Badbergen und zogen erst in der zweiten Hälfte der 1250er Jahre nach Quakenbrück. Allerdings blieben sie kaum zwei Jahrzehnte und residierten seit 1275/76 in Bramsche. Erst um 1489 kehrten sie nach Quakenbrück zurück. Als Patrozinium der Stifts- und Pfarrkirche in Quakenbrück nennt eine Urkunde von 1261 die glorreiche Jungfrau Maria, die Heiligen Georg und Silvester und alle Heiligen (gloriose virginis Marie, beatorum Georgii et Silvestri ac omnium sanctorum).10 Im Jahr 1296 heißt sie dann schlicht ecclesie sancti Sylvestri in Quakenbrucge.11 Mit Johannes Strik sacerdos in Quakenbrucge ist 1248 erstmals ein Geistlicher nachgewiesen und 1286 war dominus Johannes Crige plebanus in Quakenbruge.12 Das Patronat über die Kirche lag in der Hand des Stiftskapitels und 1381 inkorporierte Bf. Dietrich von Osnabrück die Pfarre dem Stift. Das Pfarramt hatte ein Mitglied des Stiftskapitels inne, den eigentlichen Pfarrdienst versah in der Regel ein Vikar.13 Am Stift bestand auch eine Lateinschule, die sich mit Schulmeister (rector scholarum) Heinrich Heke 1354 erstmals belegen lässt.14 Neben dem Hauptaltar besaß die Sylvesterkirche mehrere Seitenaltäre, der älteste ist bereits 1296 belegt: Ritter Heinrich Voß stiftete einen Altar zu Ehren der 11.000 Jungfrauen, ein Henricus Scrodere wurde Vikar des Altars.15 Weitere Altäre waren folgenden Heiligen gewidmet: Maria und Johannes (1311), St. Martin (1320 erwähnt, 141816), Maria Magdalena und Barbara (1327, 142817), St. Nikolaus (erwähnt 1330, 140418), Heilige Drei Könige (1338). Zudem lassen sich in und vor Quakenbrück mehrere Kapellen nachweisen: auf dem Friedhof die Kapelle der 10.000 Märtyrer (1316, 1417: altare X milia martyr in cimiterio parochialis ecclesia Quakenburgensis)19, die Antoniuskapelle (1354), die Marienkapelle (1487) und die Annenkapelle. Zum vorref. kirchlichen Leben in Quakenbrück gehörten auch verschiedene Bruderschaften (1407 Liebfrauenbruderschaft, 1470 Jostbruderschaft, 1513 St. Silvester Gilde).20

Kirche, Ansicht von Nordosten

Kirche, Ansicht von Nordosten

Bei der Einführung der Reformation im Hochstift Osnabrück spielte der in Quakenbrück geborene Hermann Bonnus eine zentrale Rolle. Nachdem er 1543 eine Kirchenordnung für die Stadt Osnabrück aufgestellt hatte, beauftragte ihn Bf. Franz von Waldeck damit, die luth. Lehre in Bistum und Hochstift Osnabrück einzuführen. Auf Grundlage der KO der Stadt Osnabrück erarbeitete Bonnus die Kerckenordnung vor de landkercken des stifts Osenbrugge und bereiste die einzelnen Gemeinden, um die KO zu verbreiten, die Geistlichen in der luth. Lehre zu unterrichten und ihre Eignung zu prüfen.21 Nicht auf Anweisung des Bf., sondern auf Einladung von Burgmannen und Rat besuchte Bonnus seine Heimatstadt Quakenbrück und predigte am 20. Mai 1543 in der Sylvesterkirche. Ergänzend zur Kirchenordnung verkündete er eine weitere Verordnung, die konkret die Verhältnisse in Quakenbrück behandelte und mit Rat und Burgmannen abgestimmt war (u. a. Einführung eines jährlichen Dankgottesdienstes an Trinitatis zur Erinnerung an die Einführung der Reformation).22 Als erster ev. Pfarrer der Sylvesterkirche ist vermutlich P. Georg Espenhorst (amt. 1543-1591) anzusehen; sein Grabstein – wiederentdeckt 1913 – ist außen an der Nordseite des Kirchturms aufgestellt. Im Jahre 1548 zwang das Osnabrücker Domkapitel den Bf., die Reformation zurückzunehmen, allerdings gelang keine vollständige Rekatholisierung des Stiftsgebiets. Die Stadt Quakenbrück blieb beim luth. Bekenntnis.
Im späten 16. Jh. übernahm der Kanoniker Hugo Meyer das Pfarramt an der Sylvesterkirche (amt. 1596-1628), den Albert Lucenius 1625 im Visitationsprotokoll als lutheranus bezeichnete. Zusammen mit seinem Sazellan (Kaplan) Nikolaus Voß musste Meyer Quakenbrück 1628 verlassen, und das Pfarramt teilten sich fortan zwei Jesuiten. Wie auch in den übrigen Gemeinden des Hochstifts wechselten sich in den Jahren des Dreißigjährigen Krieges je nach Kriegslage kath. und luth. Pfarrer ab. Der letzte kath. Priester an der Sylvesterkirche war Johann Brinckmann (amt. 1641-1647).23 1650 schließlich einigten sich Protestanten und Katholiken in der Capitulatio perpetua Osnabrugensis darauf, welche Gemeinde welcher Konfession angehören sollte. Ausschlaggebend dafür war, wie im Westfälischen Frieden festgelegt, die konfessionelle Zugehörigkeit im ‚Normaljahr‘ 1624. Als Verhandlungsgrundlage dienten die erwähnten Protokolle von Albert Lucenius sowie verschiedene Zeugenaussagen.24 Die Gemeinde Quakenbrück erklärte u. a., ihre Pastoren hätten seinerzeit jene Bibel verwendet, die Hermann Bonnus der Gemeinde geschenkt habe. Allerdings wurde die Stadt nicht vollständig den Protestanten zugeschlagen. Vielmehr heißt es in Artikel 21 der Capitulatio: „Quackenbruckh pleibt der Augspurgischen confession die haubtkirch sambtden halben theil alles einkommens, so dem capitulo ecclesiae collegiatae daselbst zugestanden […] Hingegen pleibt auch vor die catholischen einwohner und bürgerschaft das catholische religions exercitium in eigener zu solchem ende alda auferbauender kirch, welche auch mit catholischen pfarrherrn und seelsorgern nach nothurft zu besetzen der catholischen obrigkheit zustehen soll“.25 Quakenbrück war fortan also bikonfessionell. Die Franziskaner etablierten eine Residenz in der Stadt, um die kath. Seelsorge zu übernehmen und der Bau der kath. Marienkirche begann 1652 (geweiht 1696, neugotischer Turm 1873).26

Kirche, Blick zum Altar

Kirche, Blick zum Altar

Das Pfarramt an der ev. Sylvesterkirche hatte P. Vitus Büscher (amt. 1647-1666) inne. Er stellte 1662 die Geistliche Policey-Ordnung des Stifts Oßnabrück betreffend zusammen, einen Bericht über die konfessionellen Verhältnisse des Landes. Darin schätzte er die Zahl der Protestanten in Quakenbrück auf 2.100 und die der Katholiken auf 90.27 In der zweiten Hälfte des 19. Jh. hatten sich die Zahlen deutlich verschoben: 1885 lebten knapp 1.800 Protestanten in der Stadt und gut 850 Katholiken; 1930 lauteten die Zahlen 3.000 und 1.800.28 Zudem gab es eine kleine jüd. Gemeinde in der Stadt, die 1897 eine Synagoge einrichtete (1938 zerstört).29 Bei der Gründung des Quakenbrücker Krankenhauses (eröffnet 1865) arbeiteten ev. und kath. Gemeinde zunächst zusammen. Knapp drei Jahrzehnte später ließ sich die kath. Gemeinde auszahlen und gründete 1894 das Borromäus Hospital (beide Häuser schlossen sich 1971 zum Christlichen Krankenhaus Quakenbrück zusammen).30
In der NS-Zeit hatte zunächst P. Walter Metz (amt. 1930-1941) die Pfarrstelle inne. Er war Mitglied der NSDAP und bis Herbst 1937 auch der DC, allerdings nicht der radikalen Thüringer Richtung.31 Nach der Visitation 1936 notierte der Badbergener Sup. in seinem Bericht: „Wenn er in der ersten Zeit zu sehr die Gedanken der Partei auf der Kanzel vertreten hat, so ist er jetzt durch die Entwicklung in der Partei dieser gegenüber sehr kritisch geworden.“32 P. Hermann Werner (amt. 1942-1951) gehörte zur BK.

Kirche, Blick zur Orgel, Foto: Ernst Witt, Hannover, 1962

Kirche, Blick zur Orgel, Foto: Ernst Witt, Hannover, 1962

Um die nach Ende des Zweiten Weltkriegs stark anwachsende Bevölkerung der Quakenbrücker Neustadt seelsorgerlich betreuen zu können, erhielt die Gemeinde 1953 wieder eine zweite Pfarrstelle, die 1955 besetzt wurde.33 Sie ging 1966 auf die neugegründete Petrusgemeinde über.34 Seit Anfang der 1950er Jahre unterhielt die Sylvestergemeinde eine Partnerschaft mit der KG Großhartau in Sachsen.
Im Umfeld der Kirchengemeinde bestehen mehrere kirchliche Einrichtungen und Stiftungen. Die älteste ist die ev. St. Antoni-Stiftung, deren Wurzeln bis in vorref. Zeit zurückreichen, als Mitte des 14. Jh. vor der Stadt ein Siechenhaus entstand. Seit der zweiten Hälfte des 20. Jh. unterhält die Stiftung mehrere Seniorenwohnungen. Ein weiteres ev. Altersheim, das „St. Sylvesterstift“, wurde 1957 in den Räumen des ehemaligen ev. Krankenhauses eröffnet. Ebenfalls 1957 gründete die Sylvestergemeinde einen ev. Kindergarten (seit 2012 in Trägerschaft des KK Bramsche). Mit dem Ziel, Werke christlicher Nächstenliebe zu fördern, gründete sich 2005/06 der „St. Sylvester Förderkreis e. V.“; konkreter Stiftungszweck ist die Unterstützung der St.-Sylvester-Kindertagesstätte und des St. Sylvesterstifts. Die Gemeindeschwesternstation, die die KG seit Anfang des 20. Jh. unterhielt, ging 1991 in der Sozialstation Artland auf. Zusammen mit weiteren KG der Region gehört die Sylvestergemeinde seit 1971 zu den Trägerinnen des Christlichen Krankenhauses Quakenbrück (Mitgliedsgemeinde einer Beteiligungsgesellschaft).35

Pfarrstellen

I: vorref. – II: vorref., Sazellanat (Kaplanei), seit 1647 Pastor secundarius, seit 1858 nicht besetzt, 1901 mit I vereinigt.36 Neu errichtet 1953, besetzt 1955, übergegangen auf neue Petrusgemeinde 1966.37

Umfang

Die Stadt Quakenbrück und der Ort Hengelage (seit 1972 OT von Quakenbrück), der bis 1944 zur Ev.-Luth. Landeskirche in Oldenburg gehörte und bereits seit dem 19. Jh. vom Pfarramt Quakenbrück versorgt wurde.38 Die Siedlung Essener Brokstreek (Brookstrich), die politisch bis 1946 zu Oldenburg gehörte. Seit der Gründung der Petrusgemeinde 1966 nur noch die Stadtteile Altstadt, Hengelage, Hakenkamp und Antoniort (Stadtgebiet östlich der Bahnlinie Oldenburg–Osnabrück).

Aufsichtsbezirk

Archidiakonat des Domkantors der Diözese Osnabrück.39 – Vor der Einführung der Inspektionseinteilung im Fsm. Osnabrück unterstand Quakenbrück der Aufsicht des Amts Fürstenau. Im Zuge der Neuorganisation der kirchlichen Aufsichtsbezirke 1821 kam es zunächst zur 3. Insp., 1822 dann zur 4. Insp. (Sitz der Suptur. bis 1850 in Quakenbrück, bis 1859 in Badbergen, bis 1884 in Menslage, dann dauerhaft in Badbergen). Aufsichtsbezirk Badbergen zum 1. Oktober 1947 aufgehoben, seitdem Aufsichtsbezirk (KK) Bramsche.40

Patronat

Das Stift St. Sylvester in Quakenbrück bzw. Bramsche, Pfarrkirche seit 1381 dem Stift inkorporiert (bis zur Auflösung des Stifts 1650).41 Seitdem der Rat der Stadt Quakenbrück bzw. dessen ev. Mitglieder.42 Bei der Besetzung der Pfarrstelle 1941 verzichtete die Stadt auf die Ausübung des Patronatsrechts, nicht jedoch auf das Recht selbst. 1991 betonte die Stadt, sie wolle an ihrem Patronatsrecht festhalten.43 Kein Patronat über 1953 neu errichtete zweite Pfarrstelle.

Kirchenbau
Kirche, Grundriss, vor 1915

Kirche, Grundriss, vor 1915

Dreischiffige Hallenkirche mit zwei Langhausjochen und einem Chorjoch, polygonalem Chorschluss sowie Sakristei an Nordseite, ursprünglich erbaut etwa zweite Hälfte 13. Jh., später verändert. Satteldach, über Chor abgewalmt, Quersatteldächer über Seitenschiffjochen, Sakristei mit Schleppdach; Langhaus und Chor aus Quadermauerwerk, im oberen Teil und in Quergiebeln aus Ziegelmauerwerk, polygonaler Chorschluss und Sakristei aus Bruchsteinmauerwerk; weit hervortretende Strebepfeiler, an den Langhausecken schräggestellt; schmale, spitzbogige Fenster am Langhaus; dreibahnige, spitzbogige Maßwerkfenster am Chorjoch; zweibahnige, spitzbogige Maßwerkfenster am Chorschluss; spitzbogige Portale an Nord- und Südseite, hinter Fachwerkvorbauten. Im Innern breites Mittelschiff, schmale, leicht niedrigere Seitenschiffe; Kreuzrippengewölbe; Emporen im Westen und im nördlichen Seitenschiff; Lettner mit Triumphkreuz zwischen Schiff und Chor; Reste gotischer Wandmalereien; reichverzierte Sakramentsnische in nordöstlicher Chorwand mit Skulptur (Jesus als Weltenrichter). Polygonaler Chorschluss um 1470 erbaut (vorher gerader Chorschluss), gleichzeitig Gewölbe über Langhausjochen erbaut und Strebepfeiler errichtet oder verstärkt (Stadtbuchchronik: „Anno d[o]m[ini] dusent veerhundert un seventich do wort ghewelffet der kercke to Quakenbrugge un kostede grot got myt groten arbeyden“).44 Sakristei im späten 15. Jh. erbaut. Ausmalung der Kirche in der zweiten Hälfte des 15. Jh. 1662 Nordempore eingebaut. 1787 Renovierung. 1798 neues Kirchendach. 1893 Kapellenanbau an Südostseite entfernt (1653-1874 Schule), an dieser Stelle später neues Fenster gebrochen. Reste der Wandmalereien 1903/04 freigelegt, Reste der Gewölbemalereien 1913/14; im Gewölbe ornamentale Rankenmotive und Wappen (Stadt Quakenbrück, Bf. Osnabrück, Burgmänner), 1913/14 rekonstruierend übermalt, Inschrift am Chorbogen: „Anno D[o]m[ini] MCCCCLXX do wort ghewelffet der kercke in de tyd weren kercksworene otto vos knape, tepe bureke, albert spremann“45; im südlichen Seitenschiff Wandgemälde, 1913/14 abgenommen und in Chorraum übertragen (Jesus am Ölberg, Kreuzigung, Ursula als Schutzmantelheilige), Bischofsfigur über Sakristeitür (nicht restauriert), weitere Restaurierungen der Malereien 1961, 1992 und 2000.46 Innenrenovierung 1961; Außensanierung und Innenrenovierung 1979-1984 sowie 2015-16.

Fenster

Farbige Glasfenster an Nord- und Südseite des Chorjochs, 1900 gestiftet von Senator Bernhard Friedrich Theis, Motive: barmherziger Samariter und Lasset die Kindlein zu mir kommen; April 1945 zerstört bzw. beschädigt. Ersetzt 1950 mit zwei farbigen Glasfenstern, gestiftet von Carl T. Heye, ausgeführt von Glasmaler Heinz Lilienthal (Bremen); Motive: Erzengel Michael besiegt den Drachen; Symbole göttlicher Gaben.47

Turm

Westturm über quadratischem Grundriss, erbaut etwa 1489-99 (Bauinschrift über Westtür: „1499 structura turris Gorgon“).48 Ursprüngliche Turmhaube 1703 bei Sturm zerstört, Bau der mehrfach gestuften Barockhaube mit offener Laterne 1704/05 (Johann Segelken, Verden). Bruchsteinmauerwerk; kupfergedeckte Haube, bekrönt mit Kugel, Kreuz und Wetterhahn (auf dem Hahn mehrere Bauinschriften des 17. bis 20. Jh.)49; gekuppelte Schallfenster in Rundbogennischen und mit Teilungssäulchen, über Westportal Nische mit Sandsteinskulpturen (Kruzifix, daneben Maria und Johannes). Mehrere Grabsteine an Nordseite (u. a. P. Georg Espenhorst, † 1591). 1981 Außensanierung. 1988 Turmhalle renoviert. Sanierung der Laterne 1989/90 (dafür Turmspitze abgenommen).

Palmesel, Foto: Ernst Witt, Hannover, April 1963

Palmesel, Foto: Ernst Witt, Hannover, April 1963

Ausstattung

Zweistöckiger, barocker Altar (1662, gestiftet von Burgmann Heinrich Voss), architektonischer Aufbau, korinthische Säulen; im Hauptfeld Gemälde mit Abendmahlsszene (Hermann Klostermann, Osnabrück, nach Vorbild Peter Paul Rubens), flankiert von Skulpturen der Apostel Petrus und Paulus, seitlich jeweils ein ovales Gemälde (Sündenfall und Verkündigung), außen daneben kleinere Figuren der Evangelisten Matthäus und Markus; im oberen Feld Gemälde mit Auferstehungsszene, flankiert von ovalen Gemälden (Anbetung der Hirten und Himmelfahrt), außen daneben Figuren der Evangelisten Lukas und Johannes; als Bekrönung des Altars Kreuzigungsgruppe mit Maria und Johannes, darunter Stifterwappen, gehalten von zwei Engeln; in Predella Inschrift: „Anno 1661. Gott zu Ehren auß bestendiger Liebe zu seinem Wordt, dieser Kirchen zur Zierd, Stamm und Nahmens gedechtnus hat der Hoch-Edellgebohrner, vndt Gestrenger Herr Johan Henrich Voß, Burgman zu Quakenbrugk, daselbst Dycke vnd Hamm Erbgesessen, diesen Altar freiwillig verehret, vnd verfertigen lassen. Anno 1662“.50 – Barocke Holztaufe (1721, Simon Thomas Jöllemann zugeschrieben), Becken und Fuß halbkugelig und muschelartig gestaltet, verziert mit Akanthusblättern und Engeln, auf dem Taufdeckel zwei Schnitzfiguren (Johannes der Täufer tauft Jesus, 1974 als Ersatz für das gestohlene Original angefertigt), Taufe gestiftet von Johann Brun, Sekretär des hansischen Kontors in Bergen, geboren in Quakenbrück (Inschrift: „Johann Bvn secretari[vs] emporio qvod Bergis in Norwegia est Anse. Tevtonicvs. Octennis. Hoc donavit. A[nn]o 1721“).51 – Kanzel (1603) mit reich verziertem Schalldeckel (1660), Wandungen des achtseitigen Kanzelkorbs mit Reliefs verziert; Inschrift u. a.: „Verbum Domini manet in aeternum Ano 1603“ (Das Wort des Herrn bleibt in Ewigkeit. Im Jahr 1603); Kanzel seit 1914 am Südostpfeiler, zuvor am Mittelpfeiler des Schiffs. – Lettner mit torartigem Durchgang (17. Jh.), darüber frühgotisches Triumphkreuz (13. Jh., erneuert 1473, 1659, 1786, 1961), an den Enden der Kreuzarme Evangelistensymbole, im Kopf des Gekreuzigten sind Reliquien aufbewahrt, u. a. von St. Sylvester.52 – Türring an Sakristeitür (Bronze, 14. Jh.), Löwenkopf mit Griffring. – Spätgotischer Palmesel (Ende 15. Jh.), mit Beschädigungen und Ausbesserungen. – Uhr über Tür in Westwand, gestiftet 1648 von Hilmar zur Mühlen und Lucretia Siebenburgen, mechanisches Uhrwerk (von 1836) im Stadtmuseum. – Mehrere Pastorenporträts (17.-19. Jh.). – Sandsteinepitaph für Hermann von Dincklage und seine Frau Gertrud (1613, Meister Adam Stenelt). – Sandsteinepitaph für Jodocus von Dincklage (†1640, wohl Meister Adam Stenelt). – Hölzernes Epitaph für Hilmar zur Mühlen und Lucretia Siebenburgen (1663). – Hölzernes Epitaph für P. Vitus Büscher († 1666). – Ölgemälde mit Darstellung des Reformators Hermann Bonnus (1893). – Tafelbild (1630), Anbetung der Heiligen Drei Könige. – Plattdeutsche Bibel (gedruckt 1534, Ludwig Dietz, Lübeck), Exemplar von Hermann Bonnus, der es der Gemeinde vermachte; 1963 restauriert. – Gestühl im Kirchenschiff (16./17. Jh., überarbeitet 1961), Türen mit Burgmannswappen. – Spätgotisches Chorgestühl (Ende 15. Jh.), mit Veränderungen von 1583. Ehemalige Ausstattung: Hölzerner Opferstock (1783), seit 1961 im Stadtmuseum.

Orgel

Eine Orgel lässt sich urkundlich erstmals 1354 nachweisen.53 Neues Instrument 1648/51, Meister Hans Heinrich Reincking (Bielefeld), 9 Reg., Springladen. 1801 Instandsetzung durch Anton Franz Schmid (Quakenbrück)54. Dietrich Schute stiftete der Gemeinde 1715 eine kleine Zweitorgel, erhalten ist die Inschriftentafel: „Dem grossen Gott zv Ehren die Andacht avch zv mehren setzt dieses Positiv sampt aller Farben Zierd zur Geist-Avfmvntervng avs heiliger Begierd. AO MDCCXV Diederich Schvte“. 1889 Orgelneubau, ausgeführt von Johann Rohlfing (Osnabrück), Instrument gestiftet von Amanda Köster „zum Gedächtnis ihres verstorbenen Mannes, des Senators Hermann (Gerhard) Köster († 18. November 1887)“, 24 II/P, mechanische Traktur, Kegelladen; drei Reg. der Vorgängerorgel übernommen.55 Neubau, 24 II/P, mechanische Traktur, Schleifladen, errichtet in drei Bauabschnitten: 1964, Hauptwerk, Hans Wolf (Verden an der Aller); 1968, Pedal, Hans Wolf (Verden an der Aller) und 1975, Rückpositiv, Firma Gustav Steinmann (Vlotho).

Geläut

Drei LG56, I: b, Inschrift: „Lasset Euch versöhnen mit Gott. Jahreslosung 1956. Dona nobis pacem Domine. Aus Opfern der Gemeinde für die 1943 abgegebene Glocke von 1914“ (Stahl, Gj. 1956, Bochumer Verein); II: des’, Salvator-Glocke, Inschrift: „vox mea vox vitae. voco vos ad sacra venite. defunctos plango, vivos voco, fulgura pello. salvator est nomen jesus mgr anno m ccccc xi“, Meine Stimme ist die Stimme des Lebens. Ich rufe euch, kommt zum Heiligen. Ich beweine die Toten, ich rufe die Lebenden, ich breche die Blitze. Der Erlöser heißt Jesus. 1511 (Bronze, Gj. 1511, Johannes Frese, Osnabrück); III: es’, Inschrift: „O Land, Land, Land höre des Herrn Wort. Jer. 22,29. Hermann Bonnus 1504-1548. Aus Opfern der Gemeinde für die 1943 abgegebene Marienglocke von 1540“ (Stahl, Gj. 1953, Bochumer Verein). Zwei SG, I: h’ (Bronze, Gj. 1502); II: e’’, Inschrift: „Ev.-luth. Gemeinde St. Sylvester Quakenbrück“ (Bronze, Gj. 1962, Firma Rincker, Sinn). – Früherer Bestand: Campanarius (Glöckner) 1338 nachweisbar, 1470 groten klocken erwähnt. Weihnachten 1510 zwei kleinere Glocken geborsten, 1511 die geborstenen und die erhaltene große Glocke umgegossen zu drei neuen LG, I: des’, heutige LG II; II: Sylvester-Glocke, 1519 wiederum neu gegossen, Inschrift: „In nomine Jhesu omne genu flectatur celestium terrestrium et infernorum. Ihesu salvator mundi salva nos omnes sanctus Silvester redimens populi vehid hester anno mccccxix“; Im Namen Jesu sollen sich beugen aller derer Knie, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind. Jesu, Erlöser der Welt, errette uns alle […]; III: Marien-Glocke, Inschrift: „Anno dni mcccccxi sume deus pro laude tua coelavimus ere hoc vas egregiu nomen illiq maria ad domini sacros populu cultus revocabit“; 1943 zu Rüstungszwecken abgegeben, nicht eingeschmolzen, kam nach Ende des Zweiten Weltkriegs zunächst nach Stuttgart, befindet sich mittlerweile in der Johanneskirche in Weinsberg (Baden-Württemberg). Sylvester-Glocke 1898 wegen Beschädigungen abgenommen und umgegossen zu einer neuen LG, Reformationsglocke, Inschriften: „Jesus Christus. Gestern und heute und Derselbe auch in Ewigkeit. Heb. 13,8“ und „Gegossen für die St. Sylvesterkirche in Quakenbrück 1898 von J. J. Radler u. Soehne in Hildesheim“, Bilder: Martin Luther und Hermann Bonnus (Bronze, Gj. 1898, Firma Radler, Hildesheim), 1914 durch neue LG ersetzt (Bronze, Gj. 1914, Firma Radler, Hildesheim), 1943 zu Rüstungszwecken abgegeben. Eine SG (Bronze), Viertelstundenschlag, 1943 zu Rüstungszwecken abgegeben.

Weitere kirchliche Gebäude

Pfarrhaus (Bj. 1816), einstöckiger Fachwerkbau mit Krüppelwalmdach, Renovierung 1993/94 und 2007. – Altes Küsterhaus (Bj. 18. Jh.), Fachwerkbau mit Satteldach, saniert 1987-89, Altenbegegnungsstätte. – Haus Brockhaus (Bj. 1728), 1979 erworben, saniert 1987-89, dient der Kinder- und Jugendarbeit. – Gemeindehaus, seit 1982 Hermann-Bonnus-Haus (Bj. 1929), saniert 1968 und 2013. – Kindergarten (Bj. 1974), Erweiterungsbau 2005.

Friedhof

Kirchlicher Friedhof bei der Kirche, genutzt bis ins späte 19. Jh. Neuer kirchlicher Friedhof am Südostrand der Stadt (Badberger Straße), erste Beerdigung 1896. FKap. (Bj. 1900/01, Entwurf: Karl Mohrmann, Hannover, erweitert 1951 und 1970), Bau gestiftet von Senator Bernhard Friedrich Thies; im Turm eine LG a’’, Inschrift: „St. Anthonius in der Stad Quakenbrück auf selbige Pforte Ano 1657 M C E“ (Bronze, Gj. 1657), 1903 von Senator Heinrich Thies erworben und für den Turm der FKap gestiftet.57

Landeskirchliches Archiv Hannover (LkAH)

A 3 Nr. 383-396 (Pfarroffizialsachen); A 5 Nr. 36, 38 (Spec. Landeskons.); A 6 Nr. 6795-6808 (Pfarrbestallungsakten); A 9 Nr. 2813 (Visitationen); A 12e Nr. 56 (GSuptur. Hannover); D 106 (EphA Bramsche); L 5f Nr. 121, 122 (LSuptur. Osnabrück); S 2 Witt Nr. 4, 15 (Fotosammlung); S 11a Nr. 8079 (Findbuch PfA).

Literatur

A: Aye/Kronenberg, Taufbecken, S. 184, Nr. 240; Dehio, Bremen/Niedersachsen, S. 1101-1102; Dühne, Osnabrück, S. 72-80; Gemeindebuch KK Bramsche, S. 55-61; Kuhlmann, Artland, S. 329-373; Lindemeier, Restaurierungsgeschichte, bes. Bildband, S. 266-274; Meyer, Pastoren II, S. 284-285; Nöldeke, KD Kr. Wittlage und Bersenbrück, S. 158-170; Weichsler, Hdb. Sprengel Osnabrück, S. 65-66; Wrede, Ortsverzeichnis Fürstbistum Osnabrück II, S. 138-143.
B: 750 Jahre Quakenbrück. Geschichtlicher Überblick. Jahresprogramm 1235-1985, Quakenbrück 1985; Ernst und Heiko Bockstiegel: Die St. Sylvesterkirche in Quakenbrück und ihre Gemeinde. Chronik vom 12. bis 20. Jahrhundert, Quakenbrück 1997; Heiko Bockstiegel: Kirchhof St. Sylvester Quakenbrück, Quakenbrück 2016; Franz Bölsker-Schlicht: Die Reformation in Quakenbrück, in: 450 Jahre Reformation in Osnabrück, hrsg. von Karl Georg Kaster und Gerd Steinwasser, Bramsche 1993, S. 193-200; Eva Heye: St. Sylvester Quakenbrück (Große Baudenkmäler 289), München-Berlin 1974; Horts-Rüdiger Jarck (Hg.): Quakenbrück. Von der Grenzfestung zum Gewerbezentrum, Quakenbrück 1985.

GND

4497037-7, Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Sankt Sylvester; 4497103-5, Sankt Sylvester (Quakenbrück)


Fußnoten

  1. Hennecke/Krumwiede, Kirchen- und Altarpatrozinien I, S. 232 f.
  2. Osnabrücker UB II, Nr. 342. Quakenbrucgen ist auch in einem Verzeichnis der Besitzungen des Gf. Heinrich von Dalen genannt, das wohl 1188 angelegt, später ergänzt und 1331 überarbeitet wurde (Osnabrücker UB I, Nr. 391).
  3. Osnabrücker UB II, Nr. 567; Osnabrücker UB III, Nr. 636; 750 Jahre, S. 12.
  4. Osnabrücker UB III, Nr. 251.
  5. 750 Jahre, S. 16.
  6. Nöldeke, KD Kr. Wittlage und Bersenbrück, S. 162.
  7. Jarck, S. 183.
  8. Feldkamp, Bedeutung, S. 79 ff.
  9. Osnabrücker UB II, Nr. 342; zum Folgenden: Dolle, Klosterbuch III, S. 1263 ff. Zur Geschichte des Stifts vgl. den Beitrag von Otto zu Hoene in Jarck, S. 91 ff.
  10. Osnabrücker UB III, Nr. 251.
  11. Osnabrücker UB IV, Nr. 453.
  12. Osnabrücker UB II, Nr. 536; Osnabrücker UB IV, Nr. 195.
  13. Dolle, Klosterbuch III, S. 1263; Bockstiegel, Sylvesterkirche, S. 19 f.
  14. Bockstiegel, Sylvesterkirche, S. 20 und S. 195; Wrede, Ortsverzeichnis Fürstbistum Osnabrück II, S. 140.
  15. Osnabrücker UB IV, Nr. 453.
  16. RG Online, RG IV 12937, http://rg-online.dhi-roma.it/RG/4/12937, 22.11.2018.
  17. RG Online, RG IV 00154, http://rg-online.dhi-roma.it/RG/4/154, 22.11.2018.
  18. RG Online, RG II 06663, http://rg-online.dhi-roma.it/RG/2/6663, 22.11.2018.
  19. RG Online, RG IV 14599, http://rg-online.dhi-roma.it/RG/4/14599, 22.11.2018.
  20. 750 Jahre, S. 16 und 21; Bockstiegel, Sylvesterkirche, S. 21 f.
  21. Sehling, Kirchenordnungen 16. Jh. Bd. 7,1, S. 215 f. und 222 ff.; Winzer/Tauss, Miteinander leben, S. 29.
  22. Bölsker-Schlicht, S. 195 f.; Bockstiegel, Sylvesterkirche, S. 30 ff.
  23. Bockstiegel, Sylvesterkirche, S. 42 ff.
  24. Wöbking, Konfessionsstand, S. 97 ff.; Bär, Protokoll Albert Lucenius, S. 276 ff. Zur Visitation des Albert Lucenius vgl. Steinwascher, Wildwuchs, S. 215 ff.
  25. Fink, Drucke, S. 33 f.
  26. Dolle, Klosterbuch III, S. 1268 ff. Die kath. Kirche wurde am Ende des Zweiten Weltkriegs zerstört und nach dem Wiederaufbau 1950 neu geweiht. In Hengelage, seit 1972 OT von Quakenbrück, besteht seit 1963/64 ebenfalls eine kath. Kirche (St. Paulus, bis 2002 Bistum Münster, seither Bistum Osnabrück).
  27. Bindel, Polizei-Ordnung, zu Quakenbrück, vgl. S. 112.
  28. LkAH, L 5f, Nr. 469 (Visitation 1930).
  29. Obenaus, Handbuch I, S. 152 ff.
  30. Bockstiegel, Sylvesterkirche, S. 209 ff.
  31. LkAH, S 1 H III Nr. 911, Bl. 33; LkAH, L 5f, Nr. 121 (Visitation 1936).
  32. LkAH, L 5f, Nr. 121 (Visitation 1936).
  33. KABl. 1953, S. 137.
  34. KABl. 1966, S. 6 f.
  35. Bockstiegel, Sylvesterkirche, S. 215.
  36. Bockstiegel, Sylvesterkirche, S. 258.
  37. KABl. 1953, S. 137.
  38. KABl. 1945, S. 17 f.
  39. Kretzschmar, Türkenzehnte, S. 258, 263 und 269.
  40. KABl. 1947, S. 50.
  41. Dolle, Klosterbuch III, S. 1264.
  42. Bockstiegel, Sylvesterkirche, S. 54 f.
  43. LKA, G 15/St. Sylvester Quakenbrück, Bl. 40 und Bl. 42 f.
  44. Zit. bei Bockstiegel, Sylvesterkirche, S. 59 f.; Nöldeke, KD Kr. Wittlage und Bersenbrück, S. 164.
  45. Bockstiegel, Sylvesterkirche, S. 99.
  46. Lindemeier, Restaurierungsgeschichte, Bildband, S. 266 ff.
  47. Bockstiegel, Sylvesterkirche, S. 66 f.
  48. Nöldeke, KD Kr. Wittlage und Bersenbrück, S. 165; „Gorgon“ steht für „dies Gorgonii“ (Tag des Gorgon, 9. September); Bockstiegel, Sylvesterkirche, S. 69 ff.
  49. Bockstiegel, Sylvesterkirche, S. 82 f.
  50. Bockstiegel, Sylvesterkirche, S. 105 ff.
  51. Aye/Kronenberg, Taufbecken, S. 184, Nr. 240.
  52. Bockstiegel, Sylvesterkirche, S. 101 ff.
  53. Bockstiegel, Sylvesterkirche, S. 131 (ohne Beleg); zum Folgenden ebd. S. 131 ff.
  54. Dobelmann, Orgelbauer, S. 92.
  55. LkAH, B 2 G 9/Quakenbrück Bd. I, Bl. 1.
  56. Bockstiegel, Sylvesterkirche, S. 141 ff.
  57. Bockstiegel, Sylvesterkirche, S. 143. Das Stadttor, die St. Antonipforte, war 1832 abgebrochen worden, ebd., S. 166.