Sprengel Hildesheim-Göttingen, KK Harzer Land | Patrozinium: Nikolaus1 | KO: Lüneburger KO von 1643

Orts- und Kirchengeschichte

Mit Hinrike van Hornde prestere ist der Ortsname schriftlich erstmals im Jahr 1367 nachgewiesen.2 Das Dorf lag im Gebiet des kleinen welfischen Teilfsm. Grubenhagen.3 Das Gut Hörnde verpfändete Hzg. Friedrich zu Braunschweig-Grubenhagen zusammen mit seiner Frau Adelheid und seinem Sohn Otto 1405 an zwei Nonnen des Zisterzienserinnenklosters St. Jacobi in Osterode.4 Später war das Gut im Besitz der Familie von Berkefeld (bis 1785). Seit 1569 ist die Zugehörigkeit Hördens zum Amt Herzberg nachweisbar.5 Nach Aussterben der Grubenhagener Linie der Welfen fiel das Territorium 1596 an das Fsm. Braunschweig, 1617 an das Fsm. Lüneburg und 1665 an das Fsm. Calenberg-Göttingen (1692: Kfsm. Braunschweig-Lüneburg bzw. Kurhannover). In französischer Zeit zählte Hörden von 1807 bis 1813/14 zum Kanton Herzberg im Distrikt Osterode des Harzdepartements im Kgr. Westphalen. Danach war der Ort, nun im Kgr. Hannover, wieder Teil des Amtes Herzberg. Mit der Annexion des Kgr. Hannover fiel Hörden 1866 an das Kgr. Preußen. Seit Einführung der Kreisverfassung 1885 zählte der Ort zum Kr. Osterode am Harz (seit 1939 Lkr.), der 2016 im Lkr. Göttingen aufging. Seit 1972 gehört Hörden zur Samtgemeinde Hattorf. Schon 1941 merkte der Ortspastor zur Sozialstruktur der Gemeinde an: „Elb[ingerode] hat meist bäuerliche Bevölkerung, Hörden mehr Waldarbeiter, auch Eisenbahn- und Fabrikarbeiter.“6 1968 heißt es: „Hörden ist schon lange vorwiegend ‚Industriearbeitervorort‘ von Herzberg.“7 Um 1810 lebten etwa 470 Menschen in Hörden, 1975 etwa 1.025 und 2020 gut 940.

Kirche, Ansicht von Nordwesten, um 1953

Kirche, Ansicht von Nordwesten, um 1953

Die erste schriftliche Erwähnung Hördens nennt mit dem Priester Heinrich möglicherweise den seinerzeitigen Pfarrer der Hördener Kirche. Vom Rat der Stadt Goslar erwarb Heinrich 1367 eine jährliche Rente für sich, seine Magd Leven Bokelhaghen sowie für Heneken, dersulven Leven sone.8 1370 ist Henrich von Hornde erneut als prestere belegt.9 Weitere Einzelheiten zur vorref. Kirchengeschichte Hördens sind nicht bekannt.10
Seit der ersten Hälfte des 16. Jh. ist Hörden als mater combinata mit der benachbarten Gemeinde Elbingerode (Ellierode) verbunden, wo auch der Pastor seinen Sitz hat. P. Andreas Brinkmann (amt. wohl vor 1526–1561) war einer der ersten luth. Prediger im Fsm., Grubenhagen überhaupt.11 Der Grubenhagener Fs. und Hzg. zu Braunschweig-Lüneburg Philipp I. (amt. 1486/94–1551) war 1526 dem ev. Torgauer Bund beigetreten.12 Erst mit der Säkularisierung der Klöster in den 1530er Jahren allerdings lassen sich konkrete Schritte zur Einführung der Reformation im Fsm. Grubenhagen erkennen. Eine erste KO erließ Philipp I. schließlich 1538. Die 1544 verabschiedete Neufassung orientierte sich an der Wolfenbütteler KO von 1543. Ihre Einführung war begleitet von der ersten Generalvisitation der Gemeinden des Fürstentums, mit der Hzg. Philipp I. die beiden Pastoren Andreas Domeyer (amt. 1537–1557) von der Aegidienkirche Osterode und Ernst Burmester (amt. 1543–1554) aus Einbeck betraut hatte.
Den Waldbesitz der Hördener Kirche – „ihre heiligen höltzung“ – hatte der Landesherr während der Reformationszeit eingezogen (um 1550); er habe sie „in hut und Verwahrung genommen und bißhero noch gehalten“, wie es im Visitationsbericht 1579 heißt, unter Hinweis auf die schwierige finanzielle Lage der Dorfkirche.13 Überdies hätten „die leut, so der kirchen zu Hörn nahe gewohnet, aus eigenem durst ohne erleubtnis sich in den kirchhoff geteilet und ein jeder davon ein stück zu seinem garten in zaun bracht. Wann denn die gemein zu Hörn nun eine neugebaute kirch hat, bitten sie unterthenig, das die freivler die abgezwakte pletz der kirchen und gemeine zum gottesacker wiederumb freilassen und einreumen mögen.“14 Aus dem Bericht von 1579 geht nicht deutlich hervor, ob mit der Formulierung „neugebaute kirch“ ein gänzlicher Neubau gemeint ist oder eher eine umfassende Renovierung der mittelalterlichen Kirche.
Eine erste Beschreibung des Kirchengebäudes findet sich im Corpus bonorum von 1670: Die Kirche in Hörden sei fast so groß wie jene in Elbingerode, die „14 Spann“ lang und „gar schmal“ sei. Sie habe einen „Thurm gegen Morgen [Osten], in welchem unten ein klein gewölbet Chor, darin der Altar steht; das andere Theil der Capellen vor dem Chor […] ist nicht gewölbet, doch ringsumher gemauert“.15 Die Kirche sei baufällig. Hinsichtlich der rechtlichen Stellung der beiden Gemeinden zueinander ist 1670 vermerkt: „Elbingerode, woselbst auch das Pfarrhauß, ist die mater, und Höhrden die Filia“ (ebenso auch im CB von 1734).16 Über den Gottesdienst schrieb P. Laurentius Holtzmann (amt. 1661–1678), er werde „in beiden Dörffern verrichtet folgender Gestalt: Wenn zu Elbingerode den Vormittag gepredigt worden, wird die Catechismus-Lehr den Nachmittag zu Höhrden getrieben, et vice versa [und umgekehrt], und wo die Meßpredigt den Sonntag gehalten worden, da muß auch der wöchentliche Gottesdienst verrichtet werden“.17 Anscheinend fanden die Gottesdienste also bereits abwechselnd in Elbingerode und Hörden statt.
Der Bericht von 1670 enthält am Ende auch eine Anmerkung zu den Schulverhältnissen in Hörden. Das Schulhaus, neu errichtet im Jahr 1639, stand in Elbingerode. Aber da zwischen den beiden Orten „offtermals, sonderlich des Winters Groß Waßer ist“ und die Hördener Kinder dann nicht zur Schule gehen könnten, sei 1664 „ein sonderlicher Mann zu Höhrden bestellet worden, welcher nicht allein läuten und Betglocken schlagen, sondern auch die Kinder daselbst unter und bis zu 10 Jahren im beten und lesen unterrichten muß“.18 Ein Schulhaus wurde 1690 errichtet (möglicherweise hatte in Hörden allerdings bereits in der ersten Hälfte des 17. Jh. zeitweise eine eigene Schule existiert).19

Kirche, Blick zum Altar, um 1953

Kirche, Blick zum Altar, um 1953

Im Jahr 1766 musste die baufällige Hördener Kirche wegen Einsturzgefahr geschlossen werden und die Gemeinde besuchte in den folgenden Jahren den Gottesdienst in Elbingerode. Vorbereitung und Planung eines neuen Gotteshauses zogen sich über mehrere Jahre hin, zeitweise wurde die Notwendigkeit eines Neubaus in Zweifel gezogen, da die Gemeinde in Elbingerode wenige Jahre zuvor eine neue Kirche hatte errichten lassen.20 Insgesamt 16 Jahre nach Schließung der alten Kirche entstand schließlich am östlichen Ortsrand der Neubau. Die Pläne stammten vom gleichen Baumeister, der auch die Elbingeroder Kirche entworfen hatte. Im November 1783 versammelte sich die Gemeinde zum ersten Gottesdienst in ihrer neuen Kirche, feierlich eingeweiht wurde sie erst 1786. Zwei Jahre später erwarb die Gemeinde eine kleine Orgel.
Während der NS-Zeit hatten nacheinander P. Harri Engel (amt. 1929–1934) und P. Walter Schlie (amt. 1934–1962) das Pfarramt Elbingerode und Hörden inne. Im „Fragebogen zur Geschichte der Landeskirche von 1933 bis Kriegsende“ schrieb P. Schlie rückblickend über seinen Vorgänger: „politisch nicht betätigt, kirchliche Stellung auch zurückhaltend“. Er selbst sei Mitglied des Stahlhelms gewesen und der Hannoverschen Bekenntnisgemeinschaft.21 Bei der Neuwahl des KV 1933 seien in Hörden „fast nur polit[ische] Leiter“ gewählt worden (drei der sechs KV-Mitglieder kamen aus Hörden). Sie traten um 1938/39 aus dem KV aus, nach wachsenden Schwierigkeiten und „Denuntiationen [sic] an die Partei“.22 Im Jahr 1937 habe es in der Hördener Kirche zudem zwei Vorträge zur Lage der Kirche gegeben. Zuerst habe der Lauterberger P. Paul Jacobshagen (amt. 1930–1945), Mitglied der DC, gesprochen und dabei das Alte Testament „als Schmutz und Schund und Zuhältergeschichten“ bezeichnet. P. Schlie lud daraufhin den Wulftener P. Wilhelm Borèe (amt. 1936–1961) zu einem Gegenvortrag ein; bei beiden Veranstaltungen sei die Kirche voll gewesen. Insgesamt, so hielt er 1941 fest, seien die „bekannten kirchenfeindlichen Bestrebungen“ seit 1937 in Hörden besonders deutlich und würden „von führenden Männern der Gemeinde gefördert“.23
Aufgrund des Zuzugs Geflüchteter wuchs die Zahl der Gemeindeglieder nach Ende des Zweiten Weltkriegs stark an, von etwa 880 im Jahr 1941 auf fast 1.340 im Jahr 1950.24 Da nun auch knapp 260 kath. Christ*innen in Elbingerode und Hörden lebten, fanden in beiden ev. Kirchen regelmäßig kath. Gottesdienste statt (noch 1956).25 In der zweiten Hälfte der 1970er Jahre richtete die KG Hörden, ebenso wie die KG Elbingerode einen Kinderspielkreis ein, der bis in die 1990er Jahre hinein bestand.26
Zum 1. Januar 2003 wandelte das LKA die Pfarrstelle der beiden Gemeinden in eine Dreiviertelstelle um und zum 1. Januar 2005 in wieder in eine volle.27 Zur Unterstützung des kirchengemeindlichen Lebens in Elbingerode und Hörden gründete sich 2008 der Förderverein „Unsere Kirche lebt e. V.“ Der Pfarrverbund Hörden und Elbingerode wurde zum 1. Januar 2019 um die KG Pöhlde erweitert. Die drei Gemeinden gehören zur Region Herzberg-Hattorf im KK Harzer Land.

Umfang

Hörden sowie Düna und Aschenhütte.

Aufsichtsbezirk

Vielleicht Archidiakonat Nörten (sedes Berka) der Diözese Mainz. – Nach der Reformation Suptur. bzw. GSuptur. des Fsm. Grubenhagen. 1708 zur Insp. Clausthal, 1727 zur Insp. Osterode, 1751 zurück nach Clausthal28 und 1758 erneut zur Insp. Osterode. Ab 1868 gehörte Hörden zur Insp. Herzberg. Seit 1. Januar 2013 KK Harzer Land.29

Patronat

Der Landesherr (bis 1871).

Kirchenbau

Rechteckiger Fachwerkbau, etwa ostnordöstlich ausgerichtet, erbaut 1782 (Architekt: Johann Heinrich Rohrmann). Satteldach, im Osten mit Krüppelwalm. Westliche Giebelseite mit Ziegelbehang. An den Längsseiten je vier große, hochrechteckige Sprossenfenster, in der Mittelachse je ein kleines, hochliegendes Sprossenfenster; nach Osten zwei hochrechteckige Sprossenfenster; kleinere Fenster in der Mittelachse der Westseite; zwei Eingänge an Südseite, einer an der Westseite. Im Innern u-förmige Emporenanlage, Emporenstützen tragen zentrales Tonnengewölbe, über den Seitenemporen flache Decken. 1975/76 Innenrenovierung (u. a. Kirchenbänke durch Stühle ersetzt).

Turm

Über dem Westgiebel vierseitiger, verschieferter Dachreiter mit geschwungener Haube, bekrönt mit Kugel und Wetterfahne. Kleine, rechteckige Schallfenster; Uhrziffernblätter nach Westen und Norden.

Vorgängerbau

An der Kirchstraße.30 Etwa 12 Meter lang und 7 Meter breit, im Osten ein Turm mit gewölbtem Chor im Erdgeschoss, Schiff gemauert und mit flacher Decke.31 Turm mit Holzschindeln gedeckt. Kirche erbaut oder erneuert kurz vor 1579.32 1734 Turmuhr vorhanden. 1766 wegen Baufälligkeit geschlossen.

Ausstattung

Kanzelaltar (um 1782), polygoner Kanzelkorb mit Schalldeckel, flankiert von zwei schlanken, marmorierten Säulen, geschwungener Giebel, seitliches Schleierwerk; hölzerner Altarblock mit seitlichen Schranken; Altar 2001 restauriert. – Hölzerner Tauständer mit Schale. – Hölzerner Opferstock (18. Jh.), Holz mit Eisenbeschlägen.

Orgel

1734 keine Orgel vorhanden.33 1788 kleine Orgel erworben, erbaut um 1770, Orgelbauer unbekannt (Instrument ähnelt der Orgel in Uehrde), 7 I/–.34 Um 1850 Erweiterung des Orgelwerks, ausgeführt vermutlich von Johann Andreas Engelhardt (Herzberg), 9 I/P. 1884 Umbau und Änderung der Disposition, ausgeführt von Carl Heyder (Mühlhausen), 8 I/P, mechanische Traktur, Schleifladen; Prospekt erhalten. Zinnerne Prospektpfeifen im Ersten Weltkrieg zu Rüstungszwecken abgegeben (1917, erst 1952 ersetzt). 1952 Reparatur und Änderung der Disposition, ausgeführt von Paul Ott (Göttingen), 8 I/P. 1977 Orgelreparatur, Albrecht Frerichs (Göttingen). 1994 Instandsetzung und Erweiterung, ausgeführt von Martin Haspelmath (Walsrode), 9 I/P, mechanische Traktur, Schleifladen; Prospekt und „der gesamte gewachsene historische Bestand – so weit eine Wiederverwendung überhaupt noch verantwortbar erschien – erhalten“.35 2011 und 2015 Reparatur, Elmar Krawinkel (Trendelburg). Denkmalorgel.

Geläut

Zwei LG, I: gis’ (Bronze, Gj. 1956, Friedrich Wilhelm Schilling, Heidelberg), Inschrift: „Verleih uns Frieden gnädiglich, Herr Gott zu unsern Zeiten – Hörden A[nno] D[omini] 1956“, II: h’ (Bronze, Gj. 1899, Firma Radler, Hildesheim), Inschriften: „Bete und arbeite. Lobe, Zion, deinen Gott“ und „Gegossen von J. J. Radler Soehne in Hildesheim 1899“. – Früherer Bestand: 1734 eine Lg vorhanden (Bronze, zwei Zentner). In Nordhausen 1737 eine neue Glocke gegossen (Bronze, 4,7 Zentner).36 Im Ersten Weltkrieg große Lg zu Rüstungszwecken abgegeben (1917), als Ersatz eine neue Lg angeschafft, g’ (Bronze, Gj. 1924, Firma Radler, Hildesheim), Inschrift: „Ehre sei Gott in der Höhe und Frieden auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen“, außerdem Namen der Kirchenvorsteher, des Organisten und des Pastors sowie Jahreszahl „1924“; Glocke im Zweiten Weltkrieg zu Rüstungszwecken abgegeben (1942). Seit 1945 Bemühungen um Erwerb einer neuen Glocke, dafür bereits Geld an Firma Weule (Bockenem) gezahlt, durch Währungsreform „zu 90 % verloren“.37

Friedhof

Kirchlicher Friedhof südlich und östlich der Kirche. Kommunaler Friedhof in Hörden, in Trägerschaft der Samtgemeinde Hattorf am Harz. Kommunaler Friedhof in Düna, angelegt 1951.

Landeskirchliches Archiv Hannover

A 8 Nr. 115 (CB); D 98 (EphA Herzberg); S 11a Nr. 7146 (Findbuch PfA).

Literatur

A: Gemeindebuch KK Herzberg, S. 26–28; Kirchen KK Herzberg, S. 42–45; Ohainski/Udolph, Ortsnamen Lkr. Osterode, S. 81–83; Pape, Haspelmath, S. 235–237.
B: 200 Jahre Kirche Hörden, Hörden [1986?]; Hans-Ulrich Funk: Zur Geschichte der Orgel in der St. Nicolaikirche zu Hörden/Harz, 1994 [4 S., in: LKA, G 9 B/Hörden Bd. I, Bl. 150 f.]; Klaus Gehmlich: Die Kirche in Hörden, in: HbllHarzRd 72 (2016), S. 122–126; Klaus Gehmlich: Hörden, 3 Bdd., Clausthal-Zellerfeld 1984–2020; Klaus Gehmlich: Hörden/Harz im Wandel, 2 Bdd., Horb am Neckar 1990 und Clausthal-Zellerfeld 2018 [Bildbände]; Klaus Gehmlich: Schulchronik Hörden am Harz bis 2002, Clausthal-Zellerfeld 2017; Walter Gödeke: 250 Jahre St. Petri-Kirche Elbingerode. Dazu Berichte und Erzählungen aus dem Gemeindebrief unserer Kirchengemeinden Hörden/Düna und Elbingerode, Herzberg, Pöhlde [2002].


Fußnoten

  1. Hennecke/Krumwiede, Kirchen- und Altarpatrozinien I, S. 157.
  2. UB Goslar V, Nr. 75. Max, Grubenhagen I, S. 486, gibt als ursprünglichen Namen Herste an, belegt in einer im 13. Jh. gefälschten und auf 952 datierten Urkunde (MGH DD O I 439), wobei es sich allerdings „um eine Verwechslung mit Harste, Kr. Göttingen“ handelt, Ohainski/Udolph, Ortsnamen Lkr. Osterode, S. 82.
  3. Für einen knappen Überblick zur Geschichte des Fsm. Grubenhagen vgl. Pischke, Grubenhagen, S. 143 ff., zum Territorium ebd., S. 151 ff., zum Namen ebd., S. 161 ff.
  4. Max, Grubenhagen I, S. 261.
  5. Max, Grubenhagen I, S. 488 f.
  6. LkAH, L 5c, unverz., Elbingerode, Visitation 1941.
  7. LkAH, L 5c, unverz., Elbingerode, Visitation 1968. Vgl. auch Gehmlich, Hörden/Harz I, S. 7.
  8. UB Goslar V, Nr. 75. Max, Grubenhagen I, S. 486, gibt als ursprünglichen Namen Herste an, belegt in einer im 13. Jh. gefälschten und auf 952 datierten Urkunde (MGH DD O I 439), wobei es sich allerdings „um eine Verwechslung mit Harste, Kr. Göttingen“ handelt, Ohainski/Udolph, Ortsnamen Lkr. Osterode, S. 82.
  9. UB Osterode, Nr. 145; Gehmlich, Kirche, S. 122.
  10. Laut Gemeindebuch KK Herzberg, S. 26, war die Hördener Kirche in vorref. Zeit dem Osteroder Kloster St. Jacobi inkorporiert (ohne Beleg). Unter den bei Dolle, Klosterbuch III, S. 1240, aufgeführten Kirchen. über die das Kloster das Patronat besaß bzw. die ihm inkorporiert waren, ist Hörden jedoch nicht genannt.
  11. 200 Jahre, S. 13.
  12. Zur Reformation im Fsm. Grubenhagen vgl. knapp: Sehling, Kirchenordnungen 16. Jh. Bd. 6,2, S. 1023 ff.; Text der ersten KO ebd., S. 1028 ff. Siehe auch Butt, Herrschaft, S. 52 ff.
  13. Spanuth, Grubenhagensche Kirchenvisitation, S. 125; Gehmlich, Kirche, S. 123.
  14. Spanuth, Grubenhagensche Kirchenvisitation, S. 119.
  15. LkAH, A 8, Nr. 115, Bl. 8.
  16. LkAH, A 8, Nr. 115, Bl. 3 und 25.
  17. LkAH, A 8, Nr. 115, Bl. 3.
  18. LkAH, A 8, Nr. 115, Bl. 13.
  19. Nach Gehmlich, Schulchronik, S. 16, wird in den Kirchenrechnungen von 1629 eine Schule in Hörden genannt und 1639 sei ein neues Schul- und Küsterhaus in Hörden errichtet worden. Im CB von 1670 heißt es allerdings: „Das Schulhaus ist in Elbingerode, anno 1639 erbauet“, LkAH, A 8, Nr. 115, Bl. 9v.
  20. 200 Jahre, S. 5; Gehmlich, Kirche, S. 124.
  21. LkAH, S 1 H III, Nr. 416, Bl. 13. Der Bekenntnisgemeinschaft ist P. Schlie anscheinend nach Juni 1937 beigetreten, da er seinerzeit noch schrieb, er gehöre ihr nicht an, vgl. ebd., Bl. 18.
  22. LkAH, S 1 H III, Nr. 416, Bl. 13; LkAH, L 5c, unverz., Elbingerode, Visitation 1941.
  23. LkAH, L 5c, unverz., Elbingerode, Visitation 1941.
  24. LkAH, L 5c, unverz., Elbingerode, Visitationen 1941 und 1950.
  25. 1962 lebten neben „48 italienischen kath. Arbeitern, die im Gasthaus Papenhöhe untergebracht sind“ noch gut 75 Katholik*innen im Gebiet des Kirchspiels, LkAH, L 5c, unverz., Elbingerode, Visitation 1962.
  26. LkAH, L 5c, unverz., Elbingerode, Visitationen 1981 und 1993.
  27. KABl. 2003, S. 24; KABl. 2005, S. 7.
  28. Kayser, Inspektion Osterode, S. 3.
  29. KABl. 2012, S. 344 f.
  30. Gehmlich, Hörden III, S. 90.
  31. LkAH, A8, Nr. 115, Bl. 8 und 25.
  32. Spanuth, Grubenhagensche Kirchenvisitation, S. 119 und 125.
  33. LkAH, A8, Nr. 115, Bl. 25.
  34. Zum Folgenden: Funk, S. 1 ff.; Pape, Haspelmath, S. 235 ff.
  35. Funk, S. 4.
  36. 200 Jahre, S. 4 f.
  37. LKA, G 9 B/Hörden Bd. I, Bl. 22.