Sprengel Hannover, KK Stolzenau-Loccum, Amtsbereich Stolzenau | Patrozinium: – | KO: Lüneburger KO von 1643

Orts- und Kirchengeschichte

Schriftlich ist der Ort erstmals 1164 erwähnt, als der Domküster Eppo dem Domkapitel Minden Land in Kerclese schenkte.1 In einer Urkunde Bf. Annos von Minden (amt. 1170–1185) aus dem Jahr 1183 finden sich die Ortsnamen Lese und Osterlese.2 Leese gilt als wichtiger vor- und frühgeschichtlicher Siedlungsplatz; er lag an der mittelalterlichen antiqua via regia (alte Königsstraße).3 Die Güter des Domkapitels Minden in Kerclese zählten seit 1230 zur Obödienz Kutenhausen.4 Zum wesentlichen Grundbesitzer in Dorf und Feldmark entwickelte sich in der zweiten Hälfte des 13. Jh. das Kloster Loccum, das schon 1183 eine Mühle bei Leese besaß.5 Das Dorf im Grenzgebiet zwischen der Gft. Hoya und dem Hochstift Minden, gehörte im Spätmittelalter zum Amt Stolzenau der Gft. Hoya.6 Als die Gf. von Hoya 1582 in männlicher Linie ausstarben, fiel ihr Besitz an das welfische Hzm. Braunschweig-Lüneburg (größtenteils an das Fsm. Calenberg-Göttingen, seit 1692 Kfsm. Braunschweig-Lüneburg bzw. „Kurhannover“).7 In französischer Zeit gehörte Leese 1810 zunächst kurzzeitig zum Kgr. Westphalen und war dann bis 1813/14 Teil des Kantons Stolzenau im Arrondissement Nienburg des Departements Wesermündung im Kaiserreich Frankreich. Danach zählte Leese, nun im Kgr. Hannover, wieder zum Amt Stolzenau. Mit der Annexion des Kgr. Hannover fiel der Ort 1866 an das Kgr. Preußen. Bei Einführung der Kreisverfassung kam Leese zum Kr. Stolzenau, der 1932 im Kr. Nienburg/Weser aufging. 1967 trat Leese der neuen Samtgemeinde Landesbergen bei. Um 1812 lebten knapp 960 Menschen in Leese, 1895 etwa 1.070, 1939 gut 1.500, 1950 rund 2.600 und 2020 fast 1.680.

Kirche, Ansicht von Nordosten

Kirche, Ansicht von Nordosten

Die Ersterwähnung des Ortes als Kerclese belegt, dass Leese im Jahr 1164 eine Kirche besaß – im Gegensatz zum östlich gelegenen Osterlese. Ein Ortsgeistlicher ist erstmals im Jahr 1329 belegt, als Justacius Wackerfeld plebanus in Lese war.8
Während der Reformationszeit regierte Gf. Jobst II. den größten Teil der Gft. Hoya; sein Bruder Gf. Erich IV. war mit den Ämtern Stolzenau und Steyerberg abgefunden worden. Etwa gleichzeitig führten die Brüder die luth. Lehre ein: Um 1527 holte Jobst II. den Lutherschüler Adrian Buxschott an seinen Hof, später Pastor in Hoya und erster Sup. der Gft. sowie um 1533 vermutlich Mitautor der ersten Hoyaer KO (Cristlike ordeninghe, yn der karken unser hersschup gestellt). Auch Erich IV. stellte um 1528 mit Nikolaus Krage einen Lutherschüler als Hofprediger an.9 In die Reformationszeit fällt auch der Abbruch der mittelalterlichen Leeser Kirche: Gf. Erich IV. von Hoya ließ sie (ebenso wie den Kirchturm in Landesbergen sowie die Kirchen in Schinna und Holzhausen) um 1536 abtragen, um Material für die Arbeiten am Stolzenauer Schloss zu gewinnen; er nahm der Kirche auch die Glocken.10 Als Ersatz entstand eine Fachwerkkirche mit Steinturm. Der erste namentliche bekannte ev. Prediger Leeses war P. Gerhardus Huedepolus (amt. 1545). In den Protokollen über die Visitation 1588 ist zu lesen, der Pastor von Leese sei verstorben.11 Der neue Pfarrer, P. Georg Beckmann (amt. 1588–1610), ließ 1589 ein neues Pfarrhaus errichten. Er starb 1610 an der Pest. P. Nicolaus Wichtendahl (amt. 1654–1684) schrieb 1660: „Die Pfarrstelle in Leese hat im Amte Stolzenau die geringste Einnahme, weil sie sich nur auf ein einziges Dorf erstreckt“; auch ein Pfarrwitwenhaus sei nicht vorhanden.12 Im Jahre 1771 ließ die Gemeinde eine Orgel für ihre Kirche bauen; sollten die zugesagten Spenden für den Bau nicht ausreichen, wolle die Gemeinde den fehlenden Betrag „pro rata eines jeden Hauses aufbringen“.13 1788 ließ die Gemeinde zudem neue Emporen einbauen und einen Kanzelaltar errichten.14

Kirche, Ansicht von Nordosten

Kirche, Ansicht von Nordosten

In der zweiten Hälfte des 19. Jh. war die alte Fachwerkkirche nicht nur zu klein geworden, sondern auch baufällig.15 Der Rehburger Architekt Wilhelm Meßwarb, ein Schüler Conrad Wilhelm Hases, empfahl der Gemeinde 1869, „einen neuen Turm aufzubauen, welcher zu einer nach Jahren ebenfalls neu zu erbauenden Kirche harmoniert“.16 Der KV entschied sich im gleichen Jahr für einen Neubau. Nach Abriss der alten Kirche feierte die Gemeinde am 7. März 1872 die Grundsteinlegung und gut zwei Jahre später, am 19. April 1874, die Einweihung des neuen Kirchengebäudes. Aufgrund der Vorgaben des KV – die Kirche sollte etwa 600 Plätze bieten und nicht mehr als 12.000 Taler kosten – hatte Architekt Meßwarb sich beim Entwurf zurückhalten müssen: „gern hätte ich das Project sowohl im äußeren wie im innern, dem Zweck entsprechend stattlicher ausgeführt“, schrieb er.17 Die Gesamtkosten für den neugotischen Bau beliefen sich schließlich auf 13.088 Taler und 25 Groschen.18
Während der NS-Zeit hatten nacheinander P. Johannes Arnold Gerhard Jacobshagen (amt. 1924–1935), P. Erich Kothe (amt. 1935–1942) und P. Claus Rauterberg (amt. 1943–1951) das Leeser Pfarramt inne. Kirchenpolitisch stand P. Jacobshagen aufseiten der DC (1933 Kreisleiter der Glaubensbewegung „Deutsche Christen“).19 Anfang April 1945 wurden Kirche und Pfarrhaus durch Artilleriebeschuss beschädigt.
P. Jürgen Sievers (amt. 1972–2006) verfolgte in den 1970er Jahren das „Konzept eines Gemeindeaufbaus von den Kreisen her“; u. a. entstanden in diesem Kontext der Posaunenchor (1979), sowie Bibel-, Sing-, Flöten-, Frauen-, Jugend- und Altenkreis.20 Der Neubau des Gemeindehauses 1983/84 verbesserte die räumlichen Voraussetzungen für diese Arbeit. Angesichts rückläufiger Gemeindegliederzahlen wurde die Pfarrstelle Leese im 21. Jh. in eine halbe Stelle umgewandelt. Im Jahr 2005 gründete sich die „Leeser Kirchenstiftung“, die laut Satzung durch „finanzielle und ideelle Förderung altbewährten Arbeitsbereichen, aber auch neuen Ideen eine Zukunft schaffen“ will und auf diese Weise dazu beitragen möchte, „die Rahmenbedingungen für die Arbeit der Kirchengemeinde Leese auf Dauer in ihrem Bestand zu sichern und zu verbessern“.21

Umfang

Leese sowie Kolonie Hahnenberg (gegründet 1791, eingepfarrt 1794)22, Hütten und Öhmerfeld. Bis 1897 auch das Brückenwärterhaus bei Stolzenau (dann umgepfarrt zur KG Stolzenau).23

Aufsichtsbezirk

Archidiakonat Mandelsloh der Diözese Minden.24 – Seit etwa 1560 Insp. Stolzenau. 1589 Insp. Holzhausen, wohl 1602 Suptursitz nach Stolzenau verlegt (Schlossprediger): Insp. Stolzenau, 1924: Aufsichtsbezirk Stolzenau, KK Loccum-Stolzenau. Seit 1. April 1976 KK Stolzenau-Loccum, Amtsbereich Stolzenau.25

Patronat

Der Landesherr (bis 1871).

Kirchenbau
Kirche, Blick zum Altar, vor 1961

Kirche, Blick zum Altar, vor 1961

Neugotischer Backsteinbau mit niedrigerem, polygonalem Chor, seitlichen Anbauten am Chor und leicht hervortretendem Querhaus, errichtet 1872–74 (Architekt: Wilhelm Meßwarb, Rehburg).26 Satteldach; Chordach nach Osten abgewalmt, Walmdächer über den Anbauten, Querdächer über den Querhausarmen, First niedriger als über dem Schiff. Gestufte Strebepfeiler am Schiff, an den Ecken der Querhausarme und des Chors; zweistöckige Fenstergliederung am vierachsigen Schiff: unten jeweils zwei kleine Spitzbogenfenster, darüber ein zweibahniges Spitzbogenfenster mit schlichtem Backsteinmaßwerk; in der Westachse jeweils segmentbogiges Portal mit Wimperg, im nördlichen Tympanon Inschrift: „Lukas 11 V. 28 Selig sind die das Wort Gottes hören und bewahren“; an den Stirnseiten der standerkerartigen Querhausarme große, dreibahnige Spitzbogenfenster mit schlichtem Backsteinmaßwerk; am Chor zweibahnige Spitzbogenfenster mit schlichtem Backsteinmaßwerk. Im Innern u-förmige Emporenanlage, Emporenstützen reichen bis zur holzverschalten, trapezförmigen Decke, über den Seitenemporen flache Decken, über dem Chor Kreuzrippengewölbe. 1945–49 Reparatur Kriegsschäden.27 1961–64 Instandsetzung (u. a. Dacherneuerung, Mauerwerkssanierung, Deckenerneuerung). 1987 Neuverfugung Außenmauerwerk. Ab 2010 Außensanierung.

Fenster

Figürliche Buntglasfenster im Chor (1963/64, Hans Matschinski, Braunschweig), Weihnachtsszene, Osterszene, Pfingstszene.

Turm

Westturm aus Backsteinmauerwerk mit seitlichen Treppentürmen und gemauertem, kupferverkleidetem Achteckhelm, bekrönt mit Kreuzblume. Achteckiges Glockengeschoss mit vier zweibahnigen, spitzbogigen Schallfenstern mit Backsteinmaßwerk, vor den vier übrigen Seiten kleine Ecktürmchen mit Achteckhelmen; über den Schallfenstern Erker mit Uhrziffernblättern. Flachbogiges Westportal mit Wimperg, im Tympanon Inschrift: „Psalm 119 V. 105 Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege“, darüber Kreisfenster. 1979 Reparatur Kirchturm. 2007–10 Turmhelm saniert und mit Kupfer verkleidet. Ab 2010 Turmsanierung.

Vorgängerbauten

Mittelalterlicher Steinbau, abgebrochen um 1536. Fachwerkkirche mit Steinturm, errichtet nach 1536, am Ostgiebel Inschrift: „Haec domus domini extructa est anno…“ (Dieses Haus des Herrn ist erbaut im Jahr…“), Jahreszahl unklar (1563, 16..).28 Kirche war 68 Fuß lang, 32 Fuß breit, flache Decke, der Turm war „sehr alt“ (1756) und bestand 1869 aus einem massiven Unterbau (20 Fuß), einem Fackwerkobergeschoss (13 Fuß) und einem mit Sollinger Platten gedeckten Turmhelm (35 Fuß). 1706 Turmreparatur. Um 1780 Neuausmalung, größere Fenster.29 1788 neue Emporen mit Zugängen von außen erbaut. 1802 Turmsanierung. 1863 Neuausmalung Innenraum. 1872 Kirche abgebrochen.

Taufstein, nach 1925

Taufstein, nach 1925

Ausstattung

Schlichter Blockaltar mit roter Sandsteinmensa. – Neugotische, hohe, farbig gefasste Holzkanzel mit Schalldeckel (1874). – Romanischer Taufstein (12./13. Jh.), rundes Becken, Säulenschaft mit vier vorgestellten Säulchen, viereckige Bodenplatte, am Beckenrand Blattfries; diente wohl seit dem 18. Jh als Kanzelstütze, seit Abbruch der alten Kirche im Pfarrgarten, seit 1925 wieder in der Kirche.30 – Ehemaliges Altarbild (um 1670). – Hölzerner Armenstock. – Denkmal für die im Ersten Weltkrieg getöteten Soldaten aus der Gemeinde, gestiftet 1922 von D. W. Kaatze, Brooklyn. – Ehemalige Ausstattung: Neugotisches Altarretabel (1874), abgebaut bei Instandsetzung 1961–64.31 – Altarkreuz der Fachwerkkirche, im Museum Nienburg.32

Orgel

1756: „gegenwärtig ist keine Orgel vorhanden“.33 1771 Orgelneubau, ausgeführt von Johann Andreas Zuberbier (Obernkirchen). 1876 Orgelneubau, ausgeführt von Folkert Becker (Hannover), 18 II/P, mechanische Traktur, Schleifladen; zinnerne Prospektpfeifen im Ersten Weltkrieg zu Rüstungszwecken abgegeben, später durch Zinkpfeifen ersetzt. 1939 Reparatur begonnen, Faber & Söhne (Salzhemmendorf), nicht fertiggestellt, Zustand 1944: 17 II/P, zweites Manual nicht spielbar. 1946 Umbau und 1966 Renovierung, Paul Ott (Göttingen), 18 II/P. 1997 Instandsetzung und Erneuerung der Prospektpfeifen (Prinzipal 8ʼ, Zinkpfeifen durch Zinnpfeifen ersetzt), ausgeführt von Firma Gebrüder Hillebrand (Altwarmbüchen).

Geläut

Drei LG, I: gesʼ; II: bʼ; III: desʼʼ (alle Stahl, Gj. 1920, Bochumer Verein). Eine Sg, cʼʼ (Bronze, Gj. 1725, Thomas Rideweg, Hannover), Inschriften: „Heinrich Iohann Meiner Pastor“ und „M[eister] Thomas Rideweg goss mich in Hannover 1725“, im Zweiten Weltkrieg zu Rüstungszwecken abgegeben, nicht eingeschmolzen und zurück nach Leese. – Früherer Bestand: Um 1536 soll Gf. Erich IV. von Hoya die Bronzeglocken der Kirche eingezogen haben. 1676 Umguss einer vorhandenen Glocke (Bronze) zu einer neuen Glocke (Bronze, Gj. 1676, Claudius Gage, Bremen).34 Eine LG (Bronze, Gj. 1814, Heinrich Wilhelm Altenburg, Bückeburg), Inschriften: „Mein Schall vereint der Christen Schaar, weckt zum Gebet die Lust, verkündet schreckend die Gefahr, giest Freude in die Brust, und kommt das Ende aller Lust, so klage ich mit Euch den Tod“, „J. H. D. Halven, Pastor, H. L. Jantze, Cantor, J. Ch. Mentze, J. G. C. Hotze und J. H. Ebeling, Kirchenvorsteher. J. E. D. Eickhof, Bauer Meister. J. C. C. Hotze, J. H. Starke, J. H. Ch. Hotze und H. W. Schwering, Gemeindevorsteher“ und „Gos mich H. W. Altenburg in Bückeburg für die Gemeinde Leese im Jahr 1814“; Glocke 1916 geborsten und 1917 zu Rüstungszwecken abgegeben.

Weitere kirchliche Gebäude

Pfarrhaus (Bj. 1913/14) mit Gemeindehausanbau (Bj. 1983/84, älterer Konfirmandensaal abgebrochen).

Friedhof

Alter kirchlicher Friedhof bei der Kirche, im frühen 19. Jh. voll belegt. Neuer kirchlicher Friedhof „achter Ilsgens Huse“, angelegt 1818, geschlossen 1951, letzte Beisetzung 1997.35 Neuer kirchlicher Friedhof am südwestlichen Ortsrand, angelegt 1954, FKap (Bj. 1960/61, erweitert 1979).

Liste der Pastoren (bis 1940)

15..–1545 Gerhard Hudepol. – 1545–1572 Georg Holscher. – 1589–1610 Jürgen Beckmann (Bekemann). – 1610–1654 Matthäus (Matthias) Contius (Kunze). – 1654–1684 Nicolaus Wichtendahl. – 1684–1698 Henning Wilhelm Lippmann. – 1699–1731 Heinrich Johann Meiners. – 1731–1746 Johann Christian Heimann. – 1747–1755 Christoph Heinrich Küchenthal. – 1755–1765 Heinrich Konrad Christoph Holscher. – 1765–1773 August Konrad Münchmeyer. – 1773–1785 Otto Ludwig Beyer. – 1785–1796 Leonhard Friedrich Reiche. – 1797–1807 Johann Friedrich Starke. – 1807–1822 Johann Heinrich Daniel Halven. – 1822–1837 Johann Wilhelm Adolph Hansemann. – 1838–1846 Georg Franz Uder. – 1847–1886 Johann August Engel. – 1887–1924 Otto Albert Rößler. – 1924–1935 Johannes Arnold Gerhard Jacobshagen. – 1935–1942 Karl Friedrich August Erich Kothe.
Angaben nach: Meyer, Pastoren II, S. 65

Landeskirchliches Archiv Hannover (LkAH)

A 1 Nr. 7009–7023 (Pfarroffizialsachen); A 6 Nr. 4847–4853 (Pfarrbestallungsakten); A 9 Nr. 1412Digitalisat (Visitationen); L 5a Nr. 251, 254, 1304 (LSuptur. Calenberg-Hoya mit Verden-Hoya und Celle); S 09 rep Nr. 1604 (Presseausschnittsammlung); S 11a Nr. 7317 (Findbuch PfA).

Kirchenbücher

Taufen: ab 1684 (Lücken: 1687–1698, 1705–1723, 1745–Aug. 1748, 1751–Feb. 1753, 1759–1762, 1764–1780,1793; unvollständig: 1758, 1763, 1794–1796)
Trauungen: ab 1699 (Lücken: 1704)
Begräbnisse: ab 1654 (Lücken: 1664–1671, 1685–1698, 1757–Nov. 1758)
Kommunikanten: ab 1670 (Lücken: 1685–1763, Mitte 1773–Mitte 1775)
Konfirmationen: ab 1747 (Lücken: 1748, 1833, 1855–1876, 1878)

Literatur

A: Kirchen KK Stolzenau-Loccum, [S. 6]; Dehio, Bremen/Niedersachsen, S. 839–840; Dienwiebel, Ortsverzeichnis Hoya/Diepholz II, S. 368–370; Gade, Hoya und Diepholz I, S. 543–548; Meyer, Pastoren II, S. 65; Müller, Orgeldenkmalpflege, S. 138–139; Peter, Kirchen, S. 10.
B: Günther Feegel, Heinrich Munk, Wilhelm Steinmann & Jes Tüxen: 1183–1983. 800 Jahre Gemeinde Leese, Leese 1983.


Fußnoten

  1. Feegel, Munk, Steinmann & Tüxen, S. 39.
  2. Cal. UB III, Loccum, Nr. 6; UB Loccum I, Nr. 3. Weitere urkundliche Erwähnungen zusammengestellt bei Feegel, Munk, Steinmann & Tüxen, S. 42 ff. Zu Osterlese, ebd., S. 45 f.
  3. Dienwiebel, Ortsverzeichnis Hoya/Diepholz II, S. 368 und 370; Feegel, Munk, Steinmann & Tüxen, S. 88 ff.
  4. MGH Libri mem. N. S. 5, S. 244. Zum Obödienzialgut insgesamt vgl. ebd., S. 301 ff.
  5. Ausführlich: Feegel, Munk, Steinmann & Tüxen, S. 111 ff.
  6. Zur Territorialentwicklung: Feegel, Munk, Steinmann & Tüxen, S. 30 ff.
  7. Detailliert: Gade, Hoya und Diepholz I, S. 114 ff.
  8. Wippermann, Regesta Schaumburgensia, Nr. 313b.
  9. Vgl. zur Reformation in der Gft. Hoya zuletzt Bösche, Holste, S. 75 ff., zu Stolzenau S. 91 f., zur KO S. 115 f. Vgl. zudem Sehling, Kirchenordnungen 16. Jh. Bd. 6,2, S. 1122 ff. Zeitgenössische Quellen zur Reformation in der Gft. Hoya fehlen weitgehend; die Kenntnisse stammen überwiegend aus historischen Arbeiten der zweiten Hälfte des 18. Jh., die „urkundlich und archivalisch nicht mehr belegt werden“ können (ebd., S. 1122).
  10. Bösche, Holste, S. 91; NLA HA Hann. 27 Hannover Nr. 662, 08.07.2021. Vgl. auch Feegel, Munk, Steinmann & Tüxen, S. 210.
  11. Kayser, Gneral-Kirchenvisitation, S. 61.
  12. Zit. bei Feegel, Munk, Steinmann & Tüxen, S. 222.
  13. Zit. bei Feegel, Munk, Steinmann & Tüxen, S. 214.
  14. Feegel, Munk, Steinmann & Tüxen, S. 211.
  15. Zum Neubau: Feegel, Munk, Steinmann & Tüxen, S. 230 ff.
  16. Zit. bei Feegel, Munk, Steinmann & Tüxen, S. 213.
  17. Zit. bei Feegel, Munk, Steinmann & Tüxen, S. 230.
  18. Feegel, Munk, Steinmann & Tüxen, S. 236.
  19. LkAH, S 1 H III, Nr. 714, Bl. 05v.
  20. LkAH, L 5a, Nr. 251 (Visitation 1981); S 09 rep Nr. 1604.
  21. Siehe https://leeserkirchenstiftung.wir-e.de/satzung, 09.07.2021.
  22. Feegel, Munk, Steinmann & Tüxen, S. 223 f.
  23. KABl. 1897, S. 24.
  24. Holscher, Bisthum Minden, S. 236.
  25. KABl. 1976, S. 49 f.
  26. Wilhelm Meßwarb war ein Schüler von Konsistorialbaumeister Conrad Wilhelm Hase.
  27. LkAH, B 2 G 9/Leese, Bd. I, Bl. 18: „In den dreieinhalb-tägigen Kämpfen um den sogen[annten] ‚Brückenkopf Stolzenau‘ Anfang April 1945 […] wurde die Kirche durch sechs, das Pfarrhaus durch zwei Artillerie-Vollterffer schwer beschädigt“.
  28. Inschrift nach Gade, Hoya und Diepholz I, S. 543, die Jahreszahl „1563“, nach Mithoff, Kunstdenkmale V, S. 169 „16..“. Vgl. zur Fachwerkkirche auch Feegel, Munk, Steinmann & Tüxen, S. 211 ff.
  29. Kirchen KK Stolzenau-Loccum, [S. 6].
  30. Feegel, Munk, Steinmann & Tüxen, S. 213.
  31. Abb.: Feegel, Munk, Steinmann & Tüxen, S. 407.
  32. Kirchen KK Stolzenau-Loccum, [S. 6]. Bis Ende der 1980er Jahre als Leihgabe wieder in der Leeser Kirche.
  33. Zit. bei Feegel, Munk, Steinmann & Tüxen, S. 210.
  34. Zum Folgenden: Feegel, Munk, Steinmann & Tüxen, S. 215 ff.
  35. Feegel, Munk, Steinmann & Tüxen, S. 226.