Sprengel Lüneburg, KK Celle | Patrozinium: Himmelfahrt | KO: Lüneburger KO von 1643

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Orts- und Kirchengeschichte

Das 23 Kilometer östlich von Celle gelegene Kirchspieldorf Hohne wird von der Wiehe durchflossen und von den Landesstraßen 283 und 284 in Nord-Süd und Ost-West-Richtung durchzogen.1 Im Ortskern ist noch die Struktur eines Zeilendorfes erkennbar, bei der sich die Hofstellen auf längsrechteckigen Grundstücken beiderseits der Dorfstraße erstrecken. Die erste sichere schriftliche Erwähnung Hohnes datiert aus dem Jahr 1313, als das Kloster St. Aegidien in Braunschweig Bere de Hone ein geerbtes Lehen in Hohne bestätigte.2 Eine weitere frühe Erwähnung Hohnes stammt aus einer Urkunde des Klosters Wienhausen von 1368, in der ein Hof in Hohne erwähnt wird.3 In den Wirren des Lüneburger Erbfolgekrieges erlebte das Dorf in den Jahren 1372 und 1377 Überfälle des Raubritters Henrik von Veltheim, der das Schloss in Hohne zerstörte.4 Hohne gehörte zum Fsm. Lüneburg, ab 1705 zum Kfsm. und ab 1815 zum Kgr. Hannover. In welfischer Zeit war Hohne Teil der Amtsvogtei Beedenbostel und kam 1859 an das Amt Celle.5 In der Zeit der napoleonischen Herrschaft hatte Hohne von 1810 bis 1813 zum Kgr. Westphalen gehört (Departement Aller, Distrikt Celle, Kanton Beedenbostel). Nach der Annexion des Kgr. Hannover durch Preußen im Jahr 1866 bestand die Ämterverfassung zunächst weiter und bei der Einführung der Kreisverfassung kam Hohne 1885 zum Lkr. Celle.6 1973 wurden die Dörfer Helmerkamp und Spechtshorn eingemeindet; Hohne ist Teil der Samtgemeinde Lachendorf. Zwei große Dorfbrände hatten entscheidenden Einfluss auf die Entwicklung und Gestaltung des Ortes Hohne: 1636 brannte fast ganz Hohne ab (Kirche, Pfarrhaus, Küsterei, das Gut und 23 weitere Gebäude) und 1878 vernichtete ein Großfeuer über 60 Gebäude (Kirche verschont).7 Lange Zeit war die Landwirtschaft der Haupterwerb der Einwohner des Kirchspiels Hohne.8 Im Gefüge dieser ländlichen Welt spielte seit dem Mittelalter das Rittergut als adliger freier landtagsfähiger Hof unter wechselnden Besitzern eine wichtige Rolle.9 Ab 1951 sorgten erfolgreiche Ölbohrungen im Gebiet Hohne für eine gut 50 Jahre währende Geschichte als Erdölgemeinde (Erdölwerke Hohne der DEA, 2002 stillgelegt).10 Hohne erlebte in dieser Zeit ein deutliches Bevölkerungswachstum. Um 1810 zählte Hohne 340 Einwohner, Helmerkamp 66 und Spechtshorn 88. 2016 lebten insgesamt gut 1.650 Menschen in den drei Ortschaften. Zum Kirchspiel Hohne zählen zudem die Ortschaften Ummern und Pollhöfen (seit 1974 Teil der Samtgemeinde Wesendorf im Lkr. Gifhorn, 2016 gut 1.550 Einwohner) und Hahnenhorn (seit 1974 Teil der Gemeinde Müden (Aller), 2010 knapp 170 Einwohner).11

Kirche Hohne, Ansicht von Nordwesten

Kirche, Ansicht von Nordwesten

Ein Balken mit der Jahreszahl 1340 soll der früheste Hinweis auf die Existenz einer Kirche in Hohne sein.12 Für dieses Gotteshaus wird eine Erbauung in der Romanik und eine Umgestaltung im Sinne der Gotik während des 14. Jh. angenommen.13 Pfarrer werden für Hohne bereits seit 1340 bis um 1400 als Mitglieder des Kalands aufgeführt, davon als erster Johan Bulsz und als letzter dominus Hinricus plebanus in Hone.14 Ein Patrozinium für die Hohner Kirche aus vorref. Zeit ist offenbar nicht überliefert, jedoch nehmen Heimatforscher an, dass die älteste Kirche in Hohne der Jungfrau Maria geweiht gewesen sein könnte.15 Im Mittelalter gehörte das Kirchspiel Hohne zur Diözese Hildesheim und zum Archidiakonat Beedenbostel, welches später dem von Wienhausen unterstellt wurde.16 Andererseits bestanden aber auch Beziehungen zum Archidiakonat Müden/Aller, dessen Kirche für die seelsorgerliche Betreuung zuständig war und an die die Einwohner des Kirchspiels Hohne Abgaben leisteten.17
Die Reformation erlebten die Menschen im Kirchspiel Hohne – wie auch sonst im Fsm. Lüneburg – als sogenannte „Reformation von oben“ als Hzg. Ernst der Bekenner 1527 damit begann, auch außerhalb seiner Residenz Celle in der Fläche seines Herrschaftsgebietes die Reformation einzuführen, und mit dem „Artikelbuch“ eine erste KO im Fsm. Lüneburg vorstellte.18 Erster ev. Pastor in Hohne ist um 1534 Christian Koch, der vorher Schulmeister in Ahnsbeck gewesen sein soll und nun in Hohne etwa 40 Jahre lang Dienst tat.19 Als Küster wird für diese Zeit ein Peter Berends genannt.20 Für das Kirchspiel war die Zerstörung der alten Kirche während des Dreißigjährigen Kriegs ein tiefer Einschnitt: Kaiserliche Soldaten verursachten 1636 einen Dorfbrand, dem auch die Kirche zum Opfer fiel. Mit Unterstützung des Landesherrn Hzg. Friedrich III. (amt. 1636-1648), der Kalk, 400 Ziegelsteine und 6.000 Dachziegel für den Wiederaufbau spendete, wurde das Gotteshaus 1637/38 von den Hohnern wieder aufgebaut.21 Zu Beginn des 20. Jh. war diese zweite Kirche in einem so schlechten Zustand, dass die KG einen Neubau angehen musste. Am 1. Oktober 1911 feierte die Gemeinde die Grundsteinlegung. Parallel zum Neubau erfolgte etappenweise der Abbruch der alten Kirche und des Glockenturms. Am 1. Oktober 1912 war der neue Turm richtfertig und am Himmelfahrtstag 1913 (1. Mai) konnte die Gemeinde ihr neues Gotteshaus einweihen. Es erhielt den Namen „Himmelfahrtskirche“.22
In den 70er und 80er Jahren des 19. Jh. erlebte die Gemeinde in Gestalt ihrer Pastoren August Hieronymus Fischer (amt. 1858-1876) und Heinrich Ludwig Gustav Meyer (amt. 1876-1883) die Auseinandersetzung zwischen einer mehr rationalistischen und einer eher erwecklichen Glaubensweise. In Ummern und Pollhöfen wählten Gemeindeglieder den Weg in die sogenannte „Separation“ und schlossen sich der luth. Freikirche in Groß Oesingen an (heute Immanuels-Kirche der SELK).23 Durch die Kommunalreformen zu Anfang der 70er Jahre des 20. Jh. wurde das Kirchspiel Hohne zum einzigen im KK Celle, das sich auf zwei Landkreise und drei Gemeinden erstreckt.24

Umfang

Die Orte Hohne, Hahnenhorn, Helmerkamp (seit 1909, vorher KapG Ahnsbeck)25, Pollhöfen, Spechtshorn und Ummern.

Aufsichtsbezirk

Archidiakonat Beedenbostel der Diözese Hildesheim, später Archidiakonat Wienhausen. – Ab 1530 Insp. Celle, 1855 Insp. Beedenbostel, 1925 KK Celle.

Patronat

Der Landesherr bis 1871.

Kirchenbau
Orgel, vor 1970/71

Orgel, vor 1970/71

In historisierend romanischen Formen gehaltener zweischiffiger Bau mit schmalem Rechteckchor im Osten sowie Querhausarm und Windfang nach Norden, erbaut 1911-13 (Architekt: Wilhelm Matthies, Bardowick).26 Satteldach; Ziegel- und Feldsteinmauerwerk, Querhaus teilweise in Fachwerk; Strebepfeiler an Südseite. An der Nordseite kleine Rundbogenfenster, an Südseite je drei gestaffelte Rundbogenfenster in einer Rundbogennische zusammengefasst, drei gestaffelte Rundbogenfenster nach Osten; Rechteckfenster am Querhaus, Eingangsportal nach Norden. Im Inneren weiträumiges Mittelschiff mit Kreuzrippengewölbe, Seitenschiff mit Quertonnen, Chor mit Tonnengewölbe; rundbogige Arkaden zwischen Mittel- und Seitenschiff; rundbogige Blendnische in der Westwand; West- und Nordempore (Emporenstützen und Brüstungsbilder teilweise aus Vorgängerkirche übernommen); jugendstilartige ornamentale und figürliche Ausmalung weitgehend original erhalten. Im Querhausarm Sakristei und Gemeinderäume; die Kirche orientiert sich in ihrer Form am Vorgängerbau. 1988-90 grundlegende Renovierung des Kircheninneren (u. a. Deckenbemalung und Emporenbilder restauriert). 2004 Elektroanlage und die Heizung grundlegend erneuert.

Fenster

Mehrere Bleiglasfenster mit Glasbildern der Werkstatt Gebrüder Kuball (Hamburg): Chorfenster (Ostfenster) mit Darstellung der Himmelfahrt Christi, Fenster gestiftet von Küster Kohrs, Gutsherr von Bülow und Kriegerverein. Reformationsfenster (Südfenster) mit Darstellungen Martin Luthers, Ernst des Bekenners und Urbanus Rhegius. Im Seitenschiff Bauherrenfenster mit Darstellung der alten Kirche und den Namen der Kirchenvorsteher zur Zeit des Neubaus; oben Fensterbilder mit Wappen und Zeichen der beteiligten Handwerker und des Architekten Wilhelm Matthies. Eingesetzt in einem Fenster der Herrschaftsprieche gemaltes Wappen des „Hans von Pedersdorf F[ürstlich] B[raunschweig-] Lü[neburgischer] Hofmarschall“ (vermutlich 17. Jh.).

Turm

Mächtiger quadratischer Westturm, erbaut 1911-13. Leicht geschwungenes Pyramidendach bekrönt mit Kugel und Kreuz; Ziegel- und Feldsteinmauerwerk; im Glockengeschoss an allen Seiten je drei rundbogige Schallöffnungen; direkt unterhalb der Dachtraufe Uhrziffernblätter nach Westen und Norden. Turmuhr (1912, Firma Weule, Bockenem).

Vorgängerbauten

Gedrungener, einschiffiger Saalbau mit steilem Satteldach, ursprünglich wohl in romanischer Zeit erbaut, im 14. Jh. gotisch umgestaltet, nach Zerstörung 1636 neu errichtet 1637/38. Mauerwerk aus Backstein und Raseneisenstein; Spitz- und Rundbogenfenster an Ostseite, schlanke Spitzbogenfenster an Südseite. An fensterloser Nordseite Vorhalle mit Eingangsportal und zweistöckiger Fachwerkanbau mit Sakristei und Herrschaftsempore (1681, über Türsturz des Anbaus Inschrift: „Joachim Christoph von Lüderitz F[ürstlich] B[raunschweig-] L[üneburgischer] Obrist zu Ros. Anno 1681“). Im Inneren ein schlichter Saal mit flacher Bretterdecke; West- und Nordempore; Ostempore mit Orgel (1821). Vor der Westwand des Kirchenschiffs ein freistehender Glockenturm in Fachwerk mit Pyramidenhelm, erbaut 1694 (Turmuhr gefertigt von Heinrich Knorre, Celle; 1745 Uhrreparatur; 1819 neues Uhrwerk). Innenpflasterung der Kirche 1705. Reparaturen an Mauerwerk und Dach 1780. Aufgrund der geringen Größe und des schlechten Zustands des Gebäudes beschloss der KV 1908 einen Neubau, der doppelt so groß werden sollte wie die vorhandene Kirche; Innenausstattung sollte größtenteils übernommen werden. Während des Neubaus 1911-13 alte Kirche schrittweise abgebrochen.

Ausstattung

Schlichter Altar mit seitlichen, hölzernen Schranken; Kruzifix auf hoher Predella, Predella mit Intarsienarbeiten (Ähren, Christusmonogramm, Weintrauben).27 – Kanzel mit Schalldeckel (wohl 1637/38), Kanzelkorb auf einer kannelierten Rundstütze, am Kanzelkorb Brustbilder der Evangelisten, vor den Ecken des Kanzelkorbs kannelierte Säulchen, am Kanzelaufgang gemalte Putten. – Holzgeschnitzte Taufe (erste Hälfte 17. Jh.), sechsseitige Kelchform, Deckel mit Voluten und zentraler Säule, Inschrift am Becken: „Lasset die Kindlein zu mir kommen“. – Gemälde an den Emporenbrüstungen: Jesus mit den Zwölf Aposteln sowie Könige und Propheten des AT (aus Vorgängerbau übernommen), dazwischen jeweils Blumenornamente im Jugendstil (1913). – An der Herrschaftsprieche Wappen der Familien von Bülow und von Seebisch. – Epitaph für P. Ernst Förster (amt. 1627-1667), Öl auf Leinwand, in einfachem Holzrahmen mit Giebelbekrönung, Gemälde zeigt P. Förster mit Familie anbetend zu Füßen des Gekreuzigten, im Hintergrund eine Stadtsilhouette; Inschrift: „Anno 1660 hat der ehrwürdige und wollgelarter H. Ernst Förster, Pastor der christlichen Gemein alhier zu Hohn an nachbey seinem Leben diese Tafel zum Gedächtnis hieher setzen laß seines Alters 62 Jahr. Christus ist mein Leben, Sterben ist mein Gewinn.“ – Zwei Radleuchter im Hauptschiff (1988), nach Offb 21 das himmlische Jerusalem symbolisierend. – Eingangsbalken mit Inschrift „Gehet zu seinen Toren ein mit Danken“. – Ausgangsbalken mit Inschrift „Selig sind, die Gottes Wort hoeren und bewahren“. – Bild der alten Kirche von 1637/38 mit Planskizze. – In der Sakristei: Mensa und Predella des Altars aus der Vorgängerkirche, Predella mit Abendmahlsdarstellung, darüber Inschrift: „Bleibet in mir und ich in euch“. – Zwei Grabsteine im Kirchturm: Grabstein für Ernst Dietrich von Strate, Gutsherr zu Hohne, flaches Relief des Verstorbenen in Rüstung, Inschrift: „Anno 1587 uf den Tagh Egedii ist de edle und Ernveste Diderich Strate in Gott den Here selich entslafen du lit al hir begraven“; Grabstein für P. Johann Christof Gudehus (amt. 1684-1722), Inschrift: „Hier liegt begraben der wolerwürdige und wolgelahrte Herr Johann Christoff Gudehus in die 38 (?) gewesener treu, fleissiger Prediger der christlichen Gemeine zu Hohne. Gebohren (a?) 26 Nov 1656 verstorben (a?) 24 Febr 1722. Alt 65 Jahr 3 Monat. Psalm 4, 9: Ich liege und schlaffe gantz mit Frieden; denn allein du Herr hilfest mir das ich sicher wohne.“ – Außen: Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges aus dem Kirchspiel Hohne (1922), Relief einer Kreuzigungsszene mit knienden Soldaten, Inschrift: „Die Kirchengemeinde Hohne ihren 1914-1918 gefallenen Söhnen“.

Orgel, 1974

Orgel, 1974

Orgel

Vor 1821 keine Orgel.28 1821 Orgel von Bernhard Berger (Peine), Kosten: 777 Taler, Reparaturen 1845 und 1903. Nach Kirchenneubau neues Orgelwerk hinter altem Prospekt, Furtwängler & Hammer (Hannover), 16 II/P, Taschenladen, pneumatische Traktur (Opus 760). 1970/71 wiederum Neubau des Orgelwerks hinter altem Prospekt, ausgeführt von Firma Schmidt & Thiemann (Hannover), 19 II/P, mechanische Traktur, Schleifladen.

Geläut

Zwei LG, I: f’, Inschrift: „Alle Zungen sollen bekennen, dass Jesus Christus der Herr ist.“, Bild: Kreuz; II: as’, Inschrift: „Er ist unser Friede.“, Bild: Christusmonogramm (beide Stahl, Gj. 1952, Bochumer Verein).29 – Früherer Bestand: Eine LG in der alten Kirche (Bronze, Gj. 1637/38), Umguss aus Vorgängerglocke. 1711 Beschaffung einer zweiten LG (Bronze, Gj. 1711, Christian Ziegenhirte, Celle). Nach Absturz der größeren LG Umguss zu einer neuen LG (Bronze, Gj. 1742, Nikolaus Müller, Celle), Inschrift: „Me fecit Nicolaus Müller in Celle 1742. Zur Ehre Gottes, zur Zierde und Beförderung des Gottesdienstes ist diese Glocke auf Unkosten der Hohneschen Gemeinde zu ihrem und ihrer Nachkommen Nutzen umgegossen worden im Jahre 1742. Als Jürgen Heinrich Seelhorst Pastor und Heinrich Laue von Ummern und Hans Loosmann aus Hohne Juraten waren.“ Umguss der kleineren LG zu einer neuen LG (Bronze, Gj. 1766, J. P. Greten, Braunschweig), Inschrift: „Anno 1766 zu Hohne von der Gemeinde angeschafft. Herr Julius Biedermann Pastore, Hans Jürgen Bühring und Hans-Jürgen Bergmann Juraten. Wer nebst der großen meinen Klang wird hören, der komme zu hören unsers Gottes Lehren.“ Mit dem Neubau der Kirche 1912/13 Guss zweier neuer LG, I: f’, Christusglocke; II: a’ (beide Bronze, Gj. 1912, Firma Radler, Hildesheim); große LG im Ersten Weltkrieg zu Rüstungszwecken abgegeben. Als Ersatz neue LG, f’ (Bronze, Gj. 1926), 1942 wiederum zu Rüstungszwecken abgegeben. Kleine LG nach Ende des Zweiten Weltkriegs auf Beschluss des KV verkauft (kein guter Klang) und Anschaffung eines Stahlgeläuts.

Friedhof

In Hohne im Eigentum der KG. Bis 1837 Nutzung des Kirchhofs um die Kirche als Begräbnisplatz. Dann Erwerb eines neuen Friedhofs gegenüber dem alten Kirchhof. Diese Fläche wurde in den 1870er Jahren und im Jahr 1896 durch Ankäufe von Nachbargrundstücken vergrößert und dient der Kirchengemeinde bis heute als Begräbnisstätte; Leichenhalle (Bj. 1935).30

Weitere kirchliche Gebäude

Pfarrhaus (Bj. 1965, 1996 Anbau eines Büros nach Norden hin; Vorgängerbauten von 1637 und 1725). – Gemeindehaus (Bj. 1974). – Jugendhaus (Bj. 1913; ursprünglich Leichenhalle).

Landeskirchliches Archiv Hannover (LkAH)

A 1 Nr. 5609-5622 (Pfarroffizialakten); A 6 Nr. 3794-3805 (Pfarrbestellungen); A 9 Nr. 1098-1101 (Visitationen); S 11 Nr. 7017 (Findbuch PfA).

Literatur

A: Bühring/Maier, KD Lkr. Celle, S. 175-179; Dehio, Bremen/Niedersachsen, S. 743-744; Kayser, Kirchenvisitationen, S. 474-475; Meyer, Pastoren, S. 527; Manecke, Beschreibungen II, S. 341; Mithoff, Kunstdenkmale IV, S. 98; Zimmermann, Denkmaltopographie Lkr. Celle, S. 161-164.
B: Hohner Dorfgeschichte, hrsg. vom Arbeitskreis Hohner Dorfgeschichte, 3 Bde., Lachendorf 2006-2007; Rainer Brammer: Himmelfahrtskirche zu Hohne. 100 Jahre jung, Zahrenholz 2013.


Fußnoten

  1. Bühring/Maier, KD Lkr, Celle, S. 175; Zimmermann, Denkmaltopographie Lkr. Celle, S. 161 ff.
  2. Dorfgeschichte III, S. 124.
  3. Klosterarchiv Wienhausen, Urkunde Nr. 33/1, 1a; Dorfgeschichte III, S. 34.
  4. Dorfgeschichte III, S. 34 und 125 f.
  5. Dorfgeschichte III, S. 150 ff.
  6. Dorfgeschichte III, S. 153 f.
  7. Dorfgeschichte III, S. 387 ff.
  8. Zum Ganzen siehe Dorfgeschichte III, S. 57-89.
  9. Manecke, Beschreibungen II, S. 341; Dorfgeschichte I, S. 354 ff. Eigentümer ist seit 1955 die Familie von Steuber.
  10. Siehe dazu Dorfgeschichte III, S. 408 ff.
  11. Dorfgeschichte III, S. 246 ff.
  12. Vgl. Dorfgeschichte III, S. 283 und 286.
  13. Bühring/Kaiser, KD Lkr. Celle, S. 175; Zimmermann, Denkmaltopographie Lkr. Celle, S. 162; Dorfgeschichte I, S. 31 und Dorfgeschichte III, S. 286; Brammer, S. 50.
  14. So Bühring/Kaiser, KD Lkr. Celle, S. 175.
  15. Dorfgeschichte III, S. 283.
  16. Bühring/Kaiser, KD Lkr. Celle, S. 175.
  17. Dorfgeschichte III, S. 284 und 286.
  18. Dorfgeschichte III, S. 138 ff. und 286; Busch, Anfänge, S. 30 ff.; Otte, Einführung Reformation, S. 11 ff.; Bock, Lasst aber alles, bes. S. 64 ff.; Schulze, Nutzen, S. 71 ff.
  19. Meyer, Pastoren II, S. 527; Salfeld, Pfründenregister, S. 100; Kayser, Kirchenvisitationen, S. 474.
  20. Kayser, Kirchenvisitationen, S. 475; Salfeld, Pfründenregister, S. 100.
  21. Brammer, S. 4 f.; Dorfgeschichte I, S. 31; Dorfgeschichte III, S. 144 f. und S. 311 ff.
  22. Zum Ganzen siehe Brammer, zur Namensgebung S. 65; Dorfgeschichte I, S. 31; Dorfgeschichte III, S. 285 und 312 ff. Die Gesamtkosten des Baus lagen bei 97.100 Mark.
  23. Dorfgeschichte III, S. 289 f.; zum Ganzen der „Separation“ siehe auch Meyer, Kirchengeschichte, S. 218 ff.; Krumwiede, Kirchengeschichte II, S. 374 ff.
  24. Dorfgeschichte III, S. 246 ff.
  25. KABl. 1909, S. 5.
  26. Zur Baugeschichte siehe Bühring/Maier, KD Lkr. Celle, S. 175 ff.; Zimmermann, Denkmaltopographie Lkr. Celle, S. 162; Mithoff, Kunstdenkmale IV, S. 98; Dorfgeschichte III, S. 311 ff.; Brammer, S. 4 f. und 50 ff.
  27. Zur Ausstattungsgeschichte siehe Brammer, S. 8, 11, 30 f., 40, 45 ff. 48 f., 53 und 58 ff.; Bühring/Maier, KD Lkr. Celle, S. 178 ff.; Zimmermann, Denkmaltopographie Lkr. Celle, S. 162; Mithoff, Kunstdenkmale IV, S. 98; Dorfgeschichte III, S. 315.
  28. Vgl. zum Folgenden Dorfgeschichte III, S. 318 f.
  29. Zu den Glocken vgl. Dorfgeschichte III, S. 319 ff.; Brammer, S. 42; Bühring/Maier, KD Lkr. Celle, S. 179.
  30. Vgl. zum Ganzen Dorfgeschichte III, S. 322 f.