Sprengel Stade, KK Osterholz-Scharmbeck | Patrozinium: Lucia1 | KO: Keine Kirchenordnung

Orts- und Kirchengeschichte

Der Ortsname ist schriftlich zuerst als Personenname belegt: 1331 erscheint ein Wilkinus de Meynborch in den Zeugenlisten zweier Urkunden.2 Mit Johan van Werzebe van der Meyenborch de eldere ist die Burg Meyenburg 1380 erstmals urkundlich belegt.3 Sie war vermutlich nach 1309 errichtet worden, als u. a. die Gf. von Delmenhorst, die Gf. von Stotel und die Stadt Bremen ein Bündnis gegen die Ritter von Blumenthal und Aumund sowie gegen Martin von der Hude schlossen. Teil der Vereinbarung war der Bau einer Burg, die vermutlich mit der Meyenburg zu identifizieren ist: castrum quoddam in loco qui vocatur Cleygemberg (Burg am Ort, der Cleygemberg genannt wird).4 Auch Luder von Wersebe gehörte dem Bündnis an; die Meyenburg kam später in den Besitz seiner Familie. Sie wurde um 1430 zerstört und um 1500 erneuert.5 Der Ort Meyenburg entstand als Ansiedlung um die gleichnamige Burg. Burg und suburbium (Vorstadt bzw. Vorburg) Meyenburg waren Teil des Erzstifts Bremen, des weltlichen Territoriums der Erzbischöfe; die Gerichtsbarkeit lag jedoch bei der Familie von Wersebe (Patrimonialgericht). Diese Verhältnisse änderten sich nicht, als das Erzstift Bremen nach Ende des Dreißigjährigen Krieges (1618–1648) säkularisiert wurde und zusammen mit dem ebenfalls säkularisierten Hochstift Verden unter schwedische Herrschaft kam (vereinigte Hzm. Bremen-Verden). Sie bestanden auch fort, als das welfische Kfsm. Braunschweig-Lüneburg (Kurhannover) während des Großen Nordischen Krieges (1700–1721) die beiden Territorien 1715/19 erwerben konnte. In französischer Zeit zählte Meyenburg 1810 zunächst kurzzeitig zum Kgr. Westphalen und dann bis 1813/14 zum Kanton Hagen im Arrondissement Bremerlehe des Departements Wesermündung im Kaiserreich Frankreich. Danach kam der Ort, nun im Kgr. Hannover, zunächst wieder zum restituierten Gericht Meyenburg, das 1852 schließlich im Amt Blumenthal aufging. Mit der Annexion des Kgr. Hannover fiel Meyenburg 1866 an das Kgr. Preußen. Bei Einführung der Kreisverfassung 1885 kam Meyenburg zum Kr. Blumenthal, der 1932 im Lkr. Osterholz aufging. 1974 wurde Meyenburg nach Schwanewede eingemeindet. Nach Einschätzung des Ortspastors setzte sich die Bevölkerung Meyenburgs 1950 zu 70 Prozent aus Bauern und zu 7 Prozent aus Handwerkern zusammen; hinzu kamen Arbeiter, die nach Blumenthal und Vegesack pendelten. 1966 war der bäuerliche Anteil auf etwa 50 Prozent gesunken, der Anteil der Pendler entsprechend gestiegen; diese Entwicklung setzte sich fort.6 Um 1812 lebten gut 500 Menschen in Meyenburg, 1910 knapp 590 und 2018 etwa 1.400.

Kirche, Ansicht von Südwesten, 1948

Kirche, Ansicht von Südwesten, 1948

Kirchlich gehörte Meyenburg zunächst zum Kirchspiel Bruch. Über die Gründung einer eigenen Kirche in Meyenburg gibt eine Urkunde Auskunft, ausgestellt 1412 von Papst Johannes XXIII. (amt. 1410–1415):7 Johann von Wetzede der Ältere, Johann von Wetzede der Jüngere, Martin von Wetze sowie alle Burgmannen und Einwohner der Burg Meyenborch und ihrer Vorstadt (castellani et universi habitatores castri Meynborch ac eius suburbii) hätten um den Bau einer eigenen Kirche gebeten und um die Loslösung vom Kirchspiel Broke. Die Pfarrkirche Bruch sei eine halbe Meile entfernt und „zur Winterzeit, wegen Überschwemmungen und wegen Schlüpfrigkeit der Wege“ könnten die Meyenburger kaum oder nur schwer zur Kirche gelangen. Sie wollten „in dieser Burg eine Kapelle zur Ehre Gottes neu erbauen und in ihr einen Taufstein samt andern parochialen Insignien neu errichten“, überdies die Pfarre ausreichend dotieren, damit ein Priester davon leben könne und den Pfarrer von Brake entschädigen. Der Papst beauftragte den Propst des Bremer Stifts St. Ansgarii damit, zu überprüfen, ob dies alles richtig sei und genehmigte unter dieser Voraussetzung den Bau der Kirche. Das Patronat über die Kirche lag bis in die zweite Hälfte des 20. Jh. bei der Familie von Wersebe. Während die Gründungsgeschichte der Kirche Meyenburg also gut belegt ist, fehlen weitere Informationen aus vorref. Zeit; Namen örtlicher Geistlicher sind nicht überliefert.
Im Zeitalter der Reformation regierte mit Ebf. Christoph von Braunschweig-Lüneburg (amt. 1502–1558) zunächst ein entschiedener Gegner der luth. Lehre im Stift Bremen (und gleichzeitig im Stift Verden). Trotzdem fasste der Protestantismus während seiner Regierungszeit Fuß in den Gemeinden des Erzstifts.8 Ebf. Christophs Bruder und Nachfolger in beiden Bistümern, Ebf. Georg (amt. 1558–1566), duldete den neuen Glauben. Der Bremer Ebf. Heinrich III. von Sachsen-Lauenburg (amt. 1567–1585) schließlich war Protestant, verfolgte jedoch eine vorsichtige Kirchenpolitik; zur Einführung einer ev. Kirchenordnung kam es während seiner Amtszeit nicht. Im Erzstift Bremen hat sich, zugespitzt formuliert, „eine allmähliche Reformation“ vollzogen, „die meistens auf Gemeindeebene begann“.9 Meyenburg kann für sich in Anspruch nehmen, die erste ev. Gemeinde des Erzstifts zu sein: Patron Bernhard von Wersebe setzte mit P. Arend Giessel wohl schon 1521/22 einen luth. Prediger an seiner Kirche ein.10 Die lückenlos bekannte Reihe der Meyenburger Pastoren beginnt jedoch erst mit P. Hinrich Martini (amt. 1630–1666), dem sein Sohn P. Mathias Martini (amt. 1667–1703) nachfolgte. Mitte des 18. Jh. erhielt die mittelalterliche Kirche den bis heute erhaltenen Ostturm (1752); 1857 ließ die Patronatsfamilie das jetzige Kirchenschiff errichten.
P. Wilhelm Hanewinkel (amt. 1879–1881) trat 1881 aus der Landeskirche aus und strebte die Gründung einer freien ev. Kirche jenseits staatlicher Aufsicht an. Fast zwanzig Meyenburger Familien wollten sich dieser separierten Kirche anschließen; als P. Hanewinkel jedoch Meyenburg verließ, verblieben sie in der Landeskirche.11
Während der NS-Zeit war die Pfarrstelle Meyenburg, nachdem P. Paul Friedrich Crusius (amt. 1921–1933) als Sup. nach Stade gewechselt war, vakant. Die Gemeinde wurde von Blumenthal und von Schwanewede aus betreut. Im „Fragebogen zur Geschichte der Landeskirche von 1933 bis Kriegsende“ schrieb P. Theodor Hofmann (amt. 1946–1956) rückblickend, der 1933 neu gewählte KV habe sich „aus lauter kirchlich eingestellten Männern zusammengesetzt“.12 Die KG Meyenburg zählte 1937 knapp 670 Gemeindeglieder, eine Besetzung der Pfarrstelle schien daher aussichtslos.13 Mit dem Zuzug Geflüchteter nach Ende des Zweiten Weltkriegs wuchs die Bevölkerung und Patron Anton Dietrich von Wersebe beantragte im Herbst 1945 beim Landeskirchenamt Hannover erfolgreich, die Pfarrstelle zur Wiederbesetzung freizugeben.14 Die Zahl der Gemeindeglieder lag 1950 bei gut 1.080.
Mit finanzieller Unterstützung der politischen Gemeinde übernahm die KG in der Nachkriegszeit die Trägerschaft der Gemeindeschwesternstation (ursprünglich Einrichtung des Vaterländischen Frauenvereins, seit 1935 NSV; ging in den 1980er Jahren auf in der gemeinsamen Diakonie-Sozialstation der KG Meyenburg und Schwanewede).15 Im Rahmen der Partnerschaft zwischen den Landeskirchen Hannovers und Sachsens knüpfte die KG Meyenburg in den 1950er Jahren Kontakte zur Kirchgemeinde Löbau in der Lausitz.16
Zum 1. Januar 1967 vergrößerte sich die Gemeinde Meyenburg um die ehemalige KG Bruch, die nun als KapG Teil der KG Meyenburg wurde. Die beiden Pfarrstellen legte das Landeskirchenamt zu einer zusammen.17 Die Zahl der Gemeindeglieder stieg damit von gut 1.000 auf rund 1.350. Im Zuge der Regionalisierung baute die Gemeinde Meyenburg Anfang des 21. Jh. die Zusammenarbeit mit der Nachbargemeinde Schwanewede aus (u. a. regionale Konfirmanden- und Jugendarbeit). Seit dem 1. Januar 2017 sind die beiden KG pfarramtlich verbunden.

Umfang

Meyenburg sowie seit 1889 der Forsthof Düngel (vorher KG Wulsbüttel).18 Seit 1967 auch die KapG Bruch.19 1981 Wohnplatz Hammelwarder Sand (KapG Bruch) umgepfarrt in die KG Wersabe.20 Seit 2004 pfarramtliche Versorgung der Siedlung Metjensande (KG Schwanewede).

Aufsichtsbezirk

Oboedientia Bramstedt der Erzdiözese Bremen. – 1651/52 Kons. Stade gegründet, Meyenburg zählte zur Osterstadischen und Vieländischen Präpositur. Bei der Neuorganisation der Inspektionen kam Meyenburg 1826 zur Insp. Stotel. 1853 Wechsel zur Insp. Osterholz (Sitz in Lesum), Insp. später umbenannt in Insp. Lesum. 1924 KK Lesum, 1948 umbenannt in KK Osterholz-Scharmbeck.

Patronat

Die Herren von Wersebe als Besitzer des Gutes Meyenburg. Patron Hermann von Wersebe verzichtete 1958 für sich und seine Erben auf das Patronat.21

Kirchenbau

Schlichter, fünfachsiger Backsteinbau mit schmalem, leicht eingezogenem und niedrigerem Vorbau nach Westen (Apsis), errichtet 1857. Satteldach. Längsseiten gegliedert durch Lisenen und Trauffries; rundbogige Sprossenfenster; an den Schmalseiten des Vorbaus Rundbogenfenster, darüber Rundfenster; westliche Giebelseite mit Lisenen gegliedert, im Giebeldreieck ausgespartes Kreuz mit Rundfenster, schmales Rundbogenportal, darüber zwei Rundbogenfenster. Im Innern flache Holzdecke, u-förmige Emporenanlage im Osten, Altar im Westen. 1964 Renovierung (u. a. seitliche Emporen verkürzt, Kanzelaltar entfernt).22 1973 Neueindeckung Dach.

Turm

Im Osten Backsteinturm mit vierseitigem Pyramidendach, bekrönt mit Kugel und Wetterfahne, erbaut 1752. Rundbogige, gekuppelte Schallfenster nach Norden und Süden, korbbogiges Schallfenster nach Osten; korbbogige Sprossenfenster nach Norden und Süden, rundbogiges Portal nach Osten, darüber Inschriftentafel: „Um 1415 haben der alte und der junge Johann von Wersebe, Martin von Wersebe und der Domherr Probst Hermann von Wersebe die Kirche fundirt und aufgebaut. 1752 hat Otto Wilhelm von Wersebe diesen Thurm an die alte Kirche angebaut. 1857 haben die Söhne des Oberappelationsrats Anton Dietrich von Wersebe, Adolph, Gustav, Carl und Hartwig von Wersebe gemeinsam die alte Kirche durch einen Neubau ersetzt.“

Ausstattung

Kanzelaltarwand mit seitlichen Durchgängen (Anfang 19. Jh., bis 1972 in der KapG Höver, 1984 in Meyenburg aufgebaut), polygoner Kanzelkorb zwischen ionischen Pilastern, darüber Gebälk und geschwungener Aufsatz mit Christusmonogramm IHS; davor hölzerner Blockaltar. – Niedrige Kanzel rechts des Altars. – Schlichter, bronzener Taufständer (2001, Metallkunstwerkstatt Harjes, Meyenburg). – Holzskulptur St. Lucia (2010, Kurt Grimm, Meyenburg). – Farbig gefasster Grabstein für Anton Diedrich von Wersebe († 1651) und seine Witwe Elisabeth Catharina von Issendorf (in der Inschrift Raum gelassen für Sterbetag und Alter, nicht ausgefüllt). – Wappenschild Heinrich von Wersebe († 1698). – Wappenschild Juliana von Wersebe († 1719). – Ehemalige Ausstattung: Kanzelaltar, 1964 ersetzt durch einen Altartisch (Sandstein), 1972 ersetzt durch jetzigen Kanzelaltar. – Wandteppich als Altarbild (1964, Hermann Oetken, Delmenhorst), Jesu Rede vom Weltgericht (Mt 25,31–46).23 – Schlichter Taufstein aus Sandstein in Form einer sich nach unten hin leicht verjüngenden Säule (1965), Inschrift am oberen Rand.

Kirche, Blick zur Orgel, nach 1965

Kirche, Blick zur Orgel, nach 1965

Orgel

1752 Orgel aus Osterholzer Klosterkirche erworben, Zustand 1866: 9 I/P. 1905 Neubau des Orgelwerks, P. Furtwängler & Hammer (Hannover), 9 II/P, pneumatische Traktur, Kegelladen (Opus 541), die mittleren fünf Pfeifenfelder des Prospekts barock.24 1964/65 Neubau des Orgelwerks, Hermann Hillebrand (Altwarmbüchen), 14 II/P (HW, RP), mechanische Traktur, Schleifladen; barockes Gehäuse bildet Prospekt des RP.

Geläut

Zwei LG, I: gʼ (Bronze, Gj. 1752, Johann Philipp Bartels, Bremen), Inschriften: „Anno 1752 hat Herr Otto Wilhelm von Wersebe als Erbherr und Kirchenpatron zur Meienburg diese Glocke umgiessen lassen“ und „Iohann Philipp Bartels me fecit Bremen“; II: aʼ (Bronze, Gj. 1512), Inschrift: „maria mater gracie, mater misericordie, tu nos ab hoste protege inhora mortis suscipe. anno domini m ccccc xii“ (Maria, Mutter der Gnade, Mutter der Barmherzigkeit, beschütze mich vor dem Feind und empfange mich in der Stunde meines Todes. Im Jahr des Herrn 1512). Eine SG (Bronze, Gj. wohl 1905). – Früherer Bestand: Eine LG (Bronze), 1752 umgegossen zur heutigen LG I.

Weitere kirchliche Gebäude

Pfarrhaus (Bj. 1912/13). – Gemeindehaus (Bj. 1875, ehemaliges Küsterhaus).

Friedhof

Kirchlicher Friedhof bei der Kirche, FKap (ursprünglich Mausoleum der Familie von Wersebe, seit 1960 FKap).

Liste der Pastoren (bis 1940)

Wahrscheinlich zwischen 1520 und 1530 Arend Giessel. – 1… Hinrich Wedde. – 1… Henrich Schmidt. – 1… Gerd Siemers. – 1… Johann Steinmann. – 1630–1666 Hinrich Martini. – 1667–1703 Mathias Martini. – 1704–1737 Andreas Ouwen. – 1737–1762 Peter Dames. – 1763–1775 Thomas Friedrich Zimpel. – 1775–1785 Johann August Michael Encke. – 1785–1793 Friedrich Conrad Bernhard Mestwerdt. – 1793–1804 Heinrich Friedrich Severin. – 1804–1811 Otto Friedrich Blohm. – 1813–1825 Georg Gottfried Volger. – 1826–1871 Johann Friedrich Wilhelm Ziegeler. – 1872–1878 Karl Ernst August Schüler. – 1879–1881 Wilhelm Hanewinkel. – 1881–1887 Wilhelm Karl Justus Emil von Hanffstengel. – 1887–1899 Heinrich Konrad Wilhelm Wolters. – 1899–1907 Anton Friedrich Alfred Heldt. – 1907–1911 Georg Heinrich Eduard Brinkmann. – 1912–1921 Erich Karl Adolf Ohnesorg. – 1921–1933 Paul Friedrich Crusius. – 1933–1946 Vakanz.
Angaben nach: Meyer, Pastoren II, S. 142–143

Landeskirchliches Archiv Hannover (LkAH)

A 6 Nr. 5536–5541 (Pfarrbestellungsakten); D 109 (EphA Osterholz-Scharmbeck); Kons. Stade, A 2 Nr. 963–968, A 6 Nr. 5536–5539, A9 Nr. 2557–2559, 2691–2692, E 38a Nr. 165 (Akten des Konsistoriums Stade); L 5g, Nr. 230–231, 940 (LSuptur. Stade); S 09 rep Nr. 1748 (Presseausschnittsammlung); S 11a Nr. 7726 (Findbuch PfA).

Kirchenbücher (vor 1875)

Taufen: ab 1694
Trauungen: ab 1694 (Lücken: 1703–Mitte 1714, 1825)
Begräbnisse: ab 1694
Kommunikanten: ab 1846 (Zahlenregister: 1694–1845)
Konfirmationen: ab 1798

Literatur & Links

A: Dehio, Bremen/Niedersachsen, S. 946–947; Gemeindebuch KK Osterholz-Scharmbeck, S. 12–14; Meyer, Pastoren II, S. 142–143; Meyer-Korte, Gemeinden, S. 91–101; Ordemann, Ritterliches, S. 58–59.
B: Wilhelm Asmus: 1309. Meyenburg wird gegründet, [Schwanewede 2008 (?)]; Wilhelm Berner: Die Gründung der Kirche in Meyenburg im Jahre 1412. Ein Fund im vatikanischen Archiv, in: Stader Jahrbuch 1952, S. 115–121; Angelus Gerken: Von Meyenburger Hexen und Hexenprozessen, in: Stader Jahrbuch 1952, S. 121–124; Wilko Jäger: Im Zeichen des Lichtes. St. Luciae zu Meyenburg 600 Jahre 1415–2015, Meyenburg 2015.

Internet: Bildindex für Kunst und Architektur: Kirche Meyenburg, Altar in Höver

GND

1177747685, Evangelisch-Lutherisches Pfarramt Meyenburg


Fußnoten

  1. Hennecke/Krumwiede, Kirchen- und Altarpatrozinien I, S. 46.
  2. UB Osterholz, Nr. 95, 96.
  3. Bremisches UB III, Nr. 572.
  4. Bremisches UB II, Nr. 98; Ordemann, Ritterliches, S. 58.
  5. Ordemann, Ritterliches, S. 58; Bremisches UB V, Nr. 507 und 510. Das Gut Meyenburg ist bis heute im Besitz der Familie von Wersebe.
  6. LkAH, L 5g, Nr. 230 (Visitation 1950 und 1966).
  7. RG Online, RG III 01471, 28.01.2021. Übersetzung der päpstlichen Urkunde bei Berner, S. 116 f. Zum Folgenden vgl. ebd.; siehe auch Jäger, S. 16 ff.
  8. Sehling, Kirchenordnungen 16. Jh. Bd. 7,1, S. 7, resümiert: „beinahe das ganze Erzstift“ wurde lutherisch; Otte ist vorsichtiger und hält fest, es bleibt „für diese Jahre weiterhin schwierig zu beurteilen, ob der einzelne Prediger evangelisch predigte oder altgläubig“, da die Pfarrer – nicht zuletzt mit Blick auf Erhalt der eigenen Pfründe – mitunter „zweideutig“ agierten (Dannenberg/Otte, Reformation, S. 32). Für einen knappen Überblick zur Reformation im Erzstift Bremen vgl. Sehling, Kirchenordnungen 16. Jh. Bd. 7,1, S. 7 ff. sowie die Beiträge in Dannenberg/Otte, Reformation.
  9. Dannenberg/Otte, Reformation, S. 38.
  10. Dannenberg/Schulze, Geschichte III, S. 32; Jäger, S. 22; Schmolze, Geschichte, S. 160 f.
  11. Gemeindebuch KK Osterholz-Scharmbeck, S. 12 f.
  12. LkAH, S 1 H III, Nr. 817, Bl. 4. Allgemein zum Fragebogen: Kück, Ausgefüllt, S. 341 ff.
  13. LkAH, L 5g, Nr. 230 (Visitation 1937).
  14. LkAH, L 5g, Nr. 940 (Schreiben des LKA Hannover an LSup. Stade, 09.10.1945; Schreiben des LKA Hannover an Sup. Lesum, 03.11.1945).
  15. LkAH, L 5g, Nr. 230 (Visitationen 1937 und 1950); LkAH, S 1 H III, Nr. 817, Bl. 4.
  16. Meyer-Korte, Gemeinden, S. 98; allgemein: Cordes, Gemeindepartnerschaften, S. 38 ff.
  17. KABl. 1967, S. 20.
  18. KABl. 1889, S. 167 f.
  19. KABl. 1967, S. 20.
  20. KABl. 1981, S. 84.
  21. LkAH, B 1 A Nr. 11161, Bl. 64.
  22. Abb. vor und nach dem Umbau: Jäger, S. 13 ff.
  23. Abb. Altartisch und Wandteppich: Meyer-Korte, Gemeinden, S. 97.
  24. Pape/Schloetmann, S. 116; LkAH, L 5g, Nr. 230 (Visitation 1960).