Sprengel Ostfriesland-Ems, KK Emden-Leer | Patrozinium: Markus | KO: Ostfriesische KO von 1716

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Orts- und Kirchengeschichte
Kirche, Westansicht

Kirche, Blick von Westen, 2012, Foto: fentjer, CC BY-NC-ND 4.0

Für den südlichen Bezirk der luth. KG in Emden wurde 1955/56 ein eigenes Gemeindezentrum errichtet (Architekt: Klün) und zunächst als Martin-Luther-Haus bezeichnet. Der zugehörige Gemeindebezirk erstreckte sich anfangs über Borssum hinaus bis an die Grenze von Petkum. 1962 wurde hiervon der südöstliche Bereich abgetrennt und verselbständigt (Emden-Borssum, Erlöser). Der Rest erhielt im Zuge der Aufgliederung der KG Emden mit dem 1. Januar 1965 als Markus-KG die Selbständigkeit.1 Erster P. war Arnold Sawatzki. Im März 1983 wurde das Martin-Luther-Haus in Markuskirche umbenannt, 1988 an die bestehende Kirche ein neues Gemeindehaus angebaut.
Partnerschaften bestanden bzw. bestehen mit den KG Swetlyi/Zimmerbude bei Königsberg i. Pr. (2000 aufgegeben) und mit einer KG in Pirna, Sachsen. Seit 2013 ist die Markusgemeinde pfarramtlich mit der KG Petkum verbunden.

Umfang

Der südöstliche Teil der Emder Innenstadt, der Stadtteil Herrentor und die Kolonie Friesland mit den anschließenden Hafen- und Industrieanlagen. Mit dem 1. Januar 1998 wurden einige Straßen nördlich des alten Binnenhafens und am Falderndelft aus der Martin-Luther-KG in die Markus-KG umgegliedert.2

Aufsichtsbezirk

Bei Gründung zum KK Emden (seit 1. Januar 2013 KK Emden-Leer).

Kirchenbau
Kirche, Südostansicht

Kirche, Blick von Südosten, 2012, Foto: fentjer, CC BY-NC-ND 4.0

Schlichter, rechteckiger Klinkerbau mit Dachreiter im Osten (1955). 2000 renoviert.

Ausstattung

Altar, Kanzel und Taufe aus Holz, hergestellt durch einen ortsansässigen Tischler.

Orgel

1966 Neubau durch Firma Alfred Führer (Wilhelmshaven) 6 I/–, mechanische Traktur, Schleifladen. 1975 ebenfalls durch Firma Führer in der Disposition verändert und um ein Pedal ergänzt zu 7 I/P.

Geläut

Keine Glocken.

Weitere kirchliche Gebäude

Pfarrhaus (Bj. 1981). – Gemeindehaus (Bj. 1988). – KiGa und Wohnung (Bj. 1954).

Quelle

Mitteilung von P. Onno Schulz (Emden) vom 16. April 2016.

Literatur

A: Nickles, Orgelinventar, S. 499.

Weitere Bilder

Fußnoten

  1. KABl. 1965, S. 10 f.
  2. KABl. 1998, S. 41.