Sprengel Stade, KK Bremervörde-Zeven | Patrozinium: Paul Gerhardt | KO: Keine Kirchenordnung

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Orts- und Kirchengeschichte

Elm (seit 1974 Ortsteil der Stadt Bremervörde) war früher Teil der KG Oldendorf. 1957 erwarb der Oldendorfer KV das dortige alte Schulgebäude (Bj. 1872) und ließ es zur Kapelle umgestalten. Spenden, u. a. von in die Vereinigten Staaten ausgewanderten ehemaligen Einwohnern von Elm, ermöglichten den Bau eines Glockenturms. Durch den Zusammenschluss der bisher zu den KG Oldendorf und Mulsum gehörenden Gemeindeglieder mit Wohnsitz im Bereich der Ortschaft Elm wurde am 1. Januar 1992 eine eigenständige KG gebildet und zugleich eine Pfarrstelle errichtet.1
Zur Förderung der kirchengemeindlichen Arbeit besteht seit 2003 die Paul-Gerhardt-Stiftung Elm.

Umfang

Die Ortschaft Elm sowie die Ortsteile Elmerheide, Gründorf, Schierel und Hohenmoor (teilweise).

Aufsichtsbezirk

Seit Gründung zum KK Bremervörde-Zeven.

Kirchenbau

Kirchenraum im ehemaligen Schulgebäude. Dachreiter mit Zeltdach.

Ausstattung

Wandbehang der Künstlerin Anita Heuer aus Gnarrenburg (1997).

Orgel

1967 Neubau durch Alfred Führer (Wilhelmshaven) 3 I/P, mechanische Traktur, Schleifladen.

Geläut

Drei LG, I: a’; II: e’’; III: fis’’ (alle Bronze, Gj. 1961, Gebrüder Rincker, Sinn).


Fußnoten

  1. KABl. 1991, S. 182.