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Nach dem Sieg über den Schmalkaldischen Bund (1547) setzte Ks. Karl V. auf dem Augsburger Reichstag 1548 das Interim durch. Es sollte die kirchlichen Verhältnisse im Reich solange regeln, bis das Konzil von Trient die kirchliche Einheit wiederhergestellt hatte. Inhaltlich folgte es weitgehend der kath. Lehre, ließ lediglich das Abendmahl in beiderlei Gestalt zu und tolerierte verheiratete Priester. 1552 musste Karl V. das Interim auf Druck protestantischer Fürsten zurücknehmen.

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